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Software as a Service: 3 Vorteile und Nachteile

Fahrzeuge, Kleidung, Geschirr – vieles kann man heutzutage für Unternehmenszwecke mieten. Und Software. Das heißt dann Software as a Service und für die Nutzung sind regelmäßige Gebühren fällig. Wir erklären, welche Vor- und Nachteile das Mieten von Computerprogrammen hat.
Software as a Service: 3 Vorteile und Nachteile Software as a Service-Lösungen können Sie beispielsweise ganz bequem im Homeoffice nutzen. (© 2016 bikeriderlondon/Shutterstock)

Software as a Service: Programme als monatlich bezahlte Dienstleistungen

Manche Computerprogramme benötigen Sie nur kurzfristig, etwa für ein bestimmtes Projekt. Sollen Sie dann trotzdem in die kostspielige Software investieren? Eine Alternative ist, das Programm zu mieten. Immer mehr Unternehmen bieten ihre Programme als Software as a Service (SaaS) an. Dazu gehören beispielsweise Microsoft mit seinem Office 365-Paket und Adobe – hier nennt sich der Miet- beziehungsweise Abo-Service Creative Cloud.

Der Kostenfaktor

Mit Software as a Service minimieren Sie – wie eingangs angedeutet – Ihre Investitionskosten. Denn statt Ihrer IT übernimmt der Serviceanbieter den Job rund um den Betrieb und die Pflege der Software. Weiterhin wird lediglich eine Monatsgebühr für die Nutzung des Programms entrichtet und nicht eine mittlere dreistellige Summe, wie es bei umfangreichen Softwarepaketen nicht selten der Fall ist.

Doch Vorsicht: Wenn Sie Mietsoftware über Jahre verwenden, kann diese im Endeffekt teurer sein als Kaufsoftware. Rechnen Sie deshalb lieber noch einmal nach. Gekaufte Programme können Sie so lange verwenden, wie es Ihnen beliebt. Das gemietete Pendant stellt hingegen bei Nichtzahlung seinen Service ein – das gilt selbst für auf dem PC installierte Programme.

Dafür sind Mietexemplare immer auf dem neuesten Stand. De jure haben Abokunden sogar einen Anspruch auf Upgrades.

Der Mobilitätsfaktor

Noch ein Vorteil der gemieteten Software: Sie können von überall auf sie zugreifen. Einziger Haken: Sie benötigen einen Internetzugang. Sobald keine Netzanbindung besteht, können Sie auch nicht auf die SaaS-Lösungen zugreifen. Selbst wenn Sie Mietprogramme auf Ihrem PC installiert haben, sind Sie nicht vor bösen Überraschungen gefeit. Viele installierte Programme müssen nämlich trotzdem Kontakt zum Server aufbauen, damit Sie sie nutzen können. Offline funktioniert das natürlich nicht.

Der Sicherheitsfaktor

Mit der Nutzung der Mietsoftware befinden sich auch immer vertrauliche Daten beim Serviceanbieter. Deshalb sollten Sie nur SaaS-Lösungen wählen, die entsprechende Sicherheitsnormen erfüllen. Informieren Sie sich außerdem über die Exportmöglichkeiten Ihrer Daten. Denn der Serviceanbieter kann unerwartet seine Dienste einstellen.

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Software as a Service: 3 Vorteile und Nachteile Software as a Service-Lösungen können Sie beispielsweise ganz bequem im Homeoffice nutzen. (© 2016 bikeriderlondon/Shutterstock)

Software as a Service: Programme als monatlich bezahlte Dienstleistungen

Manche Computerprogramme benötigen Sie nur kurzfristig, etwa für ein bestimmtes Projekt. Sollen Sie dann trotzdem in die kostspielige Software investieren? Eine Alternative ist, das Programm zu mieten. Immer mehr Unternehmen bieten ihre Programme als Software as a Service (SaaS) an. Dazu gehören beispielsweise Microsoft mit seinem Office 365-Paket und Adobe – hier nennt sich der Miet- beziehungsweise Abo-Service Creative Cloud.

Der Kostenfaktor

Mit Software as a Service minimieren Sie – wie eingangs angedeutet – Ihre Investitionskosten. Denn statt Ihrer IT übernimmt der Serviceanbieter den Job rund um den Betrieb und die Pflege der Software. Weiterhin wird lediglich eine Monatsgebühr für die Nutzung des Programms entrichtet und nicht eine mittlere dreistellige Summe, wie es bei umfangreichen Softwarepaketen nicht selten der Fall ist.

Doch Vorsicht: Wenn Sie Mietsoftware über Jahre verwenden, kann diese im Endeffekt teurer sein als Kaufsoftware. Rechnen Sie deshalb lieber noch einmal nach. Gekaufte Programme können Sie so lange verwenden, wie es Ihnen beliebt. Das gemietete Pendant stellt hingegen bei Nichtzahlung seinen Service ein – das gilt selbst für auf dem PC installierte Programme.

Dafür sind Mietexemplare immer auf dem neuesten Stand. De jure haben Abokunden sogar einen Anspruch auf Upgrades.

Der Mobilitätsfaktor

Noch ein Vorteil der gemieteten Software: Sie können von überall auf sie zugreifen. Einziger Haken: Sie benötigen einen Internetzugang. Sobald keine Netzanbindung besteht, können Sie auch nicht auf die SaaS-Lösungen zugreifen. Selbst wenn Sie Mietprogramme auf Ihrem PC installiert haben, sind Sie nicht vor bösen Überraschungen gefeit. Viele installierte Programme müssen nämlich trotzdem Kontakt zum Server aufbauen, damit Sie sie nutzen können. Offline funktioniert das natürlich nicht.

Der Sicherheitsfaktor

Mit der Nutzung der Mietsoftware befinden sich auch immer vertrauliche Daten beim Serviceanbieter. Deshalb sollten Sie nur SaaS-Lösungen wählen, die entsprechende Sicherheitsnormen erfüllen. Informieren Sie sich außerdem über die Exportmöglichkeiten Ihrer Daten. Denn der Serviceanbieter kann unerwartet seine Dienste einstellen.

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