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Bitkom: Fast jede zweite Fabrik setzt auf Industrie 4.0

Gute Nachrichten vom Digitalverband Bitkom: Fast jedes zweite deutsche Industrieunternehmen nutzt inzwischen die Vorteile der Industrie 4.0. Bei den Investitionen in digitale Technologien sind die Firmen noch zurückhaltend.
Bitkom: Fast die Hälfte der Fabriken nutzt Industrie 4.0 Die Industrie 4.0 ist in den deutschen Werkhallen allgegenwärtig. (© 2016 Praphan Jampala/Shutterstock)

Industrie 4.0 ist in Deutschland angekommen

Die vierte industrielle Revolution scheint sich in den deutschen Fabriken durchzusetzen. Rund 46 Prozent der Unternehmen im produzierenden Gewerbe haben die Industrie 4.0 in ihren Unternehmen bereits umgesetzt. Das hat eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom ergeben. Rund 19 Prozent wollen ihre Produktion smart gestalten und mit dem Internet verknüpfen. Lediglich 12 Prozent gaben an, dass diese Entwicklungen für sie kein Thema sind.

Die Umfrage von Bitkom zeigt aber auch: Viele Firmen sind für die Modernisierung ihrer Werkhallen nicht bereit, viel Geld auszugeben. Die befragten Betriebe geben nur vier Prozent des Gesamtumsatzes für Industrie 4.0 aus. Rund drei Viertel aller Industrieunternehmen klagen, dass hohe Investitionskosten den Einsatz von Industrie 4.0 bremsen. Bitkom-Präsidiumsmitglied Frank Riemensperger warnt:

"Digitale Marktführerschaft gibt es nicht zum Spartarif. Wer auch künftig noch erfolgreich sein will, muss jetzt in die Digitalisierung investieren."

Was sich Firmen erhoffen

Unternehmen verknüpfen mit der vierten industriellen Revolution mehrere Chancen:

  • Mehr als die Hälfte will die Kapazitätsauslastung in Fabriken verbessern.
  • 50 Prozent erhofft sich eine schnellere Umsetzung von individuellen Kundenwünschen.
  • Auch die Senkung von Kosten in der Produktion (44 Prozent) und im Personal (19 Prozent) stehen auf der Agenda.

Etwas überraschend: Nur wenige Unternehmer (14 Prozent) wollen im Zuge von Industrie 4.0 neue Geschäftsmodelle entwickeln.

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Bitkom: Fast die Hälfte der Fabriken nutzt Industrie 4.0 Die Industrie 4.0 ist in den deutschen Werkhallen allgegenwärtig. (© 2016 Praphan Jampala/Shutterstock)

Industrie 4.0 ist in Deutschland angekommen

Die vierte industrielle Revolution scheint sich in den deutschen Fabriken durchzusetzen. Rund 46 Prozent der Unternehmen im produzierenden Gewerbe haben die Industrie 4.0 in ihren Unternehmen bereits umgesetzt. Das hat eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom ergeben. Rund 19 Prozent wollen ihre Produktion smart gestalten und mit dem Internet verknüpfen. Lediglich 12 Prozent gaben an, dass diese Entwicklungen für sie kein Thema sind.

Die Umfrage von Bitkom zeigt aber auch: Viele Firmen sind für die Modernisierung ihrer Werkhallen nicht bereit, viel Geld auszugeben. Die befragten Betriebe geben nur vier Prozent des Gesamtumsatzes für Industrie 4.0 aus. Rund drei Viertel aller Industrieunternehmen klagen, dass hohe Investitionskosten den Einsatz von Industrie 4.0 bremsen. Bitkom-Präsidiumsmitglied Frank Riemensperger warnt:

"Digitale Marktführerschaft gibt es nicht zum Spartarif. Wer auch künftig noch erfolgreich sein will, muss jetzt in die Digitalisierung investieren."

Was sich Firmen erhoffen

Unternehmen verknüpfen mit der vierten industriellen Revolution mehrere Chancen:

  • Mehr als die Hälfte will die Kapazitätsauslastung in Fabriken verbessern.
  • 50 Prozent erhofft sich eine schnellere Umsetzung von individuellen Kundenwünschen.
  • Auch die Senkung von Kosten in der Produktion (44 Prozent) und im Personal (19 Prozent) stehen auf der Agenda.

Etwas überraschend: Nur wenige Unternehmer (14 Prozent) wollen im Zuge von Industrie 4.0 neue Geschäftsmodelle entwickeln.

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