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EU-Kommission möchte vernetzte Autos voranbringen

Nach Plänen der EU-Kommission werden bis 2019 vernetzte Autos auf den Straßen unterwegs sein. Die Fahrzeuge sollen miteinander und mit der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren können. So wären zum Beispiel Warnungen vor Gefahren möglich.
EU-Kommission möchte vernetzte Autos voranbringen Durch vernetzte Autos soll der Verkehr sicherer und effizienter werden. (© 2016 Catwalk Pictures/Shutterstock)

Die Pläne der EU-Kommission

Bis zum Jahr 2019 sollen die Grundlagen für vernetzte Autos geschaffen werden. Bereits im Januar dieses Jahres hatte eine Expertengruppe Empfehlungen dazu entwickelt, jetzt hat die EU-Kommission eine konkrete Strategie auf den Weg gebracht, wie "Heise Online" berichtet. Der Schlüssel dazu sind kooperative intelligente Transportsysteme (Cooperative Intelligent Transport Systems, kurz C-ITS). Dadurch können Fahrzeuge und Infrastruktur Informationen austauschen, zum Beispiel zum aktuellen Verkehr oder dem Zustand der Straße. Andere Fahrer können so zum Beispiel vor einem Unfall oder einem Stauende gewarnt werden. Auch auf schwierige Wetterverhältnisse oder Baustellen könnten die Verkehrsteilnehmer dann besser reagieren: Der Autofahrer oder auch das autonome Fahrsystem könnten auf dieser Basis ihre Entscheidungen treffen. Zum Austausch der Informationen soll eine Mischung aus Mobilfunknetzen und WLAN-basierter Kommunikation im Nahbereich eingesetzt werden.

Vernetzte Autos: Datenschutz ist ein wichtiges Thema

Die EU-Kommission ist sich der Tatsache bewusst, dass IT-Sicherheit und Datenschutz beachtet werden müssen, wenn es um vernetzte Autos geht. 2018 soll es deshalb einen Leitfaden geben, der sich dem Datenschutz widmet. Eine gemeinsame Sicherheitslinie soll direkt mit den Interessensträgern entwickelt werden.

Der Digitalverband Bitkom lobt die Strategie der EU-Kommission als wichtigen Schritt. Laut einer Umfrage des Verbands würden bereits heute 68 Prozent der Autofahrer in Deutschland intelligente und vernetzte Autos in bestimmten Situationen die Kontrolle über ihr Fahrzeug übernehmen lassen.

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EU-Kommission möchte vernetzte Autos voranbringen Durch vernetzte Autos soll der Verkehr sicherer und effizienter werden. (© 2016 Catwalk Pictures/Shutterstock)

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Bis zum Jahr 2019 sollen die Grundlagen für vernetzte Autos geschaffen werden. Bereits im Januar dieses Jahres hatte eine Expertengruppe Empfehlungen dazu entwickelt, jetzt hat die EU-Kommission eine konkrete Strategie auf den Weg gebracht, wie "Heise Online" berichtet. Der Schlüssel dazu sind kooperative intelligente Transportsysteme (Cooperative Intelligent Transport Systems, kurz C-ITS). Dadurch können Fahrzeuge und Infrastruktur Informationen austauschen, zum Beispiel zum aktuellen Verkehr oder dem Zustand der Straße. Andere Fahrer können so zum Beispiel vor einem Unfall oder einem Stauende gewarnt werden. Auch auf schwierige Wetterverhältnisse oder Baustellen könnten die Verkehrsteilnehmer dann besser reagieren: Der Autofahrer oder auch das autonome Fahrsystem könnten auf dieser Basis ihre Entscheidungen treffen. Zum Austausch der Informationen soll eine Mischung aus Mobilfunknetzen und WLAN-basierter Kommunikation im Nahbereich eingesetzt werden.

Vernetzte Autos: Datenschutz ist ein wichtiges Thema

Die EU-Kommission ist sich der Tatsache bewusst, dass IT-Sicherheit und Datenschutz beachtet werden müssen, wenn es um vernetzte Autos geht. 2018 soll es deshalb einen Leitfaden geben, der sich dem Datenschutz widmet. Eine gemeinsame Sicherheitslinie soll direkt mit den Interessensträgern entwickelt werden.

Der Digitalverband Bitkom lobt die Strategie der EU-Kommission als wichtigen Schritt. Laut einer Umfrage des Verbands würden bereits heute 68 Prozent der Autofahrer in Deutschland intelligente und vernetzte Autos in bestimmten Situationen die Kontrolle über ihr Fahrzeug übernehmen lassen.

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