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Transit Elevated Bus: Fahrzeugriese "überfliegt" Staus

Der Transit Elevated Bus bringt seine Betrachter zum Staunen, denn der Stelzenbus aus China bewegt sich über Autos hinweg vorwärts. Nun wird das futuristisch aussehende Gefährt erstmals getestet.
Transit Elevated Bus: Fahrzeugriese "überfliegt" Staus Der Transit Elevated Bus ist hoch genug, um über Autos hinwegzufahren. (© 2016 News.cn)

Stelzenbus bietet Platz für 300 Menschen

Ein bisschen erinnert der "Transit Elevated Bus" – kurz TEB – an einen überdimensionalen Staubsauger, der Autos in seinem Inneren verschlingt. Das 4,8 Meter hohe Gefährt fegt aber lediglich eine Etage über den Automobilen hinweg. Dazu bemächtigen ihn seine 16 Räder. Hinzu kommen acht Führungsräder, die mit Leitschienen in Kontakt stehen. Die sorgen dafür, dass der TEB auf seiner Spur bleibt. Der mit Elektromotoren angetriebene Busriese bricht mit seiner Maximalgeschwindigkeit zwischen 40 und 50 Kilometer pro Stunde zwar keine Temporekorde, dafür kann er aber einfach über nervige Staus hinwegfahren – auf der ersten Etage gibt es die nämlich nicht.

Noch einige Fakten zum Transit Elevated Bus: Mit einer Länge von 22 Metern und einer Breite von 7,8 Metern finden in seinem Inneren bis zu 300 Passagiere Platz. Er erstreckt sich gleich über zwei Fahrspuren auf den Straßen.

Transit Elevated Bus bisher nur auf Testgelände unterwegs

Bereits im Mai wurde das Verkehrskonzept aus China der Welt präsentiert. Nun ist er erstmals auf einem geschlossenen Gelände in der chinesischen Stadt Qinhuangdao testweise unterwegs, wie unter anderem "Futurezone" berichtet. Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, erweckt das Projekt weltweit Interesse. Demnach seien die Regierungen von Indien, Brasilien, Indonesien und Frankreich begeistert vom TEB.

Weiterführende Links:

  • Nicht ganz so groß, aber auch oho ist der selbstfahrende Bus im schweizerischen Sitten.
  • Die Google-Autos haben eine weitere Stufe erreicht: Die Prototypen der autonom fahrenden Autos sollen durch aktuelle Weiterentwicklungen in der Lage sein, die Handzeichen von Radfahrern wahrzunehmen und entsprechend darauf zu reagieren.
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Der Transit Elevated Bus bringt seine Betrachter zum Staunen, denn der Stelzenbus aus China bewegt sich über Autos hinweg vorwärts. Nun wird das futuristisch aussehende Gefährt erstmals getestet.
Transit Elevated Bus: Fahrzeugriese "überfliegt" Staus Der Transit Elevated Bus ist hoch genug, um über Autos hinwegzufahren. (© 2016 News.cn)

Stelzenbus bietet Platz für 300 Menschen

Ein bisschen erinnert der "Transit Elevated Bus" – kurz TEB – an einen überdimensionalen Staubsauger, der Autos in seinem Inneren verschlingt. Das 4,8 Meter hohe Gefährt fegt aber lediglich eine Etage über den Automobilen hinweg. Dazu bemächtigen ihn seine 16 Räder. Hinzu kommen acht Führungsräder, die mit Leitschienen in Kontakt stehen. Die sorgen dafür, dass der TEB auf seiner Spur bleibt. Der mit Elektromotoren angetriebene Busriese bricht mit seiner Maximalgeschwindigkeit zwischen 40 und 50 Kilometer pro Stunde zwar keine Temporekorde, dafür kann er aber einfach über nervige Staus hinwegfahren – auf der ersten Etage gibt es die nämlich nicht.

Noch einige Fakten zum Transit Elevated Bus: Mit einer Länge von 22 Metern und einer Breite von 7,8 Metern finden in seinem Inneren bis zu 300 Passagiere Platz. Er erstreckt sich gleich über zwei Fahrspuren auf den Straßen.

Transit Elevated Bus bisher nur auf Testgelände unterwegs

Bereits im Mai wurde das Verkehrskonzept aus China der Welt präsentiert. Nun ist er erstmals auf einem geschlossenen Gelände in der chinesischen Stadt Qinhuangdao testweise unterwegs, wie unter anderem "Futurezone" berichtet. Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, erweckt das Projekt weltweit Interesse. Demnach seien die Regierungen von Indien, Brasilien, Indonesien und Frankreich begeistert vom TEB.

Weiterführende Links:

  • Nicht ganz so groß, aber auch oho ist der selbstfahrende Bus im schweizerischen Sitten.
  • Die Google-Autos haben eine weitere Stufe erreicht: Die Prototypen der autonom fahrenden Autos sollen durch aktuelle Weiterentwicklungen in der Lage sein, die Handzeichen von Radfahrern wahrzunehmen und entsprechend darauf zu reagieren.
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