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Industrie 4.0: Bauhandwerk offen für die Digitalisierung

Die Digitalisierung fasst immer mehr Fuß im Bauhandwerk. Das zeigt eine Blitzumfrage in der Sanitärbranche. Demnach spielt die Industrie 4.0 dort schon jetzt eine große Rolle in verschiedenen Bereichen. An einigen Stellen hapert es allerdings noch.
Industrie 4.0: Bauhandwerk offen für die Digitalisierung Das Bauhandwerk zeigt großes Interesse an der Digitalisierung. (© 2016 Stock-Asso/Shutterstock)

Digitalisierung: Bauhandwerk ist "sehr interessiert"

Die Umwälzungen durch die Digitalisierung treiben auch das Bauhandwerk um. Zumindest, wenn man sich eine Blitzumfrage vom Fachverband Sanitär Heizung Klima, Nordrhein-Westfalen (SHK NRW) ansieht, über den "Meistertipp.de" berichtet. Dabei ging es um die Frage, wie die Mitglieder des Verbands zur Industrie 4.0 stehen. Die Antwort: aufgeschlossen. So gaben 81 Prozent der 230 antwortenden Unternehmer an, "sehr interessiert an der Digitalisierung des Betriebs" zu sein. Zwölf Prozent beschäftigen sich laut eigener Aussage, mit den dafür "notwendigen Maßnahmen". Lediglich für ein Prozent spielt das Thema überhaupt keine Rolle.

Die Chefs bilden sich für die Industrie 4.0 weiter

Die meisten Entscheider dieser SHK-Sparte im Bauhandwerk besorgen sich bereits das Rüstzeug für den Wandel durch die Industrie 4.0. So erklärten 62 Prozent, sich hinsichtlich der Digitalisierung aktiv weiterzubilden, 18 Prozent haben das vor. Fast die Hälfte der Unternehmer (47 Prozent) bereitet auch ihre Belegschaft darauf vor, während dies 28 Prozent zumindest planen.

In vielen Bereichen gehört die Digitalisierung schon zum Alltag der Handwerksberiebe, wie "Meistertipp.de" weiter schreibt. So würden:

  • 98 Prozent ihre geschäftliche Korrespondenz per E-Mail erledigen
  • 97 Prozent Angebote digital unterbreiten
  • 94 Prozent Kundendaten in CRM-Systemen verwalten

Noch viele digitale Baustellen

Weniger gut sieht es allerdings in anderen Bereichen vom Bauhandwerk aus. Lediglich ...

  • ... 34 Prozent der Betriebe setzen auf eine softwaregestützte Kundenberatung.
  • ... 31 Prozent bieten responsive Webseiten für mobile Endgeräte.
  • ... 21 Prozent sind in sozialen Netzwerken vertreten.
  • ... 14 Prozent erfassen die Arbeitszeit elektronisch.
  • ... fünf Prozent verwenden ein digitales Werkzeugmanagement.
  • ... ein Prozent besitzt einen Online-Shop.

Weiterführende Links:

  • Digitalisierung in der landwirtschaftlichen Praxis: Precision Farming.
  • Der Umstieg lohnt sich, wie 5 Beispiele für eine erfolgreiche Zukunft mit der Industrie 4.0 zeigen.

 

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Industrie 4.0: Bauhandwerk offen für die Digitalisierung

Die Digitalisierung fasst immer mehr Fuß im Bauhandwerk. Das zeigt eine Blitzumfrage in der Sanitärbranche. Demnach spielt die Industrie 4.0 dort schon jetzt eine große Rolle in verschiedenen Bereichen. An einigen Stellen hapert es allerdings noch.
Industrie 4.0: Bauhandwerk offen für die Digitalisierung Das Bauhandwerk zeigt großes Interesse an der Digitalisierung. (© 2016 Stock-Asso/Shutterstock)

Digitalisierung: Bauhandwerk ist "sehr interessiert"

Die Umwälzungen durch die Digitalisierung treiben auch das Bauhandwerk um. Zumindest, wenn man sich eine Blitzumfrage vom Fachverband Sanitär Heizung Klima, Nordrhein-Westfalen (SHK NRW) ansieht, über den "Meistertipp.de" berichtet. Dabei ging es um die Frage, wie die Mitglieder des Verbands zur Industrie 4.0 stehen. Die Antwort: aufgeschlossen. So gaben 81 Prozent der 230 antwortenden Unternehmer an, "sehr interessiert an der Digitalisierung des Betriebs" zu sein. Zwölf Prozent beschäftigen sich laut eigener Aussage, mit den dafür "notwendigen Maßnahmen". Lediglich für ein Prozent spielt das Thema überhaupt keine Rolle.

Die Chefs bilden sich für die Industrie 4.0 weiter

Die meisten Entscheider dieser SHK-Sparte im Bauhandwerk besorgen sich bereits das Rüstzeug für den Wandel durch die Industrie 4.0. So erklärten 62 Prozent, sich hinsichtlich der Digitalisierung aktiv weiterzubilden, 18 Prozent haben das vor. Fast die Hälfte der Unternehmer (47 Prozent) bereitet auch ihre Belegschaft darauf vor, während dies 28 Prozent zumindest planen.

In vielen Bereichen gehört die Digitalisierung schon zum Alltag der Handwerksberiebe, wie "Meistertipp.de" weiter schreibt. So würden:

  • 98 Prozent ihre geschäftliche Korrespondenz per E-Mail erledigen
  • 97 Prozent Angebote digital unterbreiten
  • 94 Prozent Kundendaten in CRM-Systemen verwalten

Noch viele digitale Baustellen

Weniger gut sieht es allerdings in anderen Bereichen vom Bauhandwerk aus. Lediglich ...

  • ... 34 Prozent der Betriebe setzen auf eine softwaregestützte Kundenberatung.
  • ... 31 Prozent bieten responsive Webseiten für mobile Endgeräte.
  • ... 21 Prozent sind in sozialen Netzwerken vertreten.
  • ... 14 Prozent erfassen die Arbeitszeit elektronisch.
  • ... fünf Prozent verwenden ein digitales Werkzeugmanagement.
  • ... ein Prozent besitzt einen Online-Shop.

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  • Der Umstieg lohnt sich, wie 5 Beispiele für eine erfolgreiche Zukunft mit der Industrie 4.0 zeigen.

 

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