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Chamäleon-Effekt: Roboter tarnt sich mit Farbwechsel

Farbenspiel: Ein Roboter nimmt die Farbe seines Hintergrunds an. Diesen Chamäleon-Effekt entwickeln zurzeit chinesische Forscher. Am Ende könnte daraus ein Tarnkleid für Soldaten oder schweres Gerät werden.

Ist es ein Chamäleon-Roboter oder ein Roboter-Chamäleon, was Guoping Wang und sein Team von der chinesischen Wuhan University da entwerfen? Auf den ersten Blick ist das nicht klar zu entscheiden. Eventuell könnte aus dem Projekt ein Militär-Roboter mit Chamäleon-Effekt werden – oder eine Tarnkleidung für Soldaten. Das jedenfalls schreibt der "New Scientist" zu der Idee, deren Funktionsweise er ausführlich beschreibt.

Der Roboter kommt aus dem 3D-Drucker und seine Außenhaut besteht aus einer Reihe plasmonischer Displays. Trifft Licht darauf, so produzieren sie in Verbindung mit Nanopartikeln und elektrischen Feldern Farben. Mit diesem Wissen haben die Forscher experimentiert. Das Resultat: Sensoren auf der Rückseite des Roboters fangen die Farbe des Hintergrunds auf und geben sie an die Displays vorn weiter.

Bislang funktioniert der Chamäleon-Effekt nur mit den Primärfarben. Eine Weiterentwicklung soll aber die gesamte Palette darstellen können. Guoping Wang:

"Dann würde das mechanische Chamäleon vollständig mit seiner Umgebung verschmelzen."

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Farbenspiel: Ein Roboter nimmt die Farbe seines Hintergrunds an. Diesen Chamäleon-Effekt entwickeln zurzeit chinesische Forscher. Am Ende könnte daraus ein Tarnkleid für Soldaten oder schweres Gerät werden.

Ist es ein Chamäleon-Roboter oder ein Roboter-Chamäleon, was Guoping Wang und sein Team von der chinesischen Wuhan University da entwerfen? Auf den ersten Blick ist das nicht klar zu entscheiden. Eventuell könnte aus dem Projekt ein Militär-Roboter mit Chamäleon-Effekt werden – oder eine Tarnkleidung für Soldaten. Das jedenfalls schreibt der "New Scientist" zu der Idee, deren Funktionsweise er ausführlich beschreibt.

Der Roboter kommt aus dem 3D-Drucker und seine Außenhaut besteht aus einer Reihe plasmonischer Displays. Trifft Licht darauf, so produzieren sie in Verbindung mit Nanopartikeln und elektrischen Feldern Farben. Mit diesem Wissen haben die Forscher experimentiert. Das Resultat: Sensoren auf der Rückseite des Roboters fangen die Farbe des Hintergrunds auf und geben sie an die Displays vorn weiter.

Bislang funktioniert der Chamäleon-Effekt nur mit den Primärfarben. Eine Weiterentwicklung soll aber die gesamte Palette darstellen können. Guoping Wang:

"Dann würde das mechanische Chamäleon vollständig mit seiner Umgebung verschmelzen."

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