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Brennstoffzellen verleihen Drohne zwei Stunden Flugzeit

Sechsmal länger als mit normalen Akkus bleibt eine Drohne mit Brennstoffzellen als Energiequelle in der Luft. Entwickelt hat den alternativen Antrieb für unbemannte Flugkörper ein britisches Unternehmen. Die BBC zeigt das erste Modell in Aktion.

Länger in der Luft bleiben als andere kann eine neue Drohne der Energiespezialisten von Intelligent Energy. Und zwar satte zwei Stunden. Dafür haben die Briten dem unbemannten Flugkörper Brennstoffzellen statt normale Akkus als Kraftquelle eingebaut. Eine Technik also, an der unter anderem Mercedes-Benz schon seit Jahren arbeitet. Dieser Wasserstoffantrieb soll eines Tages die Verbrennungsmotoren in Autos ablösen. Funktionieren tut er aber offensichtlich auch in einer Drohne. Und das bereits heute – wie obiges Video der BBC zeigt.

Während die Flugzeit etwa sechsmal länger dauert als mit Batterien, braucht der Ladevorgang nur wenige Minuten. Dann ist der komprimierte Wasserstoff in flüssiger Form getankt. Auch das ist ein Vorteil gegenüber leeren Akkus, die bis zum nächsten Einsatz oft mehrere Stunden am Stromkabel hängen müssen. Übrigens: Aus dem Auspuff kommt bei Brennstoffzellen-Motoren nur Wasserdampf.

Der Antrieb sitzt oben auf der Drohne und wiegt mit Tank fast 1,5 Kilogramm.  Damit bringt er zwar mehr auf die Waage als ein Batteriepack, aber seine Reserven sind trotzdem deutlich größer. Das macht ihn nicht nur für Video-Studios interessant, auch Logistiker hätten damit eine ausdauernde Alternative für ihre heutigen oder künftigen Transportdrohnen.

Weiterführende Links:

  • In Frankreich liegt der Strom bald auf der Straße. Binnen fünf Jahren will die Grande Nation Sonnenenergie über eine 1.000 Kilometer lange Strecke aus Solarzellen gewinnen.
  • Akku leer? Kein Problem – die Solar-Steckdose lässt sich an jedem Fenster befestigen und als Stromtankstelle verwenden.
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Sechsmal länger als mit normalen Akkus bleibt eine Drohne mit Brennstoffzellen als Energiequelle in der Luft. Entwickelt hat den alternativen Antrieb für unbemannte Flugkörper ein britisches Unternehmen. Die BBC zeigt das erste Modell in Aktion.

Länger in der Luft bleiben als andere kann eine neue Drohne der Energiespezialisten von Intelligent Energy. Und zwar satte zwei Stunden. Dafür haben die Briten dem unbemannten Flugkörper Brennstoffzellen statt normale Akkus als Kraftquelle eingebaut. Eine Technik also, an der unter anderem Mercedes-Benz schon seit Jahren arbeitet. Dieser Wasserstoffantrieb soll eines Tages die Verbrennungsmotoren in Autos ablösen. Funktionieren tut er aber offensichtlich auch in einer Drohne. Und das bereits heute – wie obiges Video der BBC zeigt.

Während die Flugzeit etwa sechsmal länger dauert als mit Batterien, braucht der Ladevorgang nur wenige Minuten. Dann ist der komprimierte Wasserstoff in flüssiger Form getankt. Auch das ist ein Vorteil gegenüber leeren Akkus, die bis zum nächsten Einsatz oft mehrere Stunden am Stromkabel hängen müssen. Übrigens: Aus dem Auspuff kommt bei Brennstoffzellen-Motoren nur Wasserdampf.

Der Antrieb sitzt oben auf der Drohne und wiegt mit Tank fast 1,5 Kilogramm.  Damit bringt er zwar mehr auf die Waage als ein Batteriepack, aber seine Reserven sind trotzdem deutlich größer. Das macht ihn nicht nur für Video-Studios interessant, auch Logistiker hätten damit eine ausdauernde Alternative für ihre heutigen oder künftigen Transportdrohnen.

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  • In Frankreich liegt der Strom bald auf der Straße. Binnen fünf Jahren will die Grande Nation Sonnenenergie über eine 1.000 Kilometer lange Strecke aus Solarzellen gewinnen.
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