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Iran-Handel: Jetzt muss es schnell gehen

Vier Jahrzehnte war es um die wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Iran schlecht bestellt. Nun wurde das Embargo aufgehoben. Damit fiel auch der Startschuss für deutsche und internationale Unternehmen, den iranischen Absatzmarkt zu erobern – jetzt muss es schnell gehen.
Iran-Handel: Jetzt muss es schnell gehen Deutschland und Iran waren historisch schon immer wichtige Handelspartner. Präsenz ist nun wichtig, um an die alten Beziehungen anzuknüpfen. (© 2016 Zhax/Shutterstock)

An alte Beziehungen anknüpfen

Sechs Monate ist es her, dass das Atomabkommen mit dem Iran unterzeichnet wurde. Seitdem hat das Land alle darin getroffenen Verpflichtungen erfüllt, woraufhin das Handelsembargo aufgehoben wurde. Was bedeutet das nun für den deutschen Mittelstand? Eine Möglichkeit ist, an Handelsbeziehungen anzuknüpfen, die vor dem Embargo bereits bestanden haben. Sven-Boris Brunner, unter anderem Geschäftsführer der deutsch-iranischen Beratungsfirma Ref Europe, sagt in "Markt und Mittelstand":

"Viele Industriebetriebe zeigen stolz ihre Anlagen aus deutscher Produktion vor, die sie vor 30 Jahren gekauft haben und die immer noch laufen."

Was mit deutscher Produktion begann, kann auch mit dieser weitergeführt werden. Inländische Firmen könnten beispielsweise alte Anlagen mit neuen Steuerelementen modernisieren. Oder komplett neue Maschinenparks hochziehen. Dies böte ebenfalls gute Chancen für den Einsatz von deutschen Kfz-Zulieferern.

Türkei als Sprungbrett für den Iran-Handel

Um nun schnell zur Tat zu schreiten und den iranischen Markt mit deutschen Gütern zu beliefern, empfiehlt sich für deutsche Firmen die Türkei als Sprungbrett für den Iran-Handel. Seit 2014 besteht zwischen dem Iran und der Türkei ein bevorzugtes Handelsabkommen. Eine Auswirkung davon: Viele Zölle wurden komplett abgeschafft. Das können sich deutsche Firmen zunutze machen. Denn für Waren, die sie über die Türkei liefern, fallen meist keine Zölle an – auch wenn die Zulieferer in Deutschland sitzen.

Präsenz im iranischen Markt ist jetzt wichtig. Denn wie Brunner weiter erklärt:

"In ein paar Jahren werden die ersten Reihen besetzt sein, daher ist es wichtig, von Anfang an dabei zu sein."

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Vier Jahrzehnte war es um die wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Iran schlecht bestellt. Nun wurde das Embargo aufgehoben. Damit fiel auch der Startschuss für deutsche und internationale Unternehmen, den iranischen Absatzmarkt zu erobern – jetzt muss es schnell gehen.
Iran-Handel: Jetzt muss es schnell gehen Deutschland und Iran waren historisch schon immer wichtige Handelspartner. Präsenz ist nun wichtig, um an die alten Beziehungen anzuknüpfen. (© 2016 Zhax/Shutterstock)

An alte Beziehungen anknüpfen

Sechs Monate ist es her, dass das Atomabkommen mit dem Iran unterzeichnet wurde. Seitdem hat das Land alle darin getroffenen Verpflichtungen erfüllt, woraufhin das Handelsembargo aufgehoben wurde. Was bedeutet das nun für den deutschen Mittelstand? Eine Möglichkeit ist, an Handelsbeziehungen anzuknüpfen, die vor dem Embargo bereits bestanden haben. Sven-Boris Brunner, unter anderem Geschäftsführer der deutsch-iranischen Beratungsfirma Ref Europe, sagt in "Markt und Mittelstand":

"Viele Industriebetriebe zeigen stolz ihre Anlagen aus deutscher Produktion vor, die sie vor 30 Jahren gekauft haben und die immer noch laufen."

Was mit deutscher Produktion begann, kann auch mit dieser weitergeführt werden. Inländische Firmen könnten beispielsweise alte Anlagen mit neuen Steuerelementen modernisieren. Oder komplett neue Maschinenparks hochziehen. Dies böte ebenfalls gute Chancen für den Einsatz von deutschen Kfz-Zulieferern.

Türkei als Sprungbrett für den Iran-Handel

Um nun schnell zur Tat zu schreiten und den iranischen Markt mit deutschen Gütern zu beliefern, empfiehlt sich für deutsche Firmen die Türkei als Sprungbrett für den Iran-Handel. Seit 2014 besteht zwischen dem Iran und der Türkei ein bevorzugtes Handelsabkommen. Eine Auswirkung davon: Viele Zölle wurden komplett abgeschafft. Das können sich deutsche Firmen zunutze machen. Denn für Waren, die sie über die Türkei liefern, fallen meist keine Zölle an – auch wenn die Zulieferer in Deutschland sitzen.

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"In ein paar Jahren werden die ersten Reihen besetzt sein, daher ist es wichtig, von Anfang an dabei zu sein."

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