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Autonomes Fahren: Selbstfahrender Bus in Sitten unterwegs

Wer im schweizerischen Sitten einen Bus ohne Fahrer sieht, darf seinen Augen ruhig trauen: Die sogenannten SmartShuttles von PostAuto befördern dort bereits seit Donnerstag Passagiere von A nach B – allerding nur in der Innenstadt.
https://www.postauto.ch/de/news/die-oeffentlichen-tests-der-autonomen-shuttles-beginnen Autonomes Fahren ist auf Sittener Straßen dank der SmartShuttles der Schweizer Post bereits Realität. (© 2016 PostAuto)

Autonomes Fahren von Kleinbussen wird in Sitten zur Realität

Nachdem der erste Testbetrieb auf einem Privatgelände erfolgreich verlaufen ist, sind die selbstfahrenden Busse der Schweizer Post nun erstmals auf den Sittener Straßen unterwegs. Den genauen Fahrplan können Interessierte online einsehen. Die beiden "SmartShuttles" sind immer dienstags bis sonntags am Nachmittag im Einsatz. In den Fahrzeugen finden jeweils bis zu elf Personen Platz.

Praktisch: Passagiere müssen für die Fahrt auf der 1,5 Kilometer langen Rundstrecke nichts bezahlen. Während der Projektphase ist noch ein Sicherheitsfahrer mit an Bord. Er kann im Notfall auf eine Stopptaste drücken. Ansonsten wird der elektrisch betriebene Kleinbus von PostAuto aus der Ferne überwacht.

SmartShuttles befahren Fußgängerzonen

Mit Schnelligkeit kann der selbstfahrende Bus nicht punkten. Die Behörden begrenzten die Geschwindigkeit auf 20 Kilometer pro Stunde – das letzte Wort zur Geschwindigkeitsbegrenzung ist allerdings noch nicht gesprochen. Immerhin bekamen die Projektpartner PostAuto Schweiz und ETH Lausanne eine Sondergenehmigung, die autonomes Fahren im öffentlichen Raum überhaupt ermöglicht hat.

Die Mission der Projektpartner ist klar: Sie wollen mit den Shuttles Orte erreichen, die mit den bisherigen öffentlichen Verkehrsmitteln kaum erreichbar sind. Dazu gehören beispielsweise Fußgängerzonen oder autofreie Ortschaften. Der Testphase hält noch bis Oktober 2017 an.

Weiterführende Links:

  • Autonomes Fahren: Ein weiterer selbstfahrender Kandidat ist der Kleinbus Olli. Er wurde per 3D-Druck hergestellt.
  • Eine Übersicht zum Stand der autonom fahrenden Modelle finden Sie auf "zeit.de".
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Wer im schweizerischen Sitten einen Bus ohne Fahrer sieht, darf seinen Augen ruhig trauen: Die sogenannten SmartShuttles von PostAuto befördern dort bereits seit Donnerstag Passagiere von A nach B – allerding nur in der Innenstadt.
https://www.postauto.ch/de/news/die-oeffentlichen-tests-der-autonomen-shuttles-beginnen Autonomes Fahren ist auf Sittener Straßen dank der SmartShuttles der Schweizer Post bereits Realität. (© 2016 PostAuto)

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Nachdem der erste Testbetrieb auf einem Privatgelände erfolgreich verlaufen ist, sind die selbstfahrenden Busse der Schweizer Post nun erstmals auf den Sittener Straßen unterwegs. Den genauen Fahrplan können Interessierte online einsehen. Die beiden "SmartShuttles" sind immer dienstags bis sonntags am Nachmittag im Einsatz. In den Fahrzeugen finden jeweils bis zu elf Personen Platz.

Praktisch: Passagiere müssen für die Fahrt auf der 1,5 Kilometer langen Rundstrecke nichts bezahlen. Während der Projektphase ist noch ein Sicherheitsfahrer mit an Bord. Er kann im Notfall auf eine Stopptaste drücken. Ansonsten wird der elektrisch betriebene Kleinbus von PostAuto aus der Ferne überwacht.

SmartShuttles befahren Fußgängerzonen

Mit Schnelligkeit kann der selbstfahrende Bus nicht punkten. Die Behörden begrenzten die Geschwindigkeit auf 20 Kilometer pro Stunde – das letzte Wort zur Geschwindigkeitsbegrenzung ist allerdings noch nicht gesprochen. Immerhin bekamen die Projektpartner PostAuto Schweiz und ETH Lausanne eine Sondergenehmigung, die autonomes Fahren im öffentlichen Raum überhaupt ermöglicht hat.

Die Mission der Projektpartner ist klar: Sie wollen mit den Shuttles Orte erreichen, die mit den bisherigen öffentlichen Verkehrsmitteln kaum erreichbar sind. Dazu gehören beispielsweise Fußgängerzonen oder autofreie Ortschaften. Der Testphase hält noch bis Oktober 2017 an.

Weiterführende Links:

  • Autonomes Fahren: Ein weiterer selbstfahrender Kandidat ist der Kleinbus Olli. Er wurde per 3D-Druck hergestellt.
  • Eine Übersicht zum Stand der autonom fahrenden Modelle finden Sie auf "zeit.de".
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