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Lautsprecher mit Sprachassistenten werden boomen

Sind Lautsprecher mit Sprachassistenten die Marktlücke, nach der alle Unternehmen eifern? Wenn es nach der Einschätzung von Marktforschern geht, dann ja. Sie prognostizieren ein Milliardengeschäft.
Lautsprecher mit Sprachassistenten werden den Markt boomen Lautsprecher mit Sprachassistenten wie der Amazon Echo werden Markforschern zufolge zum Milliardengeschäft. (© 2016 Peppinuzzo/Shutterstock)

Lautsprecher mit Sprachassistenten: Milliardenschwerer Markt?

Lautsprecher, die ausschließlich Musik und Hörspiele wiedergeben, sind von gestern. Vielmehr fungieren die modernsten Fabrikate als smarte Assistenten, die sich mit ihren Nutzern unterhalten. Sie reagieren auf Sprachbefehle, beantworten Fragen wie etwa zum Wetter oder zu Kochrezepten und steuern die Technik im eigenen Heim. Eine Innovation mit einer großen wirtschaftlichen Zukunft, meinen Marktforscher der Analysefirma Gartner wie unter anderem "Futurezone" berichtet. Die Marktexperten prognostizieren den sprechenden Lautsprechern bis 2020 einen Umsatz bis 2,1 Millarden Dollar. Im vergangenen Jahr betrug dieser 360 Millionen Dollar.

Amazons "Echo" ist ein Pionier auf dem Markt

Der Vorreiter bezüglich Lautsprecher mit Sprachassistenten ist der Online-Händler Amazon mit seinem Gerät "Echo". Gestartet in den USA, ist das Gerät mittlerweile in Deutschland zu haben. Auch Google will die smarte Technologie entwickeln, wie das Unternehmen bereits im Mai ankündigte. Apple zieht Berichten zufolge wohl auch nach.

Gartner-Analyst Ranjit Atwal räumt ein, dass es einige Zeit dauern werde, bis sich das Gros der Menschen an die Idee von vernetzten Lautsprechern gewöhnen werden. Immerhin handle es sich um ein Gerät mit Mikrofonen, das ständig eingeschaltet ist, um keinen Sprachbefehl zu verpassen. Wichtig sei deshalb, dass Verbraucher Anbietern hinsichtlich des Datenschutzes vertrauen können. „Aber Sprache ist eine natürlichere Form der Interaktion mit Computern und das wird Erfolg haben.“, erklärt Atwal.

Weiterführende Links:

  • Ein weiterer smarter Kandidat im Technologie-Universum: Viv. Mit dem Sprachassistenten sollen unter anderem Essensbestellungen, Einkäufe und sogar Geldüberweisungen kinderleicht gelingen.
  • Noch mehr Innovation: Ab Ende November kommen ganz besondere Nike-Sneaker auf den Markt – sie schnüren sich nämlich selbst.
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Lautsprecher mit Sprachassistenten werden den Markt boomen Lautsprecher mit Sprachassistenten wie der Amazon Echo werden Markforschern zufolge zum Milliardengeschäft. (© 2016 Peppinuzzo/Shutterstock)

Lautsprecher mit Sprachassistenten: Milliardenschwerer Markt?

Lautsprecher, die ausschließlich Musik und Hörspiele wiedergeben, sind von gestern. Vielmehr fungieren die modernsten Fabrikate als smarte Assistenten, die sich mit ihren Nutzern unterhalten. Sie reagieren auf Sprachbefehle, beantworten Fragen wie etwa zum Wetter oder zu Kochrezepten und steuern die Technik im eigenen Heim. Eine Innovation mit einer großen wirtschaftlichen Zukunft, meinen Marktforscher der Analysefirma Gartner wie unter anderem "Futurezone" berichtet. Die Marktexperten prognostizieren den sprechenden Lautsprechern bis 2020 einen Umsatz bis 2,1 Millarden Dollar. Im vergangenen Jahr betrug dieser 360 Millionen Dollar.

Amazons "Echo" ist ein Pionier auf dem Markt

Der Vorreiter bezüglich Lautsprecher mit Sprachassistenten ist der Online-Händler Amazon mit seinem Gerät "Echo". Gestartet in den USA, ist das Gerät mittlerweile in Deutschland zu haben. Auch Google will die smarte Technologie entwickeln, wie das Unternehmen bereits im Mai ankündigte. Apple zieht Berichten zufolge wohl auch nach.

Gartner-Analyst Ranjit Atwal räumt ein, dass es einige Zeit dauern werde, bis sich das Gros der Menschen an die Idee von vernetzten Lautsprechern gewöhnen werden. Immerhin handle es sich um ein Gerät mit Mikrofonen, das ständig eingeschaltet ist, um keinen Sprachbefehl zu verpassen. Wichtig sei deshalb, dass Verbraucher Anbietern hinsichtlich des Datenschutzes vertrauen können. „Aber Sprache ist eine natürlichere Form der Interaktion mit Computern und das wird Erfolg haben.“, erklärt Atwal.

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