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Roboter Knightscope ersetzt den Wachmann

Der Roboter Knightscope patroulliert bereits in einem Einkaufszentrum in den USA. Dort wird er als Wachmann eingesetzt und warnt bei verdächtigen Vorkommnissen. Für sieben US-Dollar pro Stunde ist er zu mieten und ist damit günstiger als eine Sicherheitsfirma.
Roboter Knightscope ersetzt den Wachmann Der Roboter Knightscope bewacht Gebäude und öffentliche Plätze. (© 2016 YouTube Knightscope, Inc./Screenshot)

Startup entwickelt Security-Roboter

Die kalifornische Stadt Palo Alto ist unter anderem als Konzernsitz von Apple bekannt, hat aber auch in anderen Punkten technisch die Nase vorn: Im dortigen Stanford Shopping Center sorgt ein kleiner Roboter als Wachmann für Ordnung. Der vom Startup Knightscope entwickelte gleichnamige Roboter soll dort verdächtige Situationen registrieren und davor warnen. Die Idee hatte Knightscope-Mitgründer Stacy Dean Stephens, ein ehemaliger Polizist, nach dem Amoklauf in der Stadt Newton im Dezember 2012. Durch ein etwas schnelleres Eingreifen der Polizei hätten dort zwölf Menschen gerettet werden können. Stephens wollte deshalb eine Möglichkeit finden, um kritische Situationen schneller zu erkennen.

Knightscope schützt mit Alarmsignal

Knightscope überwacht seine Umgebung mit einer HD-Infrarotkamera und einem Mikrofon. So soll es dem Roboter zum Beispiel möglich sein, bis zu 300 Kfz-Kennzeichen pro Minute zu verarbeiten und so unbefugte Personen zu erkennen. Das Design des Roboters wirkt nicht befremdlich und er weicht Passanten aus, sodass niemand sich von ihm bedroht fühlt. Falls er angegriffen wird oder einen Vorfall zu melden hat, kann er ein lautes Alarmsignal ausstoßen und per Geo-Tagging Unterstützung anfordern. Auch zur Aufklärung von Verbrechen sollen die Daten von Knightscope hilfreich sein. Unternehmen und Einrichtungen wie das Stanford Shopping Center können den kleinen Security-Roboter für sieben US-Dollar pro Stunde mieten.

Weiterführende Links:

  • Auch Hotels holen sich Unterstützung durch Roboter.
  • Technik der Zukunft: Gartner sieht diese 10 Trends für 2016.
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Der Roboter Knightscope patroulliert bereits in einem Einkaufszentrum in den USA. Dort wird er als Wachmann eingesetzt und warnt bei verdächtigen Vorkommnissen. Für sieben US-Dollar pro Stunde ist er zu mieten und ist damit günstiger als eine Sicherheitsfirma.
Roboter Knightscope ersetzt den Wachmann Der Roboter Knightscope bewacht Gebäude und öffentliche Plätze. (© 2016 YouTube Knightscope, Inc./Screenshot)

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Die kalifornische Stadt Palo Alto ist unter anderem als Konzernsitz von Apple bekannt, hat aber auch in anderen Punkten technisch die Nase vorn: Im dortigen Stanford Shopping Center sorgt ein kleiner Roboter als Wachmann für Ordnung. Der vom Startup Knightscope entwickelte gleichnamige Roboter soll dort verdächtige Situationen registrieren und davor warnen. Die Idee hatte Knightscope-Mitgründer Stacy Dean Stephens, ein ehemaliger Polizist, nach dem Amoklauf in der Stadt Newton im Dezember 2012. Durch ein etwas schnelleres Eingreifen der Polizei hätten dort zwölf Menschen gerettet werden können. Stephens wollte deshalb eine Möglichkeit finden, um kritische Situationen schneller zu erkennen.

Knightscope schützt mit Alarmsignal

Knightscope überwacht seine Umgebung mit einer HD-Infrarotkamera und einem Mikrofon. So soll es dem Roboter zum Beispiel möglich sein, bis zu 300 Kfz-Kennzeichen pro Minute zu verarbeiten und so unbefugte Personen zu erkennen. Das Design des Roboters wirkt nicht befremdlich und er weicht Passanten aus, sodass niemand sich von ihm bedroht fühlt. Falls er angegriffen wird oder einen Vorfall zu melden hat, kann er ein lautes Alarmsignal ausstoßen und per Geo-Tagging Unterstützung anfordern. Auch zur Aufklärung von Verbrechen sollen die Daten von Knightscope hilfreich sein. Unternehmen und Einrichtungen wie das Stanford Shopping Center können den kleinen Security-Roboter für sieben US-Dollar pro Stunde mieten.

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  • Auch Hotels holen sich Unterstützung durch Roboter.
  • Technik der Zukunft: Gartner sieht diese 10 Trends für 2016.
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