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Frank Appel: Datenbrillen für Briefträger als "Riesenchance"

Die Deutsche Post will noch digitaler werden. So könnten Briefträger bald mit Datenbrillen um die Ecke kommen, wenn es nach Deutsche-Post-Chef Frank Appel geht. Die Gadgets kommen bereits in Lagern und Distributionszentren zum Einsatz.
Appel: Datenbrillen für Briefträger sind eine "Riesenchance" Briefträger der Deutschen Post könnten bald mit Datenbrillen ausgestattet sein, um Adressen schneller zu finden. (© 2016 mattomedia Werbeagentur/Shutterstock)

Datenbrillen erleichtern die Zustellung

Wenn Briefträger mit Digitalbrillen ausgestattet wären, dann fänden sie Briefkästen und Adressen schneller, meint Appel im Gespräch mit der Zeitung "Welt am Sonntag." Grund genug, die Gadgets auch für Zusteller einführen zu wollen. Die Briefträger wären aber nicht die ersten Angestellten mit Digitalbrillen bei der Deutschen Post: Mitarbeiter in Lagern und Distributionszentren arbeiten teilweise bereits damit, wie "t3n" berichtet. Und das mit Erfolg: Dank der Gadgets finden sie Produkte einfacher, sparen unnötige Wege und haben die Hände frei, da sie keine Handscanner mehr brauchen.

Digitalisierung bringt Produktivitätssteigerung

Die Deutsche Post ist voll auf digitalem Kurs. So experimentiert das Unternehmen bereits mit selbstfahrenden Robotern, die ebenfalls die Zustellung der Post erleichtern sollen. Appel erklärt gegenüber der"Welt", dass die Entwicklungen im digitalen Bereich eine "Riesenchance" seien. Denn damit gehe eine enorm gesteigerte Produktivität einher. Weiterhin erklärt er, dass dank des digitalen Wandels Arbeitsplätze aus China wieder zurück nach Europa geholt werden könnten. Über den Schwund bereits bestehender Jobs macht er sich hingegen keine Sorgen:

"Ist das gesellschaftlicher Rückschritt? Nein! Wollen wir denn wirklich auch in 50, 100 Jahren noch Arbeitsplätze anbieten, deren Inhalt darin besteht, einen einzigen Prozessschritt bei der Montage eines Handys zu erledigen? Das kann doch nicht ernsthaft sein, was wir wollen."

Stattdessen sollten Berufstätige "Aufgaben übernehmen, bei denen der Mensch wirklich unentbehrlich ist. Etwa in der Altenpflege."

Weiterführende Links:

  • Neue Postboten: Hermes testet Roboter als Paketzusteller.
  • Weniger Fehler in der Warenverwaltung, eine schnellere Kommissionierung – Datenbrillen können vieles im Unternehmen erleichtern.
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Frank Appel: Datenbrillen für Briefträger als "Riesenchance"

Die Deutsche Post will noch digitaler werden. So könnten Briefträger bald mit Datenbrillen um die Ecke kommen, wenn es nach Deutsche-Post-Chef Frank Appel geht. Die Gadgets kommen bereits in Lagern und Distributionszentren zum Einsatz.
Appel: Datenbrillen für Briefträger sind eine "Riesenchance" Briefträger der Deutschen Post könnten bald mit Datenbrillen ausgestattet sein, um Adressen schneller zu finden. (© 2016 mattomedia Werbeagentur/Shutterstock)

Datenbrillen erleichtern die Zustellung

Wenn Briefträger mit Digitalbrillen ausgestattet wären, dann fänden sie Briefkästen und Adressen schneller, meint Appel im Gespräch mit der Zeitung "Welt am Sonntag." Grund genug, die Gadgets auch für Zusteller einführen zu wollen. Die Briefträger wären aber nicht die ersten Angestellten mit Digitalbrillen bei der Deutschen Post: Mitarbeiter in Lagern und Distributionszentren arbeiten teilweise bereits damit, wie "t3n" berichtet. Und das mit Erfolg: Dank der Gadgets finden sie Produkte einfacher, sparen unnötige Wege und haben die Hände frei, da sie keine Handscanner mehr brauchen.

Digitalisierung bringt Produktivitätssteigerung

Die Deutsche Post ist voll auf digitalem Kurs. So experimentiert das Unternehmen bereits mit selbstfahrenden Robotern, die ebenfalls die Zustellung der Post erleichtern sollen. Appel erklärt gegenüber der"Welt", dass die Entwicklungen im digitalen Bereich eine "Riesenchance" seien. Denn damit gehe eine enorm gesteigerte Produktivität einher. Weiterhin erklärt er, dass dank des digitalen Wandels Arbeitsplätze aus China wieder zurück nach Europa geholt werden könnten. Über den Schwund bereits bestehender Jobs macht er sich hingegen keine Sorgen:

"Ist das gesellschaftlicher Rückschritt? Nein! Wollen wir denn wirklich auch in 50, 100 Jahren noch Arbeitsplätze anbieten, deren Inhalt darin besteht, einen einzigen Prozessschritt bei der Montage eines Handys zu erledigen? Das kann doch nicht ernsthaft sein, was wir wollen."

Stattdessen sollten Berufstätige "Aufgaben übernehmen, bei denen der Mensch wirklich unentbehrlich ist. Etwa in der Altenpflege."

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