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Studie: Elektroautos werden künftig wohl günstiger

Elektroautos sind nachhaltig und visionär, aber auch teuer. Dieses Ausschlusskriterium soll es ab dem nächsten Jahrzehnt aber nicht mehr geben, darf man Verbraucherschützern glauben. Denn die prognostizieren einen Kostensturz.
Studie: Elektroautos werden künftig wohl günstiger Werden Elektroautos im nächsten Jahrzehnt genauso viel kosten wie Benzinautos? (© 2016 Matej Kastelic/Shutterstock)

Elektroautos ziehen bis 2024 preislich womöglich mit Benzinern gleich

Im nächsten Jahrzehnt dürfte es wohl keine preislichen Unterschiede mehr zwischen Elektroautos und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor geben, so die Meinung der Autoren, die eine vom europäischen Verbraucherschutzverbandes Beuc in Auftrag gegebene Studie verfasst haben. Eine Voraussetzung dafür seien allerdings entsprechende Vorgaben der Legislative.

Laut der Untersuchung liegt es im Bereich des Möglichen, dass 2024 die Durchschnittskosten eines Elektroautos für die ersten vier Jahre denen eines Benziners entsprechen, wie "Heise" berichtet. Dabei wurden die relevantesten Parameter berücksichtigt, wie ...

  • Kaufpreis
  • Kraftstoff
  • Versicherung
  • Steuern
  • Erlös durch einen eventuellen Wiederverkauf
  • Wartung

Derzeit beträgt die preisliche Differenz zwischen Elektroautos und Autos mit Dieselantrieb mehrere Tausend Euro.

Benzin- und Dieselwagen könnten ebenfalls günstiger werden

Aber auch Benzin- und Dieselwagen könnten in Zukunft günstiger werden, prognostizieren die Verbraucherschützer weiter. Das sollen verbrauchsarme Technologien ermöglichen. Dadurch könnten die Eigentümer entsprechender Wagen im Jahr 2025 über die Lebensdauer des Autos zwischen 4.400 und 9.400 Euro sparen – im Vergleich zu 2015.

Auch dabei hinge die fortschrittliche Entwicklung von entsprechenden Vorgaben des Gesetzgebers ab. Eine davon müsse sein, dass der CO2-Ausstoß pro Kilometer im Flottendurchschnitt der Hersteller im Jahr 2025 nur noch bei 70 Gramm (2030 sogar bei 30 Gramm) liege. Derzeit sehen die EU-Vorgaben für Neuwagen ab 2021 jedoch ein Oberlimit von 95 Gramm CO2 pro Kilometer vor.

Weiterführende Links:

  • Tesla reduziert sein Angebot für Neukunden. Die Supercharger-Ladestationen spenden ab 2017 nicht mehr gratis Energie.
  • Bisher galt: Bei Regenwetter liefern Solarzellen keine Energie. Chinesische Forscher könnten dieses Dogma ins Wanken bringen. Sie arbeiten an einer Beschichtung, die auch bei schlechtem Wetter Strom erzeugt. Dafür reicht schon eine Schicht, die nur ein Atom dick ist.
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Elektroautos ziehen bis 2024 preislich womöglich mit Benzinern gleich

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Laut der Untersuchung liegt es im Bereich des Möglichen, dass 2024 die Durchschnittskosten eines Elektroautos für die ersten vier Jahre denen eines Benziners entsprechen, wie "Heise" berichtet. Dabei wurden die relevantesten Parameter berücksichtigt, wie ...

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Derzeit beträgt die preisliche Differenz zwischen Elektroautos und Autos mit Dieselantrieb mehrere Tausend Euro.

Benzin- und Dieselwagen könnten ebenfalls günstiger werden

Aber auch Benzin- und Dieselwagen könnten in Zukunft günstiger werden, prognostizieren die Verbraucherschützer weiter. Das sollen verbrauchsarme Technologien ermöglichen. Dadurch könnten die Eigentümer entsprechender Wagen im Jahr 2025 über die Lebensdauer des Autos zwischen 4.400 und 9.400 Euro sparen – im Vergleich zu 2015.

Auch dabei hinge die fortschrittliche Entwicklung von entsprechenden Vorgaben des Gesetzgebers ab. Eine davon müsse sein, dass der CO2-Ausstoß pro Kilometer im Flottendurchschnitt der Hersteller im Jahr 2025 nur noch bei 70 Gramm (2030 sogar bei 30 Gramm) liege. Derzeit sehen die EU-Vorgaben für Neuwagen ab 2021 jedoch ein Oberlimit von 95 Gramm CO2 pro Kilometer vor.

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  • Tesla reduziert sein Angebot für Neukunden. Die Supercharger-Ladestationen spenden ab 2017 nicht mehr gratis Energie.
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