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„Firmen mieten Software am besten in der Cloud“

Phil Zamani, Senior Vice President Cloud Services bei der Deutschen Telekom AG, über Cloud, Mittelstand und Geschäftsanwendungen vom Marktplatz.
Software am besten in der Cloud mieten (© 2015 )

Herr Zamani, Großunternehmen steigern mit der Cloud die Effizienz ihrer umfangreichen IT. Aber wie weit ist das Thema für den Mittelstand relevant?

Mittlerweile nutzt mehr als jedes dritte Unternehmen in Deutschland die Cloud, darunter auch viele Mittelständler. Nehmen wir zum Beispiel den Handel: Viele kleinere und mittlere Firmen haben bislang auf ERP-Software, die sämtliche Geschäftsprozesse abdeckt, verzichtet. Der Grund: Bisher war eine solche Software-Lösung mit hohen Kosten für Lizenzen, Installation, Updates oder Speicherplatz verbunden. Diese Kosten können Handelsbetriebe jetzt umgehen, indem sie das ERP-System einfach aus der Cloud beziehen.

Oftmals wissen jedoch kleinere Firmen überhaupt nicht, welche Software für sie die richtige ist…

Das stimmt. Hier können sogenannte Cloud-Marktplätze Abhilfe schaffen, die – ganz wie ein gut sortierter Supermarkt – eine große Auswahl an Produkten präsentieren. Genauer gesagt: Diese Internetportale bündeln Applikationen und fassen sie thematisch zusammen. Firmen bekommen einen Überblick, wählen zentral über die Plattform aus und können sichergehen, dass die angebotenen Dienste zuvor systematisch auf Zuverlässigkeit, Sicherheit und Performance getestet wurden. Die Telekom hat deshalb vor gut einem Jahr den Business Marketplace ins Leben gerufen. Dort bieten wir ausgewählte Geschäftsanwendungen unserer Partner an. Mit diesen Anwendungen können beispielsweise die bereits erwähnten Handelsunternehmen flexibel auf saisonale Schwankungen reagieren. Mit wenigen Klicks lassen sich die Softwarelösungen für zusätzliche Mitarbeiter erweitern oder auch bei Bedarf die Nutzer reduzieren.

Wie genau nutzt eine Firma die Software, die sie sich dort ausgesucht hat?

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach. Der Unternehmer mietet die Software nach aktuellem Bedarf. Der professionelle IT-Dienstleister, in diesem Fall die Telekom, stellt die Anwendung über das Internet bereit. Software und Daten selbst liegen in sicheren Rechenzentren – und nicht mehr auf dem Firmenserver oder der PC-Festplatte des Mitarbeiters. Ein großer Vorteil: Nutzer wie zum Beispiel der Außendienst können so von überall aus auf alle Daten zugreifen. Notwendig sind bloß ein Internetanschluss und Endgeräte wie PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.

Was hat speziell der Business Marketplace im Angebot?

Der Business Marketplace ist breit aufgestellt: Mehr als 40 Geschäftsanwendungen von über 20 Partnerfirmen bietet die Telekom aktuell an. Dazu gehören unter anderem Bürosoftware wie Microsoft Office 365, Sicherheitslösungen von Symantec oder das ERP-System SilvERP Handel, das speziell auf kleine und mittlere Handelsbetriebe zugeschnitten ist. Die Firmen buchen dabei die Services pro Mitarbeiter und bekommen alles aus einer Hand. Das heißt, die Telekom stellt die gebuchten Dienste bereit, bietet eine kostenlose deutsche Servicehotline und rechnet gebuchte Leistungen über eine einzige Rechnung ab. Außerdem können die Firmen alle Angebote 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich in vollem Funktionsumfang testen.

Das klingt ja schön und gut. Aber viele kleinere Unternehmen zögern doch wegen Sicherheits- und Datenschutzfragen, den Schritt in die Cloud zu unternehmen…

Wer deswegen zögert, sollte bedenken, dass Applikationen in der Cloud praktisch immer besser gegen Hackerangriffe und andere Gefahren gerüstet sind als auf den selbst betriebenen Servern von Unternehmen. Denn die Vorsichtsmaßnahmen, welche die Cloud-Rechenzentren betreiben, übersteigen die Möglichkeiten einzelner mittelständischer Firmen erheblich. Die Telekom nimmt nicht nur die Sicherheit der eigenen Infrastruktur unter die Lupe. Wir prüfen auch sämtliche Anwendungen von Partnern systematisch, bevor wir sie auf dem Business Marketplace anbieten.

Weitere Informationen: www.businessmarketplace.de

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Phil Zamani, Senior Vice President Cloud Services bei der Deutschen Telekom AG, über Cloud, Mittelstand und Geschäftsanwendungen vom Marktplatz.
Software am besten in der Cloud mieten (© 2015 )

Herr Zamani, Großunternehmen steigern mit der Cloud die Effizienz ihrer umfangreichen IT. Aber wie weit ist das Thema für den Mittelstand relevant?

Mittlerweile nutzt mehr als jedes dritte Unternehmen in Deutschland die Cloud, darunter auch viele Mittelständler. Nehmen wir zum Beispiel den Handel: Viele kleinere und mittlere Firmen haben bislang auf ERP-Software, die sämtliche Geschäftsprozesse abdeckt, verzichtet. Der Grund: Bisher war eine solche Software-Lösung mit hohen Kosten für Lizenzen, Installation, Updates oder Speicherplatz verbunden. Diese Kosten können Handelsbetriebe jetzt umgehen, indem sie das ERP-System einfach aus der Cloud beziehen.

Oftmals wissen jedoch kleinere Firmen überhaupt nicht, welche Software für sie die richtige ist…

Das stimmt. Hier können sogenannte Cloud-Marktplätze Abhilfe schaffen, die – ganz wie ein gut sortierter Supermarkt – eine große Auswahl an Produkten präsentieren. Genauer gesagt: Diese Internetportale bündeln Applikationen und fassen sie thematisch zusammen. Firmen bekommen einen Überblick, wählen zentral über die Plattform aus und können sichergehen, dass die angebotenen Dienste zuvor systematisch auf Zuverlässigkeit, Sicherheit und Performance getestet wurden. Die Telekom hat deshalb vor gut einem Jahr den Business Marketplace ins Leben gerufen. Dort bieten wir ausgewählte Geschäftsanwendungen unserer Partner an. Mit diesen Anwendungen können beispielsweise die bereits erwähnten Handelsunternehmen flexibel auf saisonale Schwankungen reagieren. Mit wenigen Klicks lassen sich die Softwarelösungen für zusätzliche Mitarbeiter erweitern oder auch bei Bedarf die Nutzer reduzieren.

Wie genau nutzt eine Firma die Software, die sie sich dort ausgesucht hat?

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach. Der Unternehmer mietet die Software nach aktuellem Bedarf. Der professionelle IT-Dienstleister, in diesem Fall die Telekom, stellt die Anwendung über das Internet bereit. Software und Daten selbst liegen in sicheren Rechenzentren – und nicht mehr auf dem Firmenserver oder der PC-Festplatte des Mitarbeiters. Ein großer Vorteil: Nutzer wie zum Beispiel der Außendienst können so von überall aus auf alle Daten zugreifen. Notwendig sind bloß ein Internetanschluss und Endgeräte wie PC, Laptop, Tablet oder Smartphone.

Was hat speziell der Business Marketplace im Angebot?

Der Business Marketplace ist breit aufgestellt: Mehr als 40 Geschäftsanwendungen von über 20 Partnerfirmen bietet die Telekom aktuell an. Dazu gehören unter anderem Bürosoftware wie Microsoft Office 365, Sicherheitslösungen von Symantec oder das ERP-System SilvERP Handel, das speziell auf kleine und mittlere Handelsbetriebe zugeschnitten ist. Die Firmen buchen dabei die Services pro Mitarbeiter und bekommen alles aus einer Hand. Das heißt, die Telekom stellt die gebuchten Dienste bereit, bietet eine kostenlose deutsche Servicehotline und rechnet gebuchte Leistungen über eine einzige Rechnung ab. Außerdem können die Firmen alle Angebote 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich in vollem Funktionsumfang testen.

Das klingt ja schön und gut. Aber viele kleinere Unternehmen zögern doch wegen Sicherheits- und Datenschutzfragen, den Schritt in die Cloud zu unternehmen…

Wer deswegen zögert, sollte bedenken, dass Applikationen in der Cloud praktisch immer besser gegen Hackerangriffe und andere Gefahren gerüstet sind als auf den selbst betriebenen Servern von Unternehmen. Denn die Vorsichtsmaßnahmen, welche die Cloud-Rechenzentren betreiben, übersteigen die Möglichkeiten einzelner mittelständischer Firmen erheblich. Die Telekom nimmt nicht nur die Sicherheit der eigenen Infrastruktur unter die Lupe. Wir prüfen auch sämtliche Anwendungen von Partnern systematisch, bevor wir sie auf dem Business Marketplace anbieten.

Weitere Informationen: www.businessmarketplace.de

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