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Arbeitsplatz der Zukunft: Wie der Future Workplace aussieht

Der "War of Talents" wird auch mit dem Arbeitsplatz der Zukunft entschieden. Dafür muss dieser aber mehr bieten als schicke Möbel. Der Future Workplace wird individueller, variabler und richtet sich stärker nach den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeiter.
Arbeitsplatz der Zukunft: Wie der Future Workplace aussieht Ob drinnen oder draußen – der Arbeitsplatz der Zukunft muss überall funktionieren. (© 2017 bokan/Shutterstock)

Arbeitsplatz der Zukunft: Möbel und mehr

Ein Tisch ein Stuhl, ein Computer, ein Telefon – so sieht meistens der Arbeitsplatz der Gegenwart aus. Der Arbeitsplatz der Zukunft ist ein anderer. Nicht nur, was die Möblierung oder die technische Ausstattung betrifft. Bald kommt es verstärkt auch auf andere Faktoren an. Führungskräften stellt sich dann viel drängender als heute die Frage, wie ihre Untergebenen am produktivsten sind. Und auch wo: Stichwort Home Office. Stichwort Ausstattung. Stichwort Wohlfühlfaktor. Stichwort Cloud Computing. Stichwort Mobilität.

Warum ist das so wichtig? Weil die Digitalisierung Veränderungen fordert. Und weil der sogenannte War of Talents sich verschärfen wird. Wer dabei begabte Fachkräfte gewinnen will, muss ihnen einen attraktiven Future Workplace bieten. Attraktiv nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die neuen Kräfte.

Future Workplace: Wer braucht was?

Das heißt, der Trend geht zwangsläufig zu individuelleren Lösungen. Nicht unbedingt an jedem einzelnen Mitarbeiter orientiert, aber ganz klar an den verschiedenen Aufgaben, die in Ihrem Betrieb anfallen. So verlangt zum Beispiel der Job eines Sachbearbeiters nach anderen Ressourcen als der eines Kundenberaters. Kurz: Es geht um Diversifizierung. Was gehört dazu? Unter anderem:

  • Arbeitszeitmodelle, die flexibler als heute sind. So könnten Sie für bestimmte Abteilungen oder Kräfte Monats- beziehungsweise Jahresarbeitszeitkonten entwickeln.
  • Ausgehend von den jeweiligen Aufgaben unterscheidet sich auch die notwendige technische Ausstattung. Manche Arbeiten fordern mehr Leistungsfähigkeit von der Technik, andere weniger.
  • Ein Plus an Eigenverantwortung und Freiheiten Ihrer Mitarbeiter, dort wo es angebracht ist und im besten Fall Sie zusätzlich entlastet.
  • Ein direkter Draht zwischen dem Hauptsitz und jenen Mitarbeitern, die im Home Office tätig oder unterwegs auf Geschäftsreise sind. Der Faktor "zwischenmenschliche Kommunikation" wird an Bedeutung gewinnen, wenn immer mehr Untergebene dezentral tätig sind.

Ihre Aufgabe als Führungskraft ist es, für den Future Workplace das richtige Gleichgewicht zwischen Motivation, Produktivität und Kreativität zu finden. Besonders wichtig ist das während des Umbruchs, den die Digitalisierung verlangt. Ihre Mitarbeiter dürfen sich dann nicht abgehängt fühlen. Unsicherheit in der Belegschaft können Sie sich nicht leisten.

Beispiele für den Arbeitsplatz der Zukunft

Machen wir die Anforderungen an den Arbeitsplatz der Zukunft an ein paar Beispielen deutlich.

  • Prozessfokussierte Sachbearbeiter brauchen Zugang zu unterschiedlichen Wissensquellen und schnellen Austausch mit anderen Abteilungen. Das gewährleisten Sie etwa durch interne Datenbanken und Kommunikationskanäle wie Slack oder Teamlike.
  • Kundenberater benötigen vor allem leistungsfähige Schaltstellen zu ihren externen Kontakten, zum Beispiel für Videokonferenzen – auch von unterwegs. Das heißt, für ihren Future Workplace versorgen Sie Außendienstler mit potenten Mobile Devices, also Smartphones und/oder Notebooks.
  • Führungskräfte brauchen das natürlich ebenso, nebst freiem Zugang zu allen wichtigen internen und externen Kommunikationskanälen. Außerdem ist ein flexibler, standortunabhängiger Arbeitsplatz von großer Bedeutung.

Meinen Sie es ernst mit dem Arbeitsplatz der Zukunft, dann erstellen Sie dafür zunächst eine Bedarfsanalyse. Finden Sie heraus, für welche Aufgaben Sie und Ihre Mitarbeiter welche Ausstattung unbedingt benötigen. Dabei spielen technische und organisatorische Aspekte eine entscheidende Rolle. Im nächsten Schritt eruieren Sie die speziellen Wünsche der Belegschaft an ihren Arbeitsplatz der Zukunft. Da wird es besonders um persönliche Bedürfnisse gehen. Und um Ihre Kompromissbereitschaft.

Die Vorteile für Ihr Unternehmen

Insbesondere gegenüber Leistungsträgern sollten Sie Langmut beweisen. Natürlich nur bis zu einem gewissen Grad. Doch mit Themen wie Home Office oder möglichst weitreichender Entscheidungs- und Entfaltungsfreiheit Ihrer Untergebenen werden Sie sich schon beschäftigen müssen. Das hat seinen Preis. Gut investiert –also organisiert –, hat aber auch Ihr Unternehmen eine Menge davon:

  • Es wirkt anziehend auf gut ausgebildete Fachkräfte.
  • Es profitiert von gesteigerter Motivation und Zufriedenheit der Belegschaft sowie von abnehmender Fluktuation.
  • Dank Digitalisierung werden seine Prozesse flexibler und effizienter, bei gleichzeitiger Automatisierung sonst personal- und arbeitsintensiver Abläufe.
  • Es wird fit für die künftigen Herausforderungen der Industrie 4.0.

Wie der Future Workplace in Ihrem Betrieb aussehen wird, hängt letztlich von den individuellen Rahmenbedingungen ab. In jedem Fall werden Sie sich auf gravierende Änderungen einstellen müssen. So brechen bisher festgefügte Abläufe und Hierarchien zugunsten von flexiblen Produktions- und Organisationsstrukturen auf. Der Arbeitsplatz der Zukunft wird nicht mehr nur am angestammten Sitz, sondern an vielen unterschiedlichen Orten sein. Auch die Arbeitszeit muss ähnlich variabel sein. Nur dann haben Sie eine Chance im War of Talents – und gegenüber der Konkurrenz.

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Der "War of Talents" wird auch mit dem Arbeitsplatz der Zukunft entschieden. Dafür muss dieser aber mehr bieten als schicke Möbel. Der Future Workplace wird individueller, variabler und richtet sich stärker nach den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeiter.
Arbeitsplatz der Zukunft: Wie der Future Workplace aussieht Ob drinnen oder draußen – der Arbeitsplatz der Zukunft muss überall funktionieren. (© 2017 bokan/Shutterstock)

Arbeitsplatz der Zukunft: Möbel und mehr

Ein Tisch ein Stuhl, ein Computer, ein Telefon – so sieht meistens der Arbeitsplatz der Gegenwart aus. Der Arbeitsplatz der Zukunft ist ein anderer. Nicht nur, was die Möblierung oder die technische Ausstattung betrifft. Bald kommt es verstärkt auch auf andere Faktoren an. Führungskräften stellt sich dann viel drängender als heute die Frage, wie ihre Untergebenen am produktivsten sind. Und auch wo: Stichwort Home Office. Stichwort Ausstattung. Stichwort Wohlfühlfaktor. Stichwort Cloud Computing. Stichwort Mobilität.

Warum ist das so wichtig? Weil die Digitalisierung Veränderungen fordert. Und weil der sogenannte War of Talents sich verschärfen wird. Wer dabei begabte Fachkräfte gewinnen will, muss ihnen einen attraktiven Future Workplace bieten. Attraktiv nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die neuen Kräfte.

Future Workplace: Wer braucht was?

Das heißt, der Trend geht zwangsläufig zu individuelleren Lösungen. Nicht unbedingt an jedem einzelnen Mitarbeiter orientiert, aber ganz klar an den verschiedenen Aufgaben, die in Ihrem Betrieb anfallen. So verlangt zum Beispiel der Job eines Sachbearbeiters nach anderen Ressourcen als der eines Kundenberaters. Kurz: Es geht um Diversifizierung. Was gehört dazu? Unter anderem:

  • Arbeitszeitmodelle, die flexibler als heute sind. So könnten Sie für bestimmte Abteilungen oder Kräfte Monats- beziehungsweise Jahresarbeitszeitkonten entwickeln.
  • Ausgehend von den jeweiligen Aufgaben unterscheidet sich auch die notwendige technische Ausstattung. Manche Arbeiten fordern mehr Leistungsfähigkeit von der Technik, andere weniger.
  • Ein Plus an Eigenverantwortung und Freiheiten Ihrer Mitarbeiter, dort wo es angebracht ist und im besten Fall Sie zusätzlich entlastet.
  • Ein direkter Draht zwischen dem Hauptsitz und jenen Mitarbeitern, die im Home Office tätig oder unterwegs auf Geschäftsreise sind. Der Faktor "zwischenmenschliche Kommunikation" wird an Bedeutung gewinnen, wenn immer mehr Untergebene dezentral tätig sind.

Ihre Aufgabe als Führungskraft ist es, für den Future Workplace das richtige Gleichgewicht zwischen Motivation, Produktivität und Kreativität zu finden. Besonders wichtig ist das während des Umbruchs, den die Digitalisierung verlangt. Ihre Mitarbeiter dürfen sich dann nicht abgehängt fühlen. Unsicherheit in der Belegschaft können Sie sich nicht leisten.

Beispiele für den Arbeitsplatz der Zukunft

Machen wir die Anforderungen an den Arbeitsplatz der Zukunft an ein paar Beispielen deutlich.

  • Prozessfokussierte Sachbearbeiter brauchen Zugang zu unterschiedlichen Wissensquellen und schnellen Austausch mit anderen Abteilungen. Das gewährleisten Sie etwa durch interne Datenbanken und Kommunikationskanäle wie Slack oder Teamlike.
  • Kundenberater benötigen vor allem leistungsfähige Schaltstellen zu ihren externen Kontakten, zum Beispiel für Videokonferenzen – auch von unterwegs. Das heißt, für ihren Future Workplace versorgen Sie Außendienstler mit potenten Mobile Devices, also Smartphones und/oder Notebooks.
  • Führungskräfte brauchen das natürlich ebenso, nebst freiem Zugang zu allen wichtigen internen und externen Kommunikationskanälen. Außerdem ist ein flexibler, standortunabhängiger Arbeitsplatz von großer Bedeutung.

Meinen Sie es ernst mit dem Arbeitsplatz der Zukunft, dann erstellen Sie dafür zunächst eine Bedarfsanalyse. Finden Sie heraus, für welche Aufgaben Sie und Ihre Mitarbeiter welche Ausstattung unbedingt benötigen. Dabei spielen technische und organisatorische Aspekte eine entscheidende Rolle. Im nächsten Schritt eruieren Sie die speziellen Wünsche der Belegschaft an ihren Arbeitsplatz der Zukunft. Da wird es besonders um persönliche Bedürfnisse gehen. Und um Ihre Kompromissbereitschaft.

Die Vorteile für Ihr Unternehmen

Insbesondere gegenüber Leistungsträgern sollten Sie Langmut beweisen. Natürlich nur bis zu einem gewissen Grad. Doch mit Themen wie Home Office oder möglichst weitreichender Entscheidungs- und Entfaltungsfreiheit Ihrer Untergebenen werden Sie sich schon beschäftigen müssen. Das hat seinen Preis. Gut investiert –also organisiert –, hat aber auch Ihr Unternehmen eine Menge davon:

  • Es wirkt anziehend auf gut ausgebildete Fachkräfte.
  • Es profitiert von gesteigerter Motivation und Zufriedenheit der Belegschaft sowie von abnehmender Fluktuation.
  • Dank Digitalisierung werden seine Prozesse flexibler und effizienter, bei gleichzeitiger Automatisierung sonst personal- und arbeitsintensiver Abläufe.
  • Es wird fit für die künftigen Herausforderungen der Industrie 4.0.

Wie der Future Workplace in Ihrem Betrieb aussehen wird, hängt letztlich von den individuellen Rahmenbedingungen ab. In jedem Fall werden Sie sich auf gravierende Änderungen einstellen müssen. So brechen bisher festgefügte Abläufe und Hierarchien zugunsten von flexiblen Produktions- und Organisationsstrukturen auf. Der Arbeitsplatz der Zukunft wird nicht mehr nur am angestammten Sitz, sondern an vielen unterschiedlichen Orten sein. Auch die Arbeitszeit muss ähnlich variabel sein. Nur dann haben Sie eine Chance im War of Talents – und gegenüber der Konkurrenz.

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