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Tesla Motors: 160 Millionen Kilometer auf Autopilot

Wer ein Elektroauto von Tesla Motors fährt, der schaltet öfter mal auf Autopilot. Insgesamt 160 Millionen Kilometer haben die Kunden des US-Herstellers auf diese Weise schon zurückgelegt. Der Komfortgewinn hat allerdings seinen Preis.
Tesla Motors: 160 Millionen Kilometer mit Autopilot Das Model S von Tesla Motor findet dank Autopilot von selbst in Parklücken. (© 2016 Olivier Le Queinec / Shutterstock.com)

Kunden von Tesla Motors schalten oft auf Autopilot

Die Kunden von Tesla Motors mögen es offenbar bequem. Jedenfalls schalten sie beim Fahren der Elektroautos aus dem kalifornischen Palo Alto oft auf Autopilot. Das hat jetzt der zuständige Programmleiter Sterling Anderson auf der  Konferenz Emtech Digital in San Francisco gesagt. Und auch Zahlen genannt: 160 Millionen Kilometer haben die ausgelieferten 70.000 Modelle von Tesla Motors und ihre Fahrer mit dieser Komfortfunktion zurückgelegt. Das weiß Anderson so genau, weil die Elektroautos täglich Daten von 4,1 Millionen mit der Funktion gefahrenen Kilometern aussenden würden, wie "Golem.de" berichtet.

Der Autopilot kostet extra

Der Autopilot gehört übrigens nicht zur Serienausstattung, sondern muss zusätzlich bezahlt werden. Entweder als Extra beim Neuwagenkauf eines Tesla Model S für 2.700 Euro oder bei einem älteren Modell per Software-Freischaltung für 3.300 Euro. Möglich ist das seit Oktober 2015. Einen richtigen Autopilot im engeren Sinne bekommt der Käufer für sein Geld allerdings nicht. Vielmehr muss er jederzeit in der Lage sein, die Steuerung selbst zu übernehmen. Die Funktion von Tesla Motors ist deshalb eher als Assistenz zu verstehen.

In Deutschland sind solche unterstützenden Systeme in fünf Klassen eingeteilt: assistiertes, teil-, hoch- und vollautomatisiertes sowie autonomes Fahren.  Die US-Straßenverkehrsbehörde NHTSA hat eine ähnliche Einordnung mit vier Stufen erarbeitet. Die ersten drei sind mit der deutschen Regelung identisch, während die vierte die deutschen Kategorien vier und fünf umfasst. Nach diesen Kriterien liegt der Autopilot von Tesla Motors auf Stufe zwei. In der Praxis heißt das laut "Golem.de": Das Auto erkennt selbsttätig Parklücken und fährt ebenso in diese ein.

Weiterführende Links:

  • Das neue, relativ günstige Tesla Model 3 fasziniert viele Menschen. So lagen für das Elektroauto eine Woche nach seiner Präsentation zahlreiche Vorbestellungen vor.
  • Elon Musk beschwört seit jeher die Gefahren von Robotern und künstlicher Intelligenz. Jetzt hat der Tesla CEO mit anderen Technologieexperten ein Unternehmen gegründet, um die Weltherrschaft der Maschinen zu verhindern.
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Wer ein Elektroauto von Tesla Motors fährt, der schaltet öfter mal auf Autopilot. Insgesamt 160 Millionen Kilometer haben die Kunden des US-Herstellers auf diese Weise schon zurückgelegt. Der Komfortgewinn hat allerdings seinen Preis.
Tesla Motors: 160 Millionen Kilometer mit Autopilot Das Model S von Tesla Motor findet dank Autopilot von selbst in Parklücken. (© 2016 Olivier Le Queinec / Shutterstock.com)

Kunden von Tesla Motors schalten oft auf Autopilot

Die Kunden von Tesla Motors mögen es offenbar bequem. Jedenfalls schalten sie beim Fahren der Elektroautos aus dem kalifornischen Palo Alto oft auf Autopilot. Das hat jetzt der zuständige Programmleiter Sterling Anderson auf der  Konferenz Emtech Digital in San Francisco gesagt. Und auch Zahlen genannt: 160 Millionen Kilometer haben die ausgelieferten 70.000 Modelle von Tesla Motors und ihre Fahrer mit dieser Komfortfunktion zurückgelegt. Das weiß Anderson so genau, weil die Elektroautos täglich Daten von 4,1 Millionen mit der Funktion gefahrenen Kilometern aussenden würden, wie "Golem.de" berichtet.

Der Autopilot kostet extra

Der Autopilot gehört übrigens nicht zur Serienausstattung, sondern muss zusätzlich bezahlt werden. Entweder als Extra beim Neuwagenkauf eines Tesla Model S für 2.700 Euro oder bei einem älteren Modell per Software-Freischaltung für 3.300 Euro. Möglich ist das seit Oktober 2015. Einen richtigen Autopilot im engeren Sinne bekommt der Käufer für sein Geld allerdings nicht. Vielmehr muss er jederzeit in der Lage sein, die Steuerung selbst zu übernehmen. Die Funktion von Tesla Motors ist deshalb eher als Assistenz zu verstehen.

In Deutschland sind solche unterstützenden Systeme in fünf Klassen eingeteilt: assistiertes, teil-, hoch- und vollautomatisiertes sowie autonomes Fahren.  Die US-Straßenverkehrsbehörde NHTSA hat eine ähnliche Einordnung mit vier Stufen erarbeitet. Die ersten drei sind mit der deutschen Regelung identisch, während die vierte die deutschen Kategorien vier und fünf umfasst. Nach diesen Kriterien liegt der Autopilot von Tesla Motors auf Stufe zwei. In der Praxis heißt das laut "Golem.de": Das Auto erkennt selbsttätig Parklücken und fährt ebenso in diese ein.

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