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Cybercrime: Viele Internetnutzer sind betroffen

Bedrohungen durch Cybercrime bereiten den deutschen Internetnutzern Kopfzerbrechen: Beinahe die Hälfte wurde in den letzten zwölf Monaten Opfer eines solchen Angriffs aus dem Netz. Viele verzichten deshalb sogar auf bestimmte Online-Aktivitäten.
Cybercrime: Viele Internetnutzer sind betroffen Viele deutsche Internetnutzer sind schon zum Opfer von Cybercrime geworden. (© 2016 Maksim Kabakou/Shutterstock)

Cybercrime betrifft fast 50 Prozent der Deutschen

Wie der Digitalverband Bitkom in seiner repräsentativen Umfrage unter mehr als 1.000 Internetnutzern herausgefunden hat, sind 47 Prozent der Nutzer in den vergangenen zwölf Monaten zum Opfer von Cybercrime-Angriffen geworden. 45 Prozent haben dabei auch finanziellen Schaden davongetragen, weil sie zum Beispiel Hard- oder Software ersetzen mussten oder weil illegale Transaktionen erfolgten. Folgende Erfahrungen mussten die Nutzer machen:

  • Computer mit Viren infiziert (41 Prozent)
  • Zugangsdaten wurden ausspioniert (22 Prozent)
  • Betrug bei Online-Geschäften (20 Prozent)
  • illegale Nutzung von persönlichen Daten (12 Prozent)
  • E-Mails wurden im Namen der Nutzer versendet (9 Prozent)
  • schwere verbale Beleidigung (3 Prozent)
  • sexuelle Belästigung (2 Prozent)

Zunehmend werden auch mobile Geräte Opfer von Cybercrime-Attacken: 26 Prozent der Smartphone-Nutzer erlebten einen Sicherheitsvorfall mit ihrem Gerät.

Internetnutzer haben Angst vor Bedrohungen aus dem Netz

Die Sorge vor Cybercrime bringt 74 Prozent der befragten Nutzer dazu, aufgrund von Sicherheitsbedenken auf bestimmte Aktivitäten im Internet zu verzichten. Zum Beispiel sehen sie davon ab, per E-Mail vertrauliche Informationen zu verschicken, oder sie verzichten auf Online-Banking und die Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken. Bitkom-Präsidiumsmitglied Winfried Holz sieht das mit Sorge und befürchtet, dass sich innovative Dienste durch diese Ängste langsamer verbreiten könnten. Er hält es deshalb für nötig, das Sicherheitsniveau im Internet zu erhöhen, und betont:

„Mehr Sicherheit für Internetnutzer erreichen wir nur, wenn alle Beteiligten daran mitwirken: Wirtschaft, Politik, Sicherheitsbehörden und nicht zuletzt jeder einzelne Verbraucher selbst.“

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Cybercrime: Viele Internetnutzer sind betroffen Viele deutsche Internetnutzer sind schon zum Opfer von Cybercrime geworden. (© 2016 Maksim Kabakou/Shutterstock)

Cybercrime betrifft fast 50 Prozent der Deutschen

Wie der Digitalverband Bitkom in seiner repräsentativen Umfrage unter mehr als 1.000 Internetnutzern herausgefunden hat, sind 47 Prozent der Nutzer in den vergangenen zwölf Monaten zum Opfer von Cybercrime-Angriffen geworden. 45 Prozent haben dabei auch finanziellen Schaden davongetragen, weil sie zum Beispiel Hard- oder Software ersetzen mussten oder weil illegale Transaktionen erfolgten. Folgende Erfahrungen mussten die Nutzer machen:

  • Computer mit Viren infiziert (41 Prozent)
  • Zugangsdaten wurden ausspioniert (22 Prozent)
  • Betrug bei Online-Geschäften (20 Prozent)
  • illegale Nutzung von persönlichen Daten (12 Prozent)
  • E-Mails wurden im Namen der Nutzer versendet (9 Prozent)
  • schwere verbale Beleidigung (3 Prozent)
  • sexuelle Belästigung (2 Prozent)

Zunehmend werden auch mobile Geräte Opfer von Cybercrime-Attacken: 26 Prozent der Smartphone-Nutzer erlebten einen Sicherheitsvorfall mit ihrem Gerät.

Internetnutzer haben Angst vor Bedrohungen aus dem Netz

Die Sorge vor Cybercrime bringt 74 Prozent der befragten Nutzer dazu, aufgrund von Sicherheitsbedenken auf bestimmte Aktivitäten im Internet zu verzichten. Zum Beispiel sehen sie davon ab, per E-Mail vertrauliche Informationen zu verschicken, oder sie verzichten auf Online-Banking und die Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken. Bitkom-Präsidiumsmitglied Winfried Holz sieht das mit Sorge und befürchtet, dass sich innovative Dienste durch diese Ängste langsamer verbreiten könnten. Er hält es deshalb für nötig, das Sicherheitsniveau im Internet zu erhöhen, und betont:

„Mehr Sicherheit für Internetnutzer erreichen wir nur, wenn alle Beteiligten daran mitwirken: Wirtschaft, Politik, Sicherheitsbehörden und nicht zuletzt jeder einzelne Verbraucher selbst.“

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