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Cybercrime: Einfache Passwörter sind größte Sicherheitslücke

Dauerbedrohung Cybercrime: Online-Kriminelle haben im vergangenen Jahr 35 Millionen Identitäten im Netz geklaut. Das häufigste Sicherheitsleck sind unsichere Passwörter.
Cybercrime: Passwörter sind die häufigste Sicherheitslücke Cybercrime: Unsichere Passwörter ermöglichen millionenfachen Identitätsklau. (© 2016 Den Rise/Shutterstock)

Cybercrime: Geraubte Identität

Identitätsklau bleibt ein drängendes Problem im Feld der Cybersecurity: Im Jahr 2015 haben Betrüger und Verbrecher rund 35 Millionen Online-Identitäten erbeutet. Das haben Sicherheitsforscher des Hasso Plattner Instituts herausgefunden. An der Spitze der geraubten Identitätsdaten stehen Passwörter. Der Grund hierfür: Noch immer verwenden viele Nutzer einfache Zahlenreihen (123456) oder leicht zu erratende Begriffe wie Vornamen oder den Begriff "Passwort". Für Cyberkriminelle ist es ein leichtes Unterfangen, solche Kennwörter blitzschnell zu knacken.

Die Sicherheitsforscher haben daher einige Leitsätze formuliert, die auch für Mittelständler sehr hilfreich sind:

  • Vermeiden Sie Begriffe aus dem Wörterbuch.
  • Das Kennwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein, sowie Zahlen und Sonderzeichen beinhalten. Dies erhöht die Sicherheit.
  • Verwenden Sie nicht dasselbe Passwort für alle Konten.
  • Lassen Sie keine personenbezogenen Informationen wie Geburtsdatum, Namen oder Nutzernamen ins Kennwort einfließen.

Das wird ebenfalls geklaut

Ebenfalls häufig erbeuten Betrüger ...

  • Vor -und Nachnamen (37 Millionen Mal),
  • Telefonnummern (32 Millionen Mal),
  • Kreditkartendaten (10.200 Mal).

Mit dem "Identity Leak Checker" des Hasso Plattner Instituts können Mittelständler überprüfen, ob sie Opfer von Datenklau sind. Wer dort seine E-Mail-Adresse eingibt, erfährt, ob diese in Verbindung mit anderen persönlichen Daten in kriminellen Internet-Datenbanken offen gelegt wurde.

Weiterführende Links: 

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Cybercrime: Passwörter sind die häufigste Sicherheitslücke Cybercrime: Unsichere Passwörter ermöglichen millionenfachen Identitätsklau. (© 2016 Den Rise/Shutterstock)

Cybercrime: Geraubte Identität

Identitätsklau bleibt ein drängendes Problem im Feld der Cybersecurity: Im Jahr 2015 haben Betrüger und Verbrecher rund 35 Millionen Online-Identitäten erbeutet. Das haben Sicherheitsforscher des Hasso Plattner Instituts herausgefunden. An der Spitze der geraubten Identitätsdaten stehen Passwörter. Der Grund hierfür: Noch immer verwenden viele Nutzer einfache Zahlenreihen (123456) oder leicht zu erratende Begriffe wie Vornamen oder den Begriff "Passwort". Für Cyberkriminelle ist es ein leichtes Unterfangen, solche Kennwörter blitzschnell zu knacken.

Die Sicherheitsforscher haben daher einige Leitsätze formuliert, die auch für Mittelständler sehr hilfreich sind:

  • Vermeiden Sie Begriffe aus dem Wörterbuch.
  • Das Kennwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein, sowie Zahlen und Sonderzeichen beinhalten. Dies erhöht die Sicherheit.
  • Verwenden Sie nicht dasselbe Passwort für alle Konten.
  • Lassen Sie keine personenbezogenen Informationen wie Geburtsdatum, Namen oder Nutzernamen ins Kennwort einfließen.

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  • Vor -und Nachnamen (37 Millionen Mal),
  • Telefonnummern (32 Millionen Mal),
  • Kreditkartendaten (10.200 Mal).

Mit dem "Identity Leak Checker" des Hasso Plattner Instituts können Mittelständler überprüfen, ob sie Opfer von Datenklau sind. Wer dort seine E-Mail-Adresse eingibt, erfährt, ob diese in Verbindung mit anderen persönlichen Daten in kriminellen Internet-Datenbanken offen gelegt wurde.

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