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Digitaler Wandel: Gut gerüstete Familienunternehmen

Gut so: Für die meisten Familienunternehmen ist digitaler Wandel kein Angstthema. Das lässt sich dem 5. European Family Business Barometer von KPMG entnehmen. Allerdings hält die Umfrage auch eine dicke Überraschung bereit.
Digitaler Wandel: Gut gerüstete Familienunternehmen Gute Kombination: Digitaler Wandel und Deutschlands Familienunternehmen. (© 2016 Tyler Olson/Shutterstock)

Digitaler Wandel ist in den Familienunternehmen angekommen

Der digitale Wandel geht praktisch alle Betriebe an. Das wissen auch die deutschen Familienunternehmen. Aber halten die sich dafür auch gerüstet? Und wenn ja, wie weit ist die Transformation in ihnen schon fortgeschritten? Diesen und mehr Fragen ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG erstmalig in ihrem 5. European Family Business Barometer nachgegangen. Mit durchaus interessanten Ergebnissen.

Geht es um die eigenen Fähigkeiten, dann ist es um die Umsetzung der Industrie 4.0 in den Familienunternehmen gut bestellt. Immerhin 60 Prozent von Ihnen sehen sich dafür mit "eher großer Kompetenz/Mittelverfügbarkeit" ausgestattet. Bei Vielen trifft dieses starke Selbstbewusstsein auf eine gleichzeitig hohe Bereitschaft zur Transformation (45 Prozent).

Viele halten sich für Vorreiter

Weitere Erkenntnisse der Umfrage:

  • Hinsichtlich der Steuerung der Umgestaltung sehen sich 46 Prozent als proaktiven und gestaltenden Vorreiter. 28 Prozent stufen sich in dieser Hinsicht als reagierend und getrieben von den aktuellen Entwicklungen ein.
  • Ein digitaler Wandel erfordert entsprechendes Know how. Geht es um die eigenen Kernkometenzen und den Kundenkontakt, dann bauen die Familienunternehmen das intern auf. Anders sieht das bei speziellen Abteilungen aus. Da wird mittels Zukäufen, Kooperationen oder Joint Ventures auch auf Hilfe von außen zugegriffen: IT-Security (49 Prozent) oder Anwendungssoftware (47 Prozent).

Die Überraschung zum Schluss

Soweit, so gut. Allerdings hält das 5. European Family Business Barometer noch eine Überraschung bereit. Denn allen Anstrengungen und Fortschritten zum Trotz, glauben nur zwölf Prozent der Befragten, dass  sich die eigene Wertschöpfungskette durch die digitale Transformation grundlegend ändern wird.

Weiterführende Links:

  • Digitaler Wandel steht bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda, nicht selten ist er sogar Chefsache. Im Fokus der Digitalisierung steht bei einem Großteil der Unternehmen der Kundennutzen.
  • Laut einer Studie sorgt die Digitalisierung vor allem in den Bereichen für Arbeitsplätze, in denen digitale Kompetenz gefragt ist. Gut ausgebildete Fachkräfte werden den befragten Unternehmern zufolge künftig mehr interessante Stellen finden.
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Gut so: Für die meisten Familienunternehmen ist digitaler Wandel kein Angstthema. Das lässt sich dem 5. European Family Business Barometer von KPMG entnehmen. Allerdings hält die Umfrage auch eine dicke Überraschung bereit.
Digitaler Wandel: Gut gerüstete Familienunternehmen Gute Kombination: Digitaler Wandel und Deutschlands Familienunternehmen. (© 2016 Tyler Olson/Shutterstock)

Digitaler Wandel ist in den Familienunternehmen angekommen

Der digitale Wandel geht praktisch alle Betriebe an. Das wissen auch die deutschen Familienunternehmen. Aber halten die sich dafür auch gerüstet? Und wenn ja, wie weit ist die Transformation in ihnen schon fortgeschritten? Diesen und mehr Fragen ist die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG erstmalig in ihrem 5. European Family Business Barometer nachgegangen. Mit durchaus interessanten Ergebnissen.

Geht es um die eigenen Fähigkeiten, dann ist es um die Umsetzung der Industrie 4.0 in den Familienunternehmen gut bestellt. Immerhin 60 Prozent von Ihnen sehen sich dafür mit "eher großer Kompetenz/Mittelverfügbarkeit" ausgestattet. Bei Vielen trifft dieses starke Selbstbewusstsein auf eine gleichzeitig hohe Bereitschaft zur Transformation (45 Prozent).

Viele halten sich für Vorreiter

Weitere Erkenntnisse der Umfrage:

  • Hinsichtlich der Steuerung der Umgestaltung sehen sich 46 Prozent als proaktiven und gestaltenden Vorreiter. 28 Prozent stufen sich in dieser Hinsicht als reagierend und getrieben von den aktuellen Entwicklungen ein.
  • Ein digitaler Wandel erfordert entsprechendes Know how. Geht es um die eigenen Kernkometenzen und den Kundenkontakt, dann bauen die Familienunternehmen das intern auf. Anders sieht das bei speziellen Abteilungen aus. Da wird mittels Zukäufen, Kooperationen oder Joint Ventures auch auf Hilfe von außen zugegriffen: IT-Security (49 Prozent) oder Anwendungssoftware (47 Prozent).

Die Überraschung zum Schluss

Soweit, so gut. Allerdings hält das 5. European Family Business Barometer noch eine Überraschung bereit. Denn allen Anstrengungen und Fortschritten zum Trotz, glauben nur zwölf Prozent der Befragten, dass  sich die eigene Wertschöpfungskette durch die digitale Transformation grundlegend ändern wird.

Weiterführende Links:

  • Digitaler Wandel steht bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda, nicht selten ist er sogar Chefsache. Im Fokus der Digitalisierung steht bei einem Großteil der Unternehmen der Kundennutzen.
  • Laut einer Studie sorgt die Digitalisierung vor allem in den Bereichen für Arbeitsplätze, in denen digitale Kompetenz gefragt ist. Gut ausgebildete Fachkräfte werden den befragten Unternehmern zufolge künftig mehr interessante Stellen finden.
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