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Digitalisierung: Check-up von Fraunhofer für Unternehmen

Der Wandel hin zur Industrie 4.0 ist für die meisten Unternehmen bereits eine ausgemachte Sache. Doch die Digitalisierung fällt nicht jedem Betrieb leicht. Unterstützung verspricht jetzt das Fraunhofer-Institut IFF. Sein neuer "Industrie-4.0-CheckUp" soll die Transformation individuell planen und teure Fehler vermeiden.
Digitalisierung: Check-up von Fraunhofer für Unternehmen Der "Industrie-4.0-CheckUp" soll Unternehmen die Digitalisierung erleichtern. (© 2016 vectorfusionart/Shutterstock)

Digitalisierung mit dem "Industrie-4.0-CheckUp"

Dass an der Digitalisierung kein Weg vorbeiführt, ist eine wichtige Erkenntnis. Deren Umsetzung gestaltet sich aber mitunter nicht einfach. Falls Sie vor der Aufgabe stehen, Ihren Betrieb fit für den Wandel zu machen, dann sollten Sie das strategisch angehen. Dabei will Ihnen das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF künftig helfen. Es hat nämlich einen Check-up für Unternehmen entwickelt, der deren Digitalisierungspotenzial erfassen soll. Vorgestellt wird das Projekt auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin (19. bis 21. Oktober).

Die Digitalisierung eines Unternehmens ist immer ein sehr individuelles Unterfangen, denn jeder Betrieb verfügt über unterschiedliche Voraussetzungen. Da kommt es auf eine akribische Bestandsaufnahme und Planung an. Nicht immer geht das glatt und es kommt zuweilen zu Fehlinvestitionen. Das soll mit dem "Industrie-4.0-CheckUp" nicht mehr passieren.

Planung Schritt für Schritt

Anhand eines Reifegradmodells analysiert das neue Werkzeug des IFF zunächst, auf welcher Stufe der Digitalisierung ein Unternehmen steht. Mittels dieser Standortbestimmung plant der Check-up das weitere Vorgehen. Das heißt, er entwickelt einen Plan und simuliert, welche Maßnahmen zu welchen Ergebnissen führen würden. Dazu sagt Professor Michael Schenk, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung:

"Am Ende steht das Ziel einer möglichst prozessübergreifenden Digitalisierung und Vernetzung, die auch die Unternehmenspartner mit einbezieht."

Dabei geht es nicht um eine Digitalisierung auf Teufel komm´ raus. Vielmehr legt das Tool offen, an welcher Stelle im Unternehmen die Transformation sinnvoll ist und an welcher nicht. Entscheidend ist immer die Wirtschaftlichkeit jedes einzelnen Schritts.

Weiterführende Links:

  • Eine Umfrage der IAS-Gruppe zeigt: Die Digitalisierung im Mittelstand wird sich stark auswirken – mit Licht und Schatten. So erwarten die meisten Teilnehmer der Erhebung eine stärkere Leistungsfähigkeit ihres Unternehmens. Doch sorgen sich viele um ihre Gesundheit und den eigenen Arbeitsplatz.
  • Für die meisten Familienunternehmen ist digitaler Wandel kein Angstthema. Das lässt sich dem 5. European Family Business Barometer von KPMG entnehmen. Allerdings hält die Umfrage auch eine dicke Überraschung bereit.
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Digitalisierung: Check-up von Fraunhofer für Unternehmen Der "Industrie-4.0-CheckUp" soll Unternehmen die Digitalisierung erleichtern. (© 2016 vectorfusionart/Shutterstock)

Digitalisierung mit dem "Industrie-4.0-CheckUp"

Dass an der Digitalisierung kein Weg vorbeiführt, ist eine wichtige Erkenntnis. Deren Umsetzung gestaltet sich aber mitunter nicht einfach. Falls Sie vor der Aufgabe stehen, Ihren Betrieb fit für den Wandel zu machen, dann sollten Sie das strategisch angehen. Dabei will Ihnen das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF künftig helfen. Es hat nämlich einen Check-up für Unternehmen entwickelt, der deren Digitalisierungspotenzial erfassen soll. Vorgestellt wird das Projekt auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin (19. bis 21. Oktober).

Die Digitalisierung eines Unternehmens ist immer ein sehr individuelles Unterfangen, denn jeder Betrieb verfügt über unterschiedliche Voraussetzungen. Da kommt es auf eine akribische Bestandsaufnahme und Planung an. Nicht immer geht das glatt und es kommt zuweilen zu Fehlinvestitionen. Das soll mit dem "Industrie-4.0-CheckUp" nicht mehr passieren.

Planung Schritt für Schritt

Anhand eines Reifegradmodells analysiert das neue Werkzeug des IFF zunächst, auf welcher Stufe der Digitalisierung ein Unternehmen steht. Mittels dieser Standortbestimmung plant der Check-up das weitere Vorgehen. Das heißt, er entwickelt einen Plan und simuliert, welche Maßnahmen zu welchen Ergebnissen führen würden. Dazu sagt Professor Michael Schenk, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung:

"Am Ende steht das Ziel einer möglichst prozessübergreifenden Digitalisierung und Vernetzung, die auch die Unternehmenspartner mit einbezieht."

Dabei geht es nicht um eine Digitalisierung auf Teufel komm´ raus. Vielmehr legt das Tool offen, an welcher Stelle im Unternehmen die Transformation sinnvoll ist und an welcher nicht. Entscheidend ist immer die Wirtschaftlichkeit jedes einzelnen Schritts.

Weiterführende Links:

  • Eine Umfrage der IAS-Gruppe zeigt: Die Digitalisierung im Mittelstand wird sich stark auswirken – mit Licht und Schatten. So erwarten die meisten Teilnehmer der Erhebung eine stärkere Leistungsfähigkeit ihres Unternehmens. Doch sorgen sich viele um ihre Gesundheit und den eigenen Arbeitsplatz.
  • Für die meisten Familienunternehmen ist digitaler Wandel kein Angstthema. Das lässt sich dem 5. European Family Business Barometer von KPMG entnehmen. Allerdings hält die Umfrage auch eine dicke Überraschung bereit.
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