Image for Mdm Logo

Domino's: Pizzalieferdienst lässt Flugdrohne auf Kunden los

Domino's macht ernst: Nach einer monatelangen Testphase schickt der Pizzalieferdienst seine Speisen per Flugdrohne zu den Kunden. Weltweite Premiere hatte der Service jetzt in Neuseeland. Auch Deutschland steht auf der Wunschliste der internationalen Kette.
Domino's: Pizzalieferdienst lässt Flugdrohne auf Kunden los Der Pizzalieferdienst Domino's verschickt seine Speisen jetzt per Flugdrohne. (© 2016 Domino's Australia)

Pizzalieferdienst setzt auf Hexakopter

Eine "Peri-Peri Chicken-Pizza" und eine "Chicken and Cranberry Pizza" – das sind die beiden ersten Mahlzeiten, die für Domino's in die neuseeländische Luft gegangen sind. Ihr Ziel: der Ort Whangaparaoa im Norden von Auckland. Dort hatte ein Pärchen den Lieferdienst mit der Sendung beauftragt. Ausgeführt hat den Job eine Flugdrohne vom Typ "Domino's Robotic Unit" (DRU). Es handelt sich dabei um einen GPS-geführten Hexakopter aus dem 3D-Drucker mit sechs Rotoren.

Bis zum Ziel hatte er nicht mehr als fünf Minuten gebraucht. Damit lag er voll im zeitlichen Rahmen, den der internationale Pizzalieferdienst mit Stammsitz in den USA gesetzt hat: zehn Minuten. Länger soll es nicht dauern, bis eine DRU beim Kunden eintrifft. Im Vergleich zum Pizzaboten auf dem Boden behindern die Flugdrohne in 60 Metern Höhe weder Stau noch Gegenverkehr. So hat sie trotz ihres vergleichsweise geringen Tempos von rund 30 Kilometern pro Stunde einen zuweilen größeren Aktionsradius. Die Übergabe der Lieferung erfolgt ohne vorherige Landung. DRU lässt die Pizza einfach an einer Leine bis zum Kunden herunter, wie "Horizont.de" schreibt.

Flugdrohne soll auch in Deutschland liefern

Das klappt offenbar so gut, dass Domino's weitere Märkte mit seiner Flugdrohne bestücken will. Auf der Wunschliste stehen Australien, Belgien, Frankreich, die Niederlande, Japan und Deutschland. Laut "Heise.de" habe eine Kundenbefragung von Domino's ergeben, "dass 70 Prozent eine Lieferung per Drohne ausführen lassen würden, wenn sie dafür die Möglichkeit erhalten".

Jobs soll der fliegende Kollege bei dem Pizzalieferdienst übrigens nicht kosten. Der Betrieb der Flugdrohne verlange nämlich nach neuen Mitarbeitern.

Weiterführende Links:

  • Heiße Sache: Domino's Pizza arbeitet für seinen Lieferdienst auch an einem Roboter.
  • In puncto künstliche Intelligenz sind viele IT-Entscheider aufgeschlossen, haben aber auch Bedenken. Das zeigt eine internationale Studie, für die das Marktforschungsinstitut Freeform Dynamics über 500 Entscheidungsträger aus dem IT-Bereich befragt hat.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu Industrie 4.0
alle ratgeber Alle Beiträge

Domino's: Pizzalieferdienst lässt Flugdrohne auf Kunden los

Domino's macht ernst: Nach einer monatelangen Testphase schickt der Pizzalieferdienst seine Speisen per Flugdrohne zu den Kunden. Weltweite Premiere hatte der Service jetzt in Neuseeland. Auch Deutschland steht auf der Wunschliste der internationalen Kette.
Domino's: Pizzalieferdienst lässt Flugdrohne auf Kunden los Der Pizzalieferdienst Domino's verschickt seine Speisen jetzt per Flugdrohne. (© 2016 Domino's Australia)

Pizzalieferdienst setzt auf Hexakopter

Eine "Peri-Peri Chicken-Pizza" und eine "Chicken and Cranberry Pizza" – das sind die beiden ersten Mahlzeiten, die für Domino's in die neuseeländische Luft gegangen sind. Ihr Ziel: der Ort Whangaparaoa im Norden von Auckland. Dort hatte ein Pärchen den Lieferdienst mit der Sendung beauftragt. Ausgeführt hat den Job eine Flugdrohne vom Typ "Domino's Robotic Unit" (DRU). Es handelt sich dabei um einen GPS-geführten Hexakopter aus dem 3D-Drucker mit sechs Rotoren.

Bis zum Ziel hatte er nicht mehr als fünf Minuten gebraucht. Damit lag er voll im zeitlichen Rahmen, den der internationale Pizzalieferdienst mit Stammsitz in den USA gesetzt hat: zehn Minuten. Länger soll es nicht dauern, bis eine DRU beim Kunden eintrifft. Im Vergleich zum Pizzaboten auf dem Boden behindern die Flugdrohne in 60 Metern Höhe weder Stau noch Gegenverkehr. So hat sie trotz ihres vergleichsweise geringen Tempos von rund 30 Kilometern pro Stunde einen zuweilen größeren Aktionsradius. Die Übergabe der Lieferung erfolgt ohne vorherige Landung. DRU lässt die Pizza einfach an einer Leine bis zum Kunden herunter, wie "Horizont.de" schreibt.

Flugdrohne soll auch in Deutschland liefern

Das klappt offenbar so gut, dass Domino's weitere Märkte mit seiner Flugdrohne bestücken will. Auf der Wunschliste stehen Australien, Belgien, Frankreich, die Niederlande, Japan und Deutschland. Laut "Heise.de" habe eine Kundenbefragung von Domino's ergeben, "dass 70 Prozent eine Lieferung per Drohne ausführen lassen würden, wenn sie dafür die Möglichkeit erhalten".

Jobs soll der fliegende Kollege bei dem Pizzalieferdienst übrigens nicht kosten. Der Betrieb der Flugdrohne verlange nämlich nach neuen Mitarbeitern.

Weiterführende Links:

  • Heiße Sache: Domino's Pizza arbeitet für seinen Lieferdienst auch an einem Roboter.
  • In puncto künstliche Intelligenz sind viele IT-Entscheider aufgeschlossen, haben aber auch Bedenken. Das zeigt eine internationale Studie, für die das Marktforschungsinstitut Freeform Dynamics über 500 Entscheidungsträger aus dem IT-Bereich befragt hat.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber