Image for Mdm Logo

Arbeit 4.0: Lustlose Mitarbeiter machen Chefs Angst

Nichts ist schlimmer als eine lustlose Belegschaft. Besonders, wenn mit ihr die Arbeit 4.0 gemeistert werden muss. Kluge Führungskräfte wissen, dass sie mit gutem Beispiel vorangehen und auch neue Wege hinsichtlich HR beschreiten müssen. Eine Studie zeigt, wie die aussehen sollten.
Arbeit 4.0: Lustlose Mitarbeiter machen Chefs Angst Arbeit 4.0 setzt die Förderung und vor allem Motivation der Mitarbeiter voraus. (© 2016 Phovoir/Shutterstock)

Arbeit 4.0: Chefs müssen gutes Beispiel geben

Klar, der digitale Wandel ist Chefsache. Das haben mittlerweile die meisten Führungskräfte erkannt. Und sie wissen: Wir müssen mit gutem Beispiel für unsere Mitarbeiter vorangehen. So belegt es eine frische Studie der HR-Spezialisten von Meta-Beratung. Für ihre Erhebung "Human Resources in der digitalen Transformation" haben sie branchenübergreifend 100 Führungskräfte von Wirtschaftsunternehmen in Deutschland befragt.

Förderung der Mitarbeiter ist der Schlüssel zur Arbeit 4.0

Dabei zeigte sich: Wenn es um die digitale Transformation geht, dann halten 38 Prozent der Befragten die Förderung von Motivation und Engagement der Mitarbeiter für "sehr wichtig". Für 43 Prozent ist sie "wichtig". Bemerkenswert ist, dass keiner der Studienteilnehmer ein Kreuz bei "unwichtig" gemacht hat.

Für die Arbeit 4.0 müssen die Führungskräfte allerdings mehr tun, als in Umfragen zu antworten. Dr. Rainer Neubauer, Geschäftsführer der Meta-Beratung in Düsseldorf, sagt dazu:

Wer sein Team für die anstehenden Veränderungen motivieren will, kommt mit wirtschaftlichen Anreizen alleine nicht weiter. Noch wichtiger wird ein zeitgemäßes Verständnis der eigenen Führungsrolle: weg von Hierarchie hin zum Teamplayer mit stark ausgeprägten sozialen Kompetenzen.

Solche Eigenschaften sollten künftig bei der Rekrutierung von Führungskräften eine stärkere Rolle spielen, denn nichts ist schlimmer als lustlose Untergebene. Gefragt seien offene Persönlichkeiten mit klaren Zielen, die auch einfühlsam und verlässlich sind. Neubauer weiter: "Wissenschaftlich valide Persönlichkeitsverfahren haben sich in der Praxis für die Auswahl von Führungskräften auch hier bewährt."

Kreative neue Wege beschreiten

So ließe sich mit der geeigneten Methode beispielsweise das Entscheidungsverhalten in belastenden Change-Prozessen wie dem Digitalisierungskontext vorhersagen. Oder auch Fähigkeiten, kreativ neue Wege zu beschreiten und an die Mitarbeiter weiterzugeben. Und es gehe darum, neben der Personalauswahl zeitgemäße Anreize zu setzen.

Das passiert bereits. So empfehlen 77 Prozent der befragten Führungskräfte beispielsweise, Aus- und Weiterbildung mit individueller Online-Schulung anzubieten. Und 68 Prozent der Manager raten dazu, mehr Führungsverantwortung auf Teams zu verteilen.

Weiterführende Links:

  • Eine Führungsposition, zwei Chefs – so funktioniert das Modell Topsharing. Was in der Praxis noch nicht sehr verbreitet ist und vielfach skeptisch gesehen wird, bietet zahlreiche Vorteile.
  • Sie sind auf der Suche nach einem IT-Projektleiter. Doch bevor Sie Ihr Personal-Budget unnötig strapazieren, vergleichen Sie die Höhen der Gehälter zunächst miteinander.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu Change Management
alle ratgeber Alle Beiträge

Arbeit 4.0: Lustlose Mitarbeiter machen Chefs Angst

Nichts ist schlimmer als eine lustlose Belegschaft. Besonders, wenn mit ihr die Arbeit 4.0 gemeistert werden muss. Kluge Führungskräfte wissen, dass sie mit gutem Beispiel vorangehen und auch neue Wege hinsichtlich HR beschreiten müssen. Eine Studie zeigt, wie die aussehen sollten.
Arbeit 4.0: Lustlose Mitarbeiter machen Chefs Angst Arbeit 4.0 setzt die Förderung und vor allem Motivation der Mitarbeiter voraus. (© 2016 Phovoir/Shutterstock)

Arbeit 4.0: Chefs müssen gutes Beispiel geben

Klar, der digitale Wandel ist Chefsache. Das haben mittlerweile die meisten Führungskräfte erkannt. Und sie wissen: Wir müssen mit gutem Beispiel für unsere Mitarbeiter vorangehen. So belegt es eine frische Studie der HR-Spezialisten von Meta-Beratung. Für ihre Erhebung "Human Resources in der digitalen Transformation" haben sie branchenübergreifend 100 Führungskräfte von Wirtschaftsunternehmen in Deutschland befragt.

Förderung der Mitarbeiter ist der Schlüssel zur Arbeit 4.0

Dabei zeigte sich: Wenn es um die digitale Transformation geht, dann halten 38 Prozent der Befragten die Förderung von Motivation und Engagement der Mitarbeiter für "sehr wichtig". Für 43 Prozent ist sie "wichtig". Bemerkenswert ist, dass keiner der Studienteilnehmer ein Kreuz bei "unwichtig" gemacht hat.

Für die Arbeit 4.0 müssen die Führungskräfte allerdings mehr tun, als in Umfragen zu antworten. Dr. Rainer Neubauer, Geschäftsführer der Meta-Beratung in Düsseldorf, sagt dazu:

Wer sein Team für die anstehenden Veränderungen motivieren will, kommt mit wirtschaftlichen Anreizen alleine nicht weiter. Noch wichtiger wird ein zeitgemäßes Verständnis der eigenen Führungsrolle: weg von Hierarchie hin zum Teamplayer mit stark ausgeprägten sozialen Kompetenzen.

Solche Eigenschaften sollten künftig bei der Rekrutierung von Führungskräften eine stärkere Rolle spielen, denn nichts ist schlimmer als lustlose Untergebene. Gefragt seien offene Persönlichkeiten mit klaren Zielen, die auch einfühlsam und verlässlich sind. Neubauer weiter: "Wissenschaftlich valide Persönlichkeitsverfahren haben sich in der Praxis für die Auswahl von Führungskräften auch hier bewährt."

Kreative neue Wege beschreiten

So ließe sich mit der geeigneten Methode beispielsweise das Entscheidungsverhalten in belastenden Change-Prozessen wie dem Digitalisierungskontext vorhersagen. Oder auch Fähigkeiten, kreativ neue Wege zu beschreiten und an die Mitarbeiter weiterzugeben. Und es gehe darum, neben der Personalauswahl zeitgemäße Anreize zu setzen.

Das passiert bereits. So empfehlen 77 Prozent der befragten Führungskräfte beispielsweise, Aus- und Weiterbildung mit individueller Online-Schulung anzubieten. Und 68 Prozent der Manager raten dazu, mehr Führungsverantwortung auf Teams zu verteilen.

Weiterführende Links:

  • Eine Führungsposition, zwei Chefs – so funktioniert das Modell Topsharing. Was in der Praxis noch nicht sehr verbreitet ist und vielfach skeptisch gesehen wird, bietet zahlreiche Vorteile.
  • Sie sind auf der Suche nach einem IT-Projektleiter. Doch bevor Sie Ihr Personal-Budget unnötig strapazieren, vergleichen Sie die Höhen der Gehälter zunächst miteinander.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber