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Digitalisierung: Luft nach oben für deutsche Unternehmen

In vielen Bereichen ist Deutschland in Sachen Digitalisierung bereits gut aufgestellt – im internationalen Vergleich von 34 Ländern belegt die Bundesrepublik einen soliden fünften Platz. Vollständig ausgeschöpft wird das Potenzial, das der digitale Wandel bietet allerdings noch nicht. Insbesondere Unternehmen könnten mutiger werden.
Digitalisierung: Noch Luft nach oben für deutsche Unternehmen Gute Werte für die Digitalisierung in Deutschland, doch es könnte noch besser werden. (© 2016 Telefónica Deutschland)

USA und Kanada führen Ranking der Digitalisierung an

Führend in Sachen Digitalisierung sind laut der Metastudie "Index on Digital Life" (TIDL) von Telefónica Deutschland die USA, Kanada und Australien. Auf Rang vier landet Großbritannien als bestplatziertes europäisches Land vor Deutschland. Im europäischen Vergleich ist die Bundesrepublik in Sachen Digitalisierung also durchaus gut aufgestellt. So sieht das TIDL-Länder-Ranking für Europa aus:

  • Großbritannien
  • Deutschland
  • Frankreich
  • Tschechien
  • Spanien
  • Russland
  • Italien
  • Polen

Deutschland kein Vorreiter beim digitalen Wandel

Trotz des guten Abschneidens sehen die Verfasser der Studie Deutschland nicht als Wegbereiter des digitalen Wandels. Möglichkeiten würden noch nicht ausreichend ausgeschöpft. Thorsten Dirks, Vorstandsvorsitzender von Telefónica Deutschland, erklärt:

Wir können und müssen unsere Chancen noch besser nutzen. Deutschland kann der Motor für die zweite Halbzeit der Digitalisierung sein.

Im Rahmen der Studie wurden drei Dimensionen der Digitalisierung untersucht, nämlich "digitale Offenheit", "digitales Vertrauen" und "digitales Unternehmertum". In allen drei Kategorien sahen die Verfasser der Studie für Deutschland noch Luft nach oben.

Insbesondere bei der digitalen Offenheit bemängelten die Autoren, dass Deutschland die Informationsfreiheit nicht ausreichend vorantreibe. E-Learning sei in der Bundesrepublik deutlich weniger verbreitet als in anderen Ländern. Was das digitale Vertrauen betrifft, zeigte sich ein ambivalentes Bild. Die Deutschen zählen zu den eifrigsten Internetnutzern der Welt, gleichzeitig bestehen hierzulande jedoch große Zweifel am Schutz der Privatsphäre im digitalen Raum.

Unternehmen bei Digitalisierung gut aufgestellt, aber wenig innovativ

In deutschen Unternehmen ist der digitale Wandel vielfach längst angekommen. Den Beschäftigten wurde eine hohe digitale Kompetenz bescheinigt.  Verbessert werden könnte allerdings die Haltung zur beruflichen Fort- und Weiterbildung. Doch trotz guter Bewertung des digitalen Unternehmertums in der Bundesrepublik sehen die Studienautoren in diesem Bereich ein elementares Problem. Der mangelnde Glaube an die eigene Innovationsfähigkeit würde Unternehmen davon abhalten, den digitalen Wandel für sich auszunutzen. Vorstandsvorsitzender Dirks kommentiert:

Wir sollten uns mehr zutrauen. Dank unserer starken industriellen Basis haben wir sehr gute Voraussetzungen für die Entwicklung neuer und innovativer digitaler Geschäftsmodelle.

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Digitalisierung: Noch Luft nach oben für deutsche Unternehmen Gute Werte für die Digitalisierung in Deutschland, doch es könnte noch besser werden. (© 2016 Telefónica Deutschland)

USA und Kanada führen Ranking der Digitalisierung an

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  • Großbritannien
  • Deutschland
  • Frankreich
  • Tschechien
  • Spanien
  • Russland
  • Italien
  • Polen

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Trotz des guten Abschneidens sehen die Verfasser der Studie Deutschland nicht als Wegbereiter des digitalen Wandels. Möglichkeiten würden noch nicht ausreichend ausgeschöpft. Thorsten Dirks, Vorstandsvorsitzender von Telefónica Deutschland, erklärt:

Wir können und müssen unsere Chancen noch besser nutzen. Deutschland kann der Motor für die zweite Halbzeit der Digitalisierung sein.

Im Rahmen der Studie wurden drei Dimensionen der Digitalisierung untersucht, nämlich "digitale Offenheit", "digitales Vertrauen" und "digitales Unternehmertum". In allen drei Kategorien sahen die Verfasser der Studie für Deutschland noch Luft nach oben.

Insbesondere bei der digitalen Offenheit bemängelten die Autoren, dass Deutschland die Informationsfreiheit nicht ausreichend vorantreibe. E-Learning sei in der Bundesrepublik deutlich weniger verbreitet als in anderen Ländern. Was das digitale Vertrauen betrifft, zeigte sich ein ambivalentes Bild. Die Deutschen zählen zu den eifrigsten Internetnutzern der Welt, gleichzeitig bestehen hierzulande jedoch große Zweifel am Schutz der Privatsphäre im digitalen Raum.

Unternehmen bei Digitalisierung gut aufgestellt, aber wenig innovativ

In deutschen Unternehmen ist der digitale Wandel vielfach längst angekommen. Den Beschäftigten wurde eine hohe digitale Kompetenz bescheinigt.  Verbessert werden könnte allerdings die Haltung zur beruflichen Fort- und Weiterbildung. Doch trotz guter Bewertung des digitalen Unternehmertums in der Bundesrepublik sehen die Studienautoren in diesem Bereich ein elementares Problem. Der mangelnde Glaube an die eigene Innovationsfähigkeit würde Unternehmen davon abhalten, den digitalen Wandel für sich auszunutzen. Vorstandsvorsitzender Dirks kommentiert:

Wir sollten uns mehr zutrauen. Dank unserer starken industriellen Basis haben wir sehr gute Voraussetzungen für die Entwicklung neuer und innovativer digitaler Geschäftsmodelle.

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