Image for Mdm Logo

Prognose: Flugzeuge kommen bald aus dem 3D-Drucker

Luftfahrtexperten glauben, dass 3D-Drucker bald eine große Rolle bei der Flugzeugproduktion spielen werden. Vor allem das geringe Gewicht des Materials und die flexiblen Möglichkeiten bei der Fertigung von Ersatzteilen bieten Vorteile für die Branche.
Prognose: Flugzeuge kommen bald aus dem 3D-Drucker In einigen Jahren könnten Flugzeuge zu großen Teilen aus dem 3D-Drucker kommen. (© 2016 renatsadykov/Shutterstock)

3D-Druck für Flugzeuge ist im Kommen

Im Vorfeld der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wollte der Digitalverband Bitkom wissen, wie Luftfahrtexperten die Bedeutung des 3D-Drucks für die Flugzeugproduktion einschätzen. Das Ergebnis: 51 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass im Jahr 2030 die Herstellung von Flugzeugen und Flugzeugteilen mit dem 3D-Drucker verbreitet sein wird. Mit 70 Prozent hält ein noch größerer Teil der Experten es für wahrscheinlich, dass bis dahin kleine Ersatzteile für Flugzeuge direkt am Flughafen mit einem 3D-Drucker produziert werden.

Vorteile für die Flugzeugproduktion durch 3D-Drucker

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder erklärt, dass der 3D-Drucker die Flugzeugherstellung von Grund auf revolutionieren könne:

Das Verfahren erlaubt es, selbst hochkomplexe Formen, deren Herstellung bisher nicht möglich oder sehr teuer war, schnell und zu niedrigen Kosten zu produzieren.

Verbesserte Materialeigenschaften seien ein weiterer Vorteil des 3D-Drucks – gerade das geringere Gewicht sei für die Luftfahrt interessant. Bei einer Produktion von Ersatzteilen am Flughafen ließen sich außerdem die Kosten für Lager und Logistik deutlich senken. Auch insgesamt nimmt die Bedeutung digitaler Technologien für die Flugzeugproduktion nach Meinung der Experten immer weiter zu: 64 Prozent der Befragten erwarten, dass die Produktion von Flugzeugteilen 2030 weitgehend automatisiert ablaufen und sich über digitale Technologien selbst organisieren wird. Ganze 91 Prozent glauben, dass digitale Simulationen von Prototypen üblich sein werden.

Weiterführende Links:

Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu 3D-Druck
alle ratgeber Alle Beiträge

Prognose: Flugzeuge kommen bald aus dem 3D-Drucker

Luftfahrtexperten glauben, dass 3D-Drucker bald eine große Rolle bei der Flugzeugproduktion spielen werden. Vor allem das geringe Gewicht des Materials und die flexiblen Möglichkeiten bei der Fertigung von Ersatzteilen bieten Vorteile für die Branche.
Prognose: Flugzeuge kommen bald aus dem 3D-Drucker In einigen Jahren könnten Flugzeuge zu großen Teilen aus dem 3D-Drucker kommen. (© 2016 renatsadykov/Shutterstock)

3D-Druck für Flugzeuge ist im Kommen

Im Vorfeld der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) wollte der Digitalverband Bitkom wissen, wie Luftfahrtexperten die Bedeutung des 3D-Drucks für die Flugzeugproduktion einschätzen. Das Ergebnis: 51 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass im Jahr 2030 die Herstellung von Flugzeugen und Flugzeugteilen mit dem 3D-Drucker verbreitet sein wird. Mit 70 Prozent hält ein noch größerer Teil der Experten es für wahrscheinlich, dass bis dahin kleine Ersatzteile für Flugzeuge direkt am Flughafen mit einem 3D-Drucker produziert werden.

Vorteile für die Flugzeugproduktion durch 3D-Drucker

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder erklärt, dass der 3D-Drucker die Flugzeugherstellung von Grund auf revolutionieren könne:

Das Verfahren erlaubt es, selbst hochkomplexe Formen, deren Herstellung bisher nicht möglich oder sehr teuer war, schnell und zu niedrigen Kosten zu produzieren.

Verbesserte Materialeigenschaften seien ein weiterer Vorteil des 3D-Drucks – gerade das geringere Gewicht sei für die Luftfahrt interessant. Bei einer Produktion von Ersatzteilen am Flughafen ließen sich außerdem die Kosten für Lager und Logistik deutlich senken. Auch insgesamt nimmt die Bedeutung digitaler Technologien für die Flugzeugproduktion nach Meinung der Experten immer weiter zu: 64 Prozent der Befragten erwarten, dass die Produktion von Flugzeugteilen 2030 weitgehend automatisiert ablaufen und sich über digitale Technologien selbst organisieren wird. Ganze 91 Prozent glauben, dass digitale Simulationen von Prototypen üblich sein werden.

Weiterführende Links:

Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber