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LinkedIn-Hack: 117 Millionen Nutzerdaten stehen zum Verkauf

2012 sorgte ein LinkedIn-Hack für Furore. Heute zeigt sich: Der Datenraub ist deutlich schlimmer als gedacht. 167 Millionen Datensätze sollen durchgesickert sein, von denen der Hacker nun 117 Millionen im Internet zum Verkauf anbietet.
LinkedIn-Hack: 117 Millionen Nutzerdaten stehen zum Verkauf Vom LinkedIn-Hack im Jahr 2012 sind offenbar deutlich mehr Nutzer betroffen als angenommen. (© 2016 d8nn/Shutterstock)

LinkedIn-Hack: 167 Millionen Nutzerkonten betroffen

Als der Hack vor vier Jahren bekannt wurde, war von 6,5 Millionen geraubten Nutzer-Logins die Rede. Erst jetzt ist publik geworden, dass das Ausmaß des Datenklaus offenbar um ein Vielfaches größer ist: Ein Hacker, der sich selbst "Peace" nennt, behauptet 167 Millionen LinkedIn-Nutzerdaten erbeutet zu haben. Jetzt will er 117 Millionen der gehackten E-Mails und Passwörter für fünf Bitcoin (rund 2.000 Euro) zum Verkauf anbieten, wie "motherboard.vice.com" berichtet.

Gehackte LinkedIn-Daten von einzelnen Usern bestätigt

Die Plattform "Leaked Source" behauptet nun, ebenfalls über die durchgesickerten LinkedIn-Konten zu verfügen und bereits 90 Prozent der Passwörter innerhalb von 72 Stunden geknackt zu haben. Das geht aus einem Chat des "Leaked Source"-Betreibers mit "Motherboard" hervor. Sicherheitsforscher Troy Hunt und Motherboard kontaktierten einzelne Opfer, die die Echtheit der Mailadressen und Passwörter bestätigten.

LinkedIn untersucht den Vorfall nun und gestand ein, dass 2012 mehr als die bereits bekannten 6,5 Millionen Passwörter gehackt wurden. Wie umfangreich der LinkedIn-Hack tatsächlich war, wisse der Betreiber jedoch nicht, heißt es auf "t3n.de". Nutzer der Plattform, die seit 2012 ihr Passwort nicht geändert haben, sollten das nachholen, empfiehlt das Karriereportal.

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LinkedIn-Hack: 117 Millionen Nutzerdaten stehen zum Verkauf Vom LinkedIn-Hack im Jahr 2012 sind offenbar deutlich mehr Nutzer betroffen als angenommen. (© 2016 d8nn/Shutterstock)

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Gehackte LinkedIn-Daten von einzelnen Usern bestätigt

Die Plattform "Leaked Source" behauptet nun, ebenfalls über die durchgesickerten LinkedIn-Konten zu verfügen und bereits 90 Prozent der Passwörter innerhalb von 72 Stunden geknackt zu haben. Das geht aus einem Chat des "Leaked Source"-Betreibers mit "Motherboard" hervor. Sicherheitsforscher Troy Hunt und Motherboard kontaktierten einzelne Opfer, die die Echtheit der Mailadressen und Passwörter bestätigten.

LinkedIn untersucht den Vorfall nun und gestand ein, dass 2012 mehr als die bereits bekannten 6,5 Millionen Passwörter gehackt wurden. Wie umfangreich der LinkedIn-Hack tatsächlich war, wisse der Betreiber jedoch nicht, heißt es auf "t3n.de". Nutzer der Plattform, die seit 2012 ihr Passwort nicht geändert haben, sollten das nachholen, empfiehlt das Karriereportal.

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