Image for Mdm Logo

IT-Sicherheit: Flash Player hat die meisten Schwachstellen

Eine Untersuchung zeigt, wie es um die IT-Sicherheit bei einigen bekannten Softwares bestellt ist. Besonders der Flash Player von Adobe weist viele gefährliche Schwachstellen auf. Doch auch zwei beliebte Browser haben eine hohe Anzahl von Sicherheitslücken und bieten ein Ziel für Hackerangriffe.
IT-Sicherheit: Flash Player hat die meisten Schwachstellen Beim Thema mangelnde IT-Sicherheit liegt der Flash Player auf einem unrühmlichen ersten Platz. (© 2016 Stormshield)

Schwachstellen bei Flash, Chrome und Firefox

Viele beliebte Software-Lösungen weisen gefährliche Schwachstellen auf. Das zeigt eine Untersuchung von Stormshield, einem Anbieter für IT-Sicherheit. Auf dem "Vulnerabilities Barometer" liegt der Flash Player von Adobe ganz weit vorne: Von den 1.175 identifizierten Schwachstellen waren ganze 325 beim Flash Player zu finden. Doch auch zwei beliebte Browser schnitten nicht gut ab: Google Chrome mit 184 und Mozilla Firefox mit 162 Schwachstellen sind ebenfalls ein Risiko für die IT-Sicherheit. Der eher unbeliebte Internet Explorer wies dagegen nur 108 Sicherheitslücken auf. Der Adobe Reader liegt mit 136 Schwachstellen dazwischen.

So wird die IT-Sicherheit gefährdet

71 Prozent der identifizierten Sicherheitslücken wurden von Stormshield als kritisch eingestuft, sodass Hacker darüber Kontrolle über den Computer erlangen könnten. 27 Prozent hatten einen mittleren Schweregrad und zwei Prozent einen niedrigen. Bei letzteren kann zum Beispiel ein DoS-Angriff (Denial of Service) erfolgen. Von den Schwachstellen führten 60 Prozent zu Speicherfehlern, 16 Prozent zur Umgehung von Zugriffsbeschränkungen und in zehn Prozent der Fälle erhielten Hacker Zugang zu gespeicherten Informationen auf dem Computer. In der Analyse wurden nur Windows-Plattformen untersucht, deshalb enthält das Barometer keine Informationen zu anderen Betriebssystemen wie OS X.

Weiterführende Links:

  • Mit diesen Tipps surfen Sie immer sicher im Netz.
  • Das sollten Unternehmen beim Thema Antivirenprogramm beachten, um die IT-Sicherheit zu erhöhen.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu Virenschutz
alle ratgeber Alle Beiträge

IT-Sicherheit: Flash Player hat die meisten Schwachstellen

Eine Untersuchung zeigt, wie es um die IT-Sicherheit bei einigen bekannten Softwares bestellt ist. Besonders der Flash Player von Adobe weist viele gefährliche Schwachstellen auf. Doch auch zwei beliebte Browser haben eine hohe Anzahl von Sicherheitslücken und bieten ein Ziel für Hackerangriffe.
IT-Sicherheit: Flash Player hat die meisten Schwachstellen Beim Thema mangelnde IT-Sicherheit liegt der Flash Player auf einem unrühmlichen ersten Platz. (© 2016 Stormshield)

Schwachstellen bei Flash, Chrome und Firefox

Viele beliebte Software-Lösungen weisen gefährliche Schwachstellen auf. Das zeigt eine Untersuchung von Stormshield, einem Anbieter für IT-Sicherheit. Auf dem "Vulnerabilities Barometer" liegt der Flash Player von Adobe ganz weit vorne: Von den 1.175 identifizierten Schwachstellen waren ganze 325 beim Flash Player zu finden. Doch auch zwei beliebte Browser schnitten nicht gut ab: Google Chrome mit 184 und Mozilla Firefox mit 162 Schwachstellen sind ebenfalls ein Risiko für die IT-Sicherheit. Der eher unbeliebte Internet Explorer wies dagegen nur 108 Sicherheitslücken auf. Der Adobe Reader liegt mit 136 Schwachstellen dazwischen.

So wird die IT-Sicherheit gefährdet

71 Prozent der identifizierten Sicherheitslücken wurden von Stormshield als kritisch eingestuft, sodass Hacker darüber Kontrolle über den Computer erlangen könnten. 27 Prozent hatten einen mittleren Schweregrad und zwei Prozent einen niedrigen. Bei letzteren kann zum Beispiel ein DoS-Angriff (Denial of Service) erfolgen. Von den Schwachstellen führten 60 Prozent zu Speicherfehlern, 16 Prozent zur Umgehung von Zugriffsbeschränkungen und in zehn Prozent der Fälle erhielten Hacker Zugang zu gespeicherten Informationen auf dem Computer. In der Analyse wurden nur Windows-Plattformen untersucht, deshalb enthält das Barometer keine Informationen zu anderen Betriebssystemen wie OS X.

Weiterführende Links:

  • Mit diesen Tipps surfen Sie immer sicher im Netz.
  • Das sollten Unternehmen beim Thema Antivirenprogramm beachten, um die IT-Sicherheit zu erhöhen.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber