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Ärger: Identifikation mit der Firma verhindert Kündigungen

Eine Studie zeigt, dass Angestellte Ärger im Beruf leichter hinnehmen, wenn bei ihnen eine starke Identifikation mit dem Arbeitgeber vorliegt. Sie neigen dann seltener zu Kündigungen, wenn Probleme bei der Arbeit auftreten. Die negativen Emotionen können unter Umständen sogar positive Auswirkungen für das Unternehmen haben.
Ärger: Identifikation mit der Firma verhindert Kündigungen Auch bei Ärger und Stress: Eine hohe Identifikation mit dem Arbeitgeber verhindert Kündigungen. (© 2016 Billion Photos/Shutterstock)

Negative Gefühle führen nicht immer zu Kündigungen

In einer Studie der WHU – Otto Beisheim School of Management haben sich die Forscher mit der Frage beschäftigt, wie die Identifikation mit dem Arbeitgeber und die Emotionen der Angestellten zusammenhängen. Es zeigt sich, dass nicht alle Arbeitnehmer bei Ärger im Job direkt über Kündigungen nachdenken. Ausschlaggebend ist dabei, wie stark der Mitarbeiter sich mit der Firma identifiziert. Das bedeutet für Arbeitgeber, dass sie in erster Linie Wert darauf legen sollten, die Identifikation ihrer Angestellten mit dem Unternehmen zu stärken. Sowohl positive als auch negative Emotionen sind nach Ansicht der Forscher ein Zeichen dafür, dass ein Mitarbeiter sich mit seiner Arbeit identifiziert.

Hohe Identifikation: Mitarbeiter nutzen Ärger produktiv

Die Studie hat gezeigt, dass Angestellte bei einer hohen Identifikation mit dem Arbeitgeber anders mit Ärger umgehen: Statt über Kündigungen nachzudenken, versuchen sie eher, die vorliegenden Probleme zu lösen. Sie bringen sich selbst stärker ein, um die Ursache des Ärgers zu beseitigen. Prof. Dr. Jochen Menges von der WHU erklärt:

Für Menschen, die sich stark mit ihrem Arbeitgeber identifizieren, ist Ärger in der Firma auch immer ein wenig Selbstvorwurf, da sie sich selbst als Teil der Organisation empfinden. Daher neigen sie eher dazu, etwas zum Positiven verändern zu wollen – im Sinne der Firma.

Weiterführende Links:

  • Bei geringer Identifikation kann es zu einer inneren Kündigung kommen. So erkennen Sie die Gründe und gehen dagegen vor.
  • Studie: Welche Faktoren beeinflussen die Arbeitsmotivation?
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Ärger: Identifikation mit der Firma verhindert Kündigungen Auch bei Ärger und Stress: Eine hohe Identifikation mit dem Arbeitgeber verhindert Kündigungen. (© 2016 Billion Photos/Shutterstock)

Negative Gefühle führen nicht immer zu Kündigungen

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Hohe Identifikation: Mitarbeiter nutzen Ärger produktiv

Die Studie hat gezeigt, dass Angestellte bei einer hohen Identifikation mit dem Arbeitgeber anders mit Ärger umgehen: Statt über Kündigungen nachzudenken, versuchen sie eher, die vorliegenden Probleme zu lösen. Sie bringen sich selbst stärker ein, um die Ursache des Ärgers zu beseitigen. Prof. Dr. Jochen Menges von der WHU erklärt:

Für Menschen, die sich stark mit ihrem Arbeitgeber identifizieren, ist Ärger in der Firma auch immer ein wenig Selbstvorwurf, da sie sich selbst als Teil der Organisation empfinden. Daher neigen sie eher dazu, etwas zum Positiven verändern zu wollen – im Sinne der Firma.

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