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3D-Drucker: Tricks für ein qualitativ besseres Druckergebnis

3D-Drucker eröffnen kleinen und mittelständischen Unternehmen ein breites Feld für Innovationen. Doch nicht immer druckt der Printer optimal. Lesen Sie hier, welche Probleme modellübergreifend auftreten und wie sie die Druckqualität verbessern können.
3D-Drucker: Tricks für ein qualitativ besseres Druckergebnis Der Hersteller Simplify3D hilft dabei, Probleme mit dem 3D-Drucker zu lösen. (© 2016 Simplify3D)

Probleme mit dem 3D-Drucker? Simplify3D bietet Erste Hilfe

Wenn der 3D-Drucker nicht die gewünschten Ergebnisse liefert, kommen dafür je nach Modell verschiedene Ursachen infrage. Viele Probleme sind aber auch modellübergreifend begründet, wie zum Beispiel eine falsche Temperatureinstellung. Der Hersteller der 3D-Drucksoftware Simplify3D hat alle gängigen Schwierigkeiten mit x-beliebigen Printern in einem Online-Katalog, dem Trouble-Shooting Guide, in (englischem) Wort und Bild zusammengefasst und entsprechende Lösungen vorgeschlagen. Die wichtigsten sollen hier vorgestellt werden.

Tipp 1: Überprüfen Sie den Extruder

Das häufigste Problem: Die Kunststoffschichten sind unregelmäßig aufgebaut.

Bevor Sie nun an Ihrer Vorlage zweifeln, empfiehlt Simplify3D, den Extruder zu überprüfen. Der Fehler kommt häufig zustande, weil das Gerät zu wenig Plastik ausgibt. Um das zu checken, drucken Sie einen Würfel mit zwei Zentimetern Kantenlänge. Die Flächen weisen kleine Löcher auf oder sind unregelmäßig? Dann kommt nicht ausreichend Druckmaterial aus der Düse des Extruders. Überprüfen Sie daher, ob die passende Filamentsorte definiert ist. Jeder Typ verlangt nämlich eigene Einstellungen bei der Temperatur.

Tipp 2: Verändern Sie die Drucktemperatur

Apropos Temperatur: Diese beeinflusst die Druckqualität maßgeblich. Je heißer der Kunststofffaden ist, desto schneller bewegt er sich aus der Druckdüse – der Faden benötigt entsprechend länger, um zu erkalten. Ein zu kalter Faden hingegen haftet schlechter auf der bereits gedruckten Schicht. Sowohl eine zu heiße als auch eine zu kalte Temperatureinstellung können zu Druckfehlern führen. Um die Idealtemperatur zu finden, hilft nur probieren. Abhängig von der Kunststoffart und dem Modell des 3D-Druckers können ganz unterschiedliche Temperaturen zu optimalen Resultaten führen. Verstellen Sie die Verarbeitungstemperatur immer nur um wenige Grad, um die optimale Einstellung für Ihr Gerät zu finden.

Tipp 3: Reduzieren Sie die Druckgeschwindigkeit

Wenn Sie nicht mit Hilfsstrukturen arbeiten wollen, hilft es unter Umständen, die Druckgeschwindigkeit zu reduzieren. Bei simpleren Druckgegenständen ohne Überhänge und dem Einsatz von PLA-Kunststoffen ist diese Maßnahme vielversprechend. Durch das Heruntersetzen der Druckgeschwindigkeit hat der Kunststoff mehr Zeit, um auszuhärten. Die bereits fertige Schicht ist so etwas stabiler, wenn die nächste aufgedruckt wird.

Tipp 4: Aktualisieren Sie die Druckerfirmware und -Software

Oftmals können Sie die Druckqualität optimieren, wenn Sie die Druckerfirmware updaten. Die Aktualisierungen sind notwendig, um den Einsatzbereich der Geräte zu erweitern. In vielen Fällen verbessern Firmware-Updates außerdem den Kalibrierprozess, weil dann die Achsen des 3D-Printers exakter eingestellter werden. Das Ergebnis ist ein genauerer 3D-Druck.

Erkundigen Sie sich also regelmäßig nach Updates Ihres Druckerherstellers. Informieren Sie sich außerdem auch über Software-Updates. Insbesondere Open-Source-Software wie Cura wird ständig weiterentwickelt.

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3D-Drucker: Tricks für ein qualitativ besseres Druckergebnis Der Hersteller Simplify3D hilft dabei, Probleme mit dem 3D-Drucker zu lösen. (© 2016 Simplify3D)

Probleme mit dem 3D-Drucker? Simplify3D bietet Erste Hilfe

Wenn der 3D-Drucker nicht die gewünschten Ergebnisse liefert, kommen dafür je nach Modell verschiedene Ursachen infrage. Viele Probleme sind aber auch modellübergreifend begründet, wie zum Beispiel eine falsche Temperatureinstellung. Der Hersteller der 3D-Drucksoftware Simplify3D hat alle gängigen Schwierigkeiten mit x-beliebigen Printern in einem Online-Katalog, dem Trouble-Shooting Guide, in (englischem) Wort und Bild zusammengefasst und entsprechende Lösungen vorgeschlagen. Die wichtigsten sollen hier vorgestellt werden.

Tipp 1: Überprüfen Sie den Extruder

Das häufigste Problem: Die Kunststoffschichten sind unregelmäßig aufgebaut.

Bevor Sie nun an Ihrer Vorlage zweifeln, empfiehlt Simplify3D, den Extruder zu überprüfen. Der Fehler kommt häufig zustande, weil das Gerät zu wenig Plastik ausgibt. Um das zu checken, drucken Sie einen Würfel mit zwei Zentimetern Kantenlänge. Die Flächen weisen kleine Löcher auf oder sind unregelmäßig? Dann kommt nicht ausreichend Druckmaterial aus der Düse des Extruders. Überprüfen Sie daher, ob die passende Filamentsorte definiert ist. Jeder Typ verlangt nämlich eigene Einstellungen bei der Temperatur.

Tipp 2: Verändern Sie die Drucktemperatur

Apropos Temperatur: Diese beeinflusst die Druckqualität maßgeblich. Je heißer der Kunststofffaden ist, desto schneller bewegt er sich aus der Druckdüse – der Faden benötigt entsprechend länger, um zu erkalten. Ein zu kalter Faden hingegen haftet schlechter auf der bereits gedruckten Schicht. Sowohl eine zu heiße als auch eine zu kalte Temperatureinstellung können zu Druckfehlern führen. Um die Idealtemperatur zu finden, hilft nur probieren. Abhängig von der Kunststoffart und dem Modell des 3D-Druckers können ganz unterschiedliche Temperaturen zu optimalen Resultaten führen. Verstellen Sie die Verarbeitungstemperatur immer nur um wenige Grad, um die optimale Einstellung für Ihr Gerät zu finden.

Tipp 3: Reduzieren Sie die Druckgeschwindigkeit

Wenn Sie nicht mit Hilfsstrukturen arbeiten wollen, hilft es unter Umständen, die Druckgeschwindigkeit zu reduzieren. Bei simpleren Druckgegenständen ohne Überhänge und dem Einsatz von PLA-Kunststoffen ist diese Maßnahme vielversprechend. Durch das Heruntersetzen der Druckgeschwindigkeit hat der Kunststoff mehr Zeit, um auszuhärten. Die bereits fertige Schicht ist so etwas stabiler, wenn die nächste aufgedruckt wird.

Tipp 4: Aktualisieren Sie die Druckerfirmware und -Software

Oftmals können Sie die Druckqualität optimieren, wenn Sie die Druckerfirmware updaten. Die Aktualisierungen sind notwendig, um den Einsatzbereich der Geräte zu erweitern. In vielen Fällen verbessern Firmware-Updates außerdem den Kalibrierprozess, weil dann die Achsen des 3D-Printers exakter eingestellter werden. Das Ergebnis ist ein genauerer 3D-Druck.

Erkundigen Sie sich also regelmäßig nach Updates Ihres Druckerherstellers. Informieren Sie sich außerdem auch über Software-Updates. Insbesondere Open-Source-Software wie Cura wird ständig weiterentwickelt.

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