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Industrie 4.0: Virtuelle Realität zahlt sich aus

Vernetzung und virtuelle Realität: Audi will mit diversen Tools für die Industrie 4.0 eine Fertigungsanlage in Rekordzeit aufbauen. Das Beispiel aus dem mexikanischen San José Chiapa zeigt eindringlich: Eine kluge Digitalisierungsstrategie spart richtig Geld.
Industrie 4.0: Virtuelle Realität zahlt sich aus Nicht nur Autohersteller profitieren von der Industrie 4.0 und der virtuellen Realität (© 2015 supergenijalac/Shutterstock)

Mithilfe der virtuellen Realität: Fertigungsanlage in Rekordzeit aufbauen

Autohersteller Audi hat in Mexiko die Vorteile der Industrie 4.0 voll ausgekostet: Vor dem Bau der Produktionsanlagen samt Fließband läuft ein Modell davon in der virtuellen Realität. Das Alltagsgeschäft kann so simuliert und bereits vor der Inbetriebnahme optimiert werden.

Audi spart sich damit teure und zeitaufwendige Testphasen an physischen Geräten. Tarek Mashhour, Verantwortlicher für den Aufbau der Fertigung, kommentiert dazu in der "WirtschaftsWoche":

"So können wir die Linie auf einen Schlag anfahren. Statt Monaten brauchen wir nur noch Tage."

Warum bei solch einem großen Projekt viel getestet werden muss? Insgesamt gibt es bei dem Herstellungsprozess zwischen 150 und 170 einzelne Montagestationen, die miteinander koordiniert werden müssen. Läuft eine der Etappen nicht synchron, läuft die ganze Kette aus dem Ruder.

Industrie 4.0: Künftig werden Vernetzung und Co. immer wichtiger

Neben der virtuellen Realität spielt schließlich die Vernetzung eine große Rolle. Mashhour erläutert:

"Wir simulieren die Inbetriebnahme, lassen die einzelnen Takte virtuell miteinander kommunizieren und prüfen so, ob die Steuergeräte auch alle Informationen korrekt weitergeben."

2016 soll das Werk in Mexiko mit der Produktion beginnen, läuft alles reibungslos, wird die Planung mithilfe der virtuellen Realität in den Werken der Volkswagengruppe zum Standard. Vorsprung durch Technik ...

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Industrie 4.0: Virtuelle Realität zahlt sich aus Nicht nur Autohersteller profitieren von der Industrie 4.0 und der virtuellen Realität (© 2015 supergenijalac/Shutterstock)

Mithilfe der virtuellen Realität: Fertigungsanlage in Rekordzeit aufbauen

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Audi spart sich damit teure und zeitaufwendige Testphasen an physischen Geräten. Tarek Mashhour, Verantwortlicher für den Aufbau der Fertigung, kommentiert dazu in der "WirtschaftsWoche":

"So können wir die Linie auf einen Schlag anfahren. Statt Monaten brauchen wir nur noch Tage."

Warum bei solch einem großen Projekt viel getestet werden muss? Insgesamt gibt es bei dem Herstellungsprozess zwischen 150 und 170 einzelne Montagestationen, die miteinander koordiniert werden müssen. Läuft eine der Etappen nicht synchron, läuft die ganze Kette aus dem Ruder.

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Neben der virtuellen Realität spielt schließlich die Vernetzung eine große Rolle. Mashhour erläutert:

"Wir simulieren die Inbetriebnahme, lassen die einzelnen Takte virtuell miteinander kommunizieren und prüfen so, ob die Steuergeräte auch alle Informationen korrekt weitergeben."

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