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Studie: Wie sich die Generation Y die Arbeitswelt vorstellt

Ultraflexibel und so digital wie möglich – ist das die Vorstellung der Generation Y von der Arbeitswelt? Eine Studie bringt überraschende Ergebnisse ans Licht.
Studie: Wie sich die Generation Y die Arbeitswelt vorstellt Ein Festnetztelefon darf in der Arbeitswelt der Generation Y nicht fehlen. (© 2016 djile/Shutterstock)

Generation Y hat relativ spießige Ansprüche an die Arbeitswelt

Die Generation Y, das sind die Jahrgänge 1982 bis 2000, hat erstaunlich unmoderne Vorstellungen von der Arbeitswelt. Sie will nicht mit ihrem Notebook zwischen Ruheraum und Kaffeetisch wechseln, sondern lieber einen festen Schreibtischplatz mit ganz gewöhnlichem Inventar wie Drucker und Festnetztelefon haben. Entgegen der vielen modernen Arbeitsvisionen, die heute allgegenwärtig sind, steckt also ein Gros der Generation Y noch in den 80ern fest und unterscheidet sich damit kaum von der Generation X, also den Jahrgängen 1964 bis 1981. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des international tätigen Immobiliendienstleistungsunternehmens Savills und der Unternehmensberatung Consulting Cum Laude, für die 1.250 Büroangestellte und Studierende befragt wurden.

Und wie sieht sie nun aus, die perfekte Arbeitswelt für die Y- Angestellten, aber auch für die X-Beschäftigten?

  • Beide Altersklassen wünschen sich ein Büro im Stadtraum mit  "multioptionalen Arbeits- und Meetingräumen", wie "Welt" berichtet.
  • Ebenfalls wichtig sind ausreichend Essensmöglichkeiten sowie
  • Außenflächen, die für Pausen und Freizeit genutzt werden können, nicht aber zum Arbeiten.

Desksharing, also das Teilen des Arbeitsplatzes mit einem anderen Kollegen, kommt für die Mehrheit nicht infrage. Nur fünf Prozent der Befragten sind offen dafür.

Über die Hälfte will auch mal im Home Office arbeiten

Hinsichtlich der technischen Ausstattung bestehen ebensowenig allzu moderne Vorstellungen. Neben einem Computer wünschen sich 90 Prozent der Mitarbeiter vor allem einen Drucker sowie ein Festnetztelefon. Erst dahinter folgen ein Notebook (70 Prozent) und ein Handy (65 Prozent).

Dazu Roman Diehl, Geschäftsführer von Consulting Cum Laude:

"Wir dachten eigentlich, die jüngere Generation sei eher an Zielen orientiert, könnte von überall arbeiten und sei damit eher an der Nutzung mobiler Geräte wie Smartphone und Tablet interessiert, weniger an einem festen Arbeitsplatz."

Bezüglich des Themas Home Office zeigen sich die Befragten etwas offener. Knapp 60 Prozent würden die Hälfte ihrer Arbeitszeit gerne zu Hause verrichten, wollen dabei aber nicht auf ihren festen Sitzplatz im Büro verzichten.

Weiterführende Links:

  • Weitere Ergebnisse zur Vorstellung der Arbeitswelt der Generation Y, haben die Autoren der "Welt" zusammengetragen.
  • Was für Chancen und Risiken bringt die Digitalisierung der Arbeitswelt mit sich?
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Studie: Wie sich die Generation Y die Arbeitswelt vorstellt

Ultraflexibel und so digital wie möglich – ist das die Vorstellung der Generation Y von der Arbeitswelt? Eine Studie bringt überraschende Ergebnisse ans Licht.
Studie: Wie sich die Generation Y die Arbeitswelt vorstellt Ein Festnetztelefon darf in der Arbeitswelt der Generation Y nicht fehlen. (© 2016 djile/Shutterstock)

Generation Y hat relativ spießige Ansprüche an die Arbeitswelt

Die Generation Y, das sind die Jahrgänge 1982 bis 2000, hat erstaunlich unmoderne Vorstellungen von der Arbeitswelt. Sie will nicht mit ihrem Notebook zwischen Ruheraum und Kaffeetisch wechseln, sondern lieber einen festen Schreibtischplatz mit ganz gewöhnlichem Inventar wie Drucker und Festnetztelefon haben. Entgegen der vielen modernen Arbeitsvisionen, die heute allgegenwärtig sind, steckt also ein Gros der Generation Y noch in den 80ern fest und unterscheidet sich damit kaum von der Generation X, also den Jahrgängen 1964 bis 1981. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des international tätigen Immobiliendienstleistungsunternehmens Savills und der Unternehmensberatung Consulting Cum Laude, für die 1.250 Büroangestellte und Studierende befragt wurden.

Und wie sieht sie nun aus, die perfekte Arbeitswelt für die Y- Angestellten, aber auch für die X-Beschäftigten?

  • Beide Altersklassen wünschen sich ein Büro im Stadtraum mit  "multioptionalen Arbeits- und Meetingräumen", wie "Welt" berichtet.
  • Ebenfalls wichtig sind ausreichend Essensmöglichkeiten sowie
  • Außenflächen, die für Pausen und Freizeit genutzt werden können, nicht aber zum Arbeiten.

Desksharing, also das Teilen des Arbeitsplatzes mit einem anderen Kollegen, kommt für die Mehrheit nicht infrage. Nur fünf Prozent der Befragten sind offen dafür.

Über die Hälfte will auch mal im Home Office arbeiten

Hinsichtlich der technischen Ausstattung bestehen ebensowenig allzu moderne Vorstellungen. Neben einem Computer wünschen sich 90 Prozent der Mitarbeiter vor allem einen Drucker sowie ein Festnetztelefon. Erst dahinter folgen ein Notebook (70 Prozent) und ein Handy (65 Prozent).

Dazu Roman Diehl, Geschäftsführer von Consulting Cum Laude:

"Wir dachten eigentlich, die jüngere Generation sei eher an Zielen orientiert, könnte von überall arbeiten und sei damit eher an der Nutzung mobiler Geräte wie Smartphone und Tablet interessiert, weniger an einem festen Arbeitsplatz."

Bezüglich des Themas Home Office zeigen sich die Befragten etwas offener. Knapp 60 Prozent würden die Hälfte ihrer Arbeitszeit gerne zu Hause verrichten, wollen dabei aber nicht auf ihren festen Sitzplatz im Büro verzichten.

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  • Was für Chancen und Risiken bringt die Digitalisierung der Arbeitswelt mit sich?
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