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Tesla: Stromflatrate ab 2017 für Neukunden passé

Tesla reduziert sein Angebot für Neukunden. Die Supercharger-Ladestationen liefern ab 2017 nicht mehr gratis Energie. Kleines Trostpflaster: Das Unternehmen verschenkt noch 400 kWh im Jahr. Darüber hinaus geladener Strom muss bezahlt werden.
Tesla: Stromflatrate ab 2017 für Neukunden passé Grundsätzlich sind die Supercharging-Ladestationen nur für Fernreisen gedacht, wie Tesla erklärt. (© 2016 Taina Sohlman/Shutterstock)

Tesla limitiert kostenloses Stromangebot auf 400 kWh

Altkunden bleiben von der Neuregelung unberührt. Sie haben zusammen mit dem Autokauf die kostenlose Nutzung der Ladestation auf Lebenszeit erworben. Wer sich ein Tesla-Modell kaufen will, sollte also nicht lange zögern: Ab dem 1. Januar 2017 kostet der gezapfte Strom, sobald die 400 kWh aufgebraucht sind. Die reichen für etwa 1.600 Kilometer, wie unter anderem "Golem" berichtet. Wie hoch die Gebühren danach ausfallen, hat Tesla noch nicht verkündet. Fest steht nur, dass das Laden nicht mehr kosten soll als das Betanken eines vergleichbaren Verbrennerfahrzeugs.

Mehr Supercharging-Ladestationen bis Ende 2017

Bis Ende 2017 plant Tesla die Anzahl der Supercharger-Ladestationen, die ein schnelles Aufladen der Tesla-Elektromodelle ermöglichen, stark zu erhöhen. Dadurch sollen Kunden auch lange Strecken zurücklegen können. Außerdem steigt die Attraktivität des kommenden Tesla-Autos Model 3 mit zunehmender Dichte der Ladestationen.

Das Ladestationsnetz wurde nach Ansicht des Autobauers von einigen Kunden übertrieben genutzt. Grundsätzlich sind seine Energietankstellen nur für Fernreisen gedacht. An alle Fahrer, die oft die Strom-Flatrate statt ihrer Ladestation zu Hause in Anspruch genommen haben, schrieb Tesla eine E-Mail: "Als häufiger Nutzer von lokalen Superchargern bitten wir Sie, ihr lokales Supercharging zu reduzieren und Ihr Model S zu bewegen, sobald es voll geladen ist."

Weiterführende Links:

  • Weitere Informationen zum Twist über die häufige Nutzung der Supercharging-Ladestation haben die Autoren von "Golem" zusammengetragen.
  • Wer ein Elektroauto von Tesla Motors fährt, der schaltet öfter mal auf Autopilot. Insgesamt 160 Millionen Kilometer haben die Kunden des US-Herstellers auf diese Weise schon zurückgelegt. Der Komfortgewinn hat allerdings seinen Preis.
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Tesla: Stromflatrate ab 2017 für Neukunden passé Grundsätzlich sind die Supercharging-Ladestationen nur für Fernreisen gedacht, wie Tesla erklärt. (© 2016 Taina Sohlman/Shutterstock)

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Altkunden bleiben von der Neuregelung unberührt. Sie haben zusammen mit dem Autokauf die kostenlose Nutzung der Ladestation auf Lebenszeit erworben. Wer sich ein Tesla-Modell kaufen will, sollte also nicht lange zögern: Ab dem 1. Januar 2017 kostet der gezapfte Strom, sobald die 400 kWh aufgebraucht sind. Die reichen für etwa 1.600 Kilometer, wie unter anderem "Golem" berichtet. Wie hoch die Gebühren danach ausfallen, hat Tesla noch nicht verkündet. Fest steht nur, dass das Laden nicht mehr kosten soll als das Betanken eines vergleichbaren Verbrennerfahrzeugs.

Mehr Supercharging-Ladestationen bis Ende 2017

Bis Ende 2017 plant Tesla die Anzahl der Supercharger-Ladestationen, die ein schnelles Aufladen der Tesla-Elektromodelle ermöglichen, stark zu erhöhen. Dadurch sollen Kunden auch lange Strecken zurücklegen können. Außerdem steigt die Attraktivität des kommenden Tesla-Autos Model 3 mit zunehmender Dichte der Ladestationen.

Das Ladestationsnetz wurde nach Ansicht des Autobauers von einigen Kunden übertrieben genutzt. Grundsätzlich sind seine Energietankstellen nur für Fernreisen gedacht. An alle Fahrer, die oft die Strom-Flatrate statt ihrer Ladestation zu Hause in Anspruch genommen haben, schrieb Tesla eine E-Mail: "Als häufiger Nutzer von lokalen Superchargern bitten wir Sie, ihr lokales Supercharging zu reduzieren und Ihr Model S zu bewegen, sobald es voll geladen ist."

Weiterführende Links:

  • Weitere Informationen zum Twist über die häufige Nutzung der Supercharging-Ladestation haben die Autoren von "Golem" zusammengetragen.
  • Wer ein Elektroauto von Tesla Motors fährt, der schaltet öfter mal auf Autopilot. Insgesamt 160 Millionen Kilometer haben die Kunden des US-Herstellers auf diese Weise schon zurückgelegt. Der Komfortgewinn hat allerdings seinen Preis.
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