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Digitale Transformation: Chefs sind ein Hindernis

Aussitzen hilft nicht. Doch insbesondere wenn es um die digitale Transformation geht, dann scheinen viele Führungskräfte genau diese Taktik zu verfolgen und halten an traditionellen Verhaltensmustern fest. Das offenbart nun eine Umfrage von metaBeratung.
Digitale Transformation: Chefs sind ein Hindernis Chefs, die an alten Denkmustern festhalten, verhindern die digitale Transformation. (© 2016 Giulio_Fornasar/Shutterstock)

Führungskräfte halten an alten Denkmustern fest

Große Herausforderung: Der Industrie 4.0 mangelt es nicht an modernen Technologien, sondern an Personal, dass die digitale Revolution unterstützt. Knapp 70 Prozent der deutschen Führungskräfte machen sich Sorgen, dass ihre Mitarbeiter der analogen Welt verhaften bleiben und damit Fortschritte blockieren. Die befragten Führungskräfte zeigen sich aber auch sehr selbstkritisch: So glauben 37 Prozent von ihnen, dass insbesondere ihre eigene Kaste, also die Chefs, den Wandel bremsen. 17 Prozent fürchten, dass die digitale Transformation an der fehlenden Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter scheitern könnte. Und 15 Prozent der Befragten trauen ihren Beschäftigten nicht die notwendige Entwicklung neuer sozialer Kompetenzen für eine effektive Teamarbeit zu.

Das sind die Ergebnisse der Umfrage des Experten für Persönlichkeitsverfahren und Personaldiagnostik metaBeratung, für die branchenübergreifend 100 Führungskräfte deutscher Wirtschaftsunternehmen befragt wurden.

Neues Rollenverständnis wichtig für die digitale Transformationen

"Die Aussage der Führungskräfte zum blockierenden Chef-Verhalten haben wir in dieser Deutlichkeit nicht erwartet. Sie bestätigt aber: Die Digitalisierung erfordert ein ganz neues Rollenverständnis aller Mitarbeiter, das es bis in die Führungsebenen hinein zu gestalten gilt."

Das sagt Dr. Rainer Neubauer, Geschäftsführer von metaBeratung in Düsseldorf. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung: Immerhin zwei Drittel der Befragten gaben an, ihre Führungsleitbilder weiterentwickeln zu wollen. 81 Prozent  setzen auf mehr Mitarbeiterengagement, indem Sie Verantwortungen stärker auf Teams übertragen und nicht mehr nur auf Einzelpersonen.

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Digitale Transformation: Chefs sind ein Hindernis Chefs, die an alten Denkmustern festhalten, verhindern die digitale Transformation. (© 2016 Giulio_Fornasar/Shutterstock)

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Große Herausforderung: Der Industrie 4.0 mangelt es nicht an modernen Technologien, sondern an Personal, dass die digitale Revolution unterstützt. Knapp 70 Prozent der deutschen Führungskräfte machen sich Sorgen, dass ihre Mitarbeiter der analogen Welt verhaften bleiben und damit Fortschritte blockieren. Die befragten Führungskräfte zeigen sich aber auch sehr selbstkritisch: So glauben 37 Prozent von ihnen, dass insbesondere ihre eigene Kaste, also die Chefs, den Wandel bremsen. 17 Prozent fürchten, dass die digitale Transformation an der fehlenden Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter scheitern könnte. Und 15 Prozent der Befragten trauen ihren Beschäftigten nicht die notwendige Entwicklung neuer sozialer Kompetenzen für eine effektive Teamarbeit zu.

Das sind die Ergebnisse der Umfrage des Experten für Persönlichkeitsverfahren und Personaldiagnostik metaBeratung, für die branchenübergreifend 100 Führungskräfte deutscher Wirtschaftsunternehmen befragt wurden.

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"Die Aussage der Führungskräfte zum blockierenden Chef-Verhalten haben wir in dieser Deutlichkeit nicht erwartet. Sie bestätigt aber: Die Digitalisierung erfordert ein ganz neues Rollenverständnis aller Mitarbeiter, das es bis in die Führungsebenen hinein zu gestalten gilt."

Das sagt Dr. Rainer Neubauer, Geschäftsführer von metaBeratung in Düsseldorf. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung: Immerhin zwei Drittel der Befragten gaben an, ihre Führungsleitbilder weiterentwickeln zu wollen. 81 Prozent  setzen auf mehr Mitarbeiterengagement, indem Sie Verantwortungen stärker auf Teams übertragen und nicht mehr nur auf Einzelpersonen.

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