Image for Mdm Logo

Google-Autos sollen Handzeichen erkennen können

Die Google-Autos haben eine weitere Stufe erreicht: Die Prototypen der autonom fahrenden Autos sollen durch aktuelle Weiterentwicklungen in der Lage sein, die Handzeichen von Radfahrern wahrzunehmen und entsprechend darauf zu reagieren.
Google-Autos sollen Handzeichen erkennen können Durch neue Entwicklungen sollen Google-Autos nun in der Lage sein, die Handzeichen von Radfahrern zu erkennen. (© 2016 Google Self-Driving Car Project)

Google-Autos mit Sensoren für Radfahrer

Eine Herausforderung für das autonome Fahren sind Radfahrer, die sich schnell und agil im Straßenverkehr bewegen, aber eine vergleichsweise geringe Fläche darstellen. Bei Nacht wird es den Sensoren durch die verschieden starken unterschiedlich positionierten Lichtanlagen erschwert, ein Fahrrad zu erkennen. Und generell gestaltet sich die Erkennung als schwierig, weil Richtungswechsel von den Radfahrern nicht durch Blinker, sondern durch Handzeichen angezeigt werden. Im monatlichen Bericht zu seinen Fortschritten im Bereich selbstfahrende Autos hat Google nun Entwicklungen zur Radfahrererkennung bekanntgegeben. Demnach sollen die Google-Autos in der Lage sein, die Handzeichen von Radfahrern zu erkennen.

Handzeichen beeinflussen die Reaktionen des Wagens

Die Sensoren der Google-Autos sollen durch zahlreiche Beispiele so programmiert worden sein, dass sie die Handzeichen der Fahrer und auch das typische Fahrverhalten erkennen können. Eine Software wertet die Gesten aus und lässt das Auto entsprechend darauf regieren, zum Beispiel durch Ausweichen oder Abbremsen, um dem Radfahrer den Spurwechsel zu ermöglichen. Auslöser für die Entwicklung sind nach Angaben von Google die hohen Unfallzahlen im Radverkehr in den USA. Fraglich ist allerdings noch, wie das System auf Fußgänger reagiert, da diese keine Handzeichen geben.

Weiterführende Links:

  • Autonom und energiesparend ist auch der selbstfahrende Kleinbus Olli aus dem 3D-Drucker unterwegs.
  • Auch in der Gemeinde Sitten in der Schweiz können Bürger einen selbstfahrenden Bus nutzen.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu Industrie 4.0
alle ratgeber Alle Beiträge

Google-Autos sollen Handzeichen erkennen können

Die Google-Autos haben eine weitere Stufe erreicht: Die Prototypen der autonom fahrenden Autos sollen durch aktuelle Weiterentwicklungen in der Lage sein, die Handzeichen von Radfahrern wahrzunehmen und entsprechend darauf zu reagieren.
Google-Autos sollen Handzeichen erkennen können Durch neue Entwicklungen sollen Google-Autos nun in der Lage sein, die Handzeichen von Radfahrern zu erkennen. (© 2016 Google Self-Driving Car Project)

Google-Autos mit Sensoren für Radfahrer

Eine Herausforderung für das autonome Fahren sind Radfahrer, die sich schnell und agil im Straßenverkehr bewegen, aber eine vergleichsweise geringe Fläche darstellen. Bei Nacht wird es den Sensoren durch die verschieden starken unterschiedlich positionierten Lichtanlagen erschwert, ein Fahrrad zu erkennen. Und generell gestaltet sich die Erkennung als schwierig, weil Richtungswechsel von den Radfahrern nicht durch Blinker, sondern durch Handzeichen angezeigt werden. Im monatlichen Bericht zu seinen Fortschritten im Bereich selbstfahrende Autos hat Google nun Entwicklungen zur Radfahrererkennung bekanntgegeben. Demnach sollen die Google-Autos in der Lage sein, die Handzeichen von Radfahrern zu erkennen.

Handzeichen beeinflussen die Reaktionen des Wagens

Die Sensoren der Google-Autos sollen durch zahlreiche Beispiele so programmiert worden sein, dass sie die Handzeichen der Fahrer und auch das typische Fahrverhalten erkennen können. Eine Software wertet die Gesten aus und lässt das Auto entsprechend darauf regieren, zum Beispiel durch Ausweichen oder Abbremsen, um dem Radfahrer den Spurwechsel zu ermöglichen. Auslöser für die Entwicklung sind nach Angaben von Google die hohen Unfallzahlen im Radverkehr in den USA. Fraglich ist allerdings noch, wie das System auf Fußgänger reagiert, da diese keine Handzeichen geben.

Weiterführende Links:

  • Autonom und energiesparend ist auch der selbstfahrende Kleinbus Olli aus dem 3D-Drucker unterwegs.
  • Auch in der Gemeinde Sitten in der Schweiz können Bürger einen selbstfahrenden Bus nutzen.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber