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Falschparken: Roboter-Anwalt übernimmt Einspruchsschreiben

Fürs Falschparken hat so mancher schon ein Vermögen bezahlt. Ein Chatbot hilft nun dabei, gegen die Knöllchen vorzugehen. Bisher gibt es den Dienst nur in London und New York. Nun wird geprüft, ob der Roboter-Anwalt auch in Deutschland zum Einsatz kommen kann.
Falschparken: Roboter-Anwalt übernimmt Einspruchsschreiben Gegen Strafgelder fürs Falschparken können Sie Widerspruch einlegen – der Roboter-Anwalt von Joshua Browder hilft dabei. (© 2016 Piotr Sikora/Shutterstock)

Strafzettel fürs Falschparken abwenden mithilfe eines KI-Roboters

Der Brite Joshua Browder ist der Erfinder des weltweit ersten Roboter-Anwalts. Der 19-jährige Stanford-Student sammelte selbst rund 30 Strafzettel fürs Falschparken an. Statt diese zu bezahlen, legte er Widerspruch ein – häufig mit Erfolg. Das brachte ihn auf eine geniale Idee: Er automatisierte den Einspruchsvorgang. Das funktioniert so: Auf der Webseite "DoNotPay" stellt ein Chatbot mittels einfacher Fragen fest, ob der vermeintliche Falschparker Einspruch gegen die Strafe erheben kann. Ist dies der Fall, verfasst der Roboter-Anwalt ein Einspruchsschreiben, das nur noch vom Betroffenen an die entsprechende Behörde verschickt werden muss.

Bereits 160.000 Strafzettel annulliert

Wie "The Guardian" berichtet, ist das Verfahren von Erfolg gekrönt: In 160.000 von insgesamt 250.000 Fällen konnten die Strafgelder abgewendet werden. Oder in Geld gesprochen: Es wurden umgerechnet vier Millionen Euro an Strafgeldern gespart.

Gute Nachricht für deutsche Parksünder: Nachdem Browder bereits nach New York expandierte, plant er auch in Deutschland einen Start. Er ist diesbezüglich bereits mit verschiedenen Anwälten im Gespräch. Browder hat aber noch weitere Ideen in der Pipeline: So soll der Chatbot künftig auch bei Rückerstattungen für verspätete Flüge dienlich sein, wie die Digitalplattform "futurezone" berichtet.

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Falschparken: Roboter-Anwalt übernimmt Einspruchsschreiben Gegen Strafgelder fürs Falschparken können Sie Widerspruch einlegen – der Roboter-Anwalt von Joshua Browder hilft dabei. (© 2016 Piotr Sikora/Shutterstock)

Strafzettel fürs Falschparken abwenden mithilfe eines KI-Roboters

Der Brite Joshua Browder ist der Erfinder des weltweit ersten Roboter-Anwalts. Der 19-jährige Stanford-Student sammelte selbst rund 30 Strafzettel fürs Falschparken an. Statt diese zu bezahlen, legte er Widerspruch ein – häufig mit Erfolg. Das brachte ihn auf eine geniale Idee: Er automatisierte den Einspruchsvorgang. Das funktioniert so: Auf der Webseite "DoNotPay" stellt ein Chatbot mittels einfacher Fragen fest, ob der vermeintliche Falschparker Einspruch gegen die Strafe erheben kann. Ist dies der Fall, verfasst der Roboter-Anwalt ein Einspruchsschreiben, das nur noch vom Betroffenen an die entsprechende Behörde verschickt werden muss.

Bereits 160.000 Strafzettel annulliert

Wie "The Guardian" berichtet, ist das Verfahren von Erfolg gekrönt: In 160.000 von insgesamt 250.000 Fällen konnten die Strafgelder abgewendet werden. Oder in Geld gesprochen: Es wurden umgerechnet vier Millionen Euro an Strafgeldern gespart.

Gute Nachricht für deutsche Parksünder: Nachdem Browder bereits nach New York expandierte, plant er auch in Deutschland einen Start. Er ist diesbezüglich bereits mit verschiedenen Anwälten im Gespräch. Browder hat aber noch weitere Ideen in der Pipeline: So soll der Chatbot künftig auch bei Rückerstattungen für verspätete Flüge dienlich sein, wie die Digitalplattform "futurezone" berichtet.

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