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Arbeitszufriedenheit: Jeder Vierte fühlt sich versklavt

Fühlen Sie sich als Sklave in Ihrem Job? Ja, sagten 25 Prozent der Befragten einer Studie zur Arbeitszufriedenheit. Zwar empfindet nicht jeder seine Arbeitsbedingungen als so schlecht, doch ergibt die Erhebung auch: Die Meisten fühlen sich in und mit ihrem Beruf nicht wohl.
Arbeitszufriedenheit: Jeder Vierte fühlt sich versklavt Bei den meisten Angestellten ist es mit der Arbeitszufriedenheit nicht weit her. Manche fühlen sich gar als Sklaven. (© 2016 KieferPix)

Arbeitszufriedenheit: Die meisten sind nicht glücklich im Beruf

Söldner, Surflehrer, Sklave und Superstar – in diese vier Kategorien teilen die Autoren der Online-Umfrage "Glücklicher im Beruf" die Angestellten in Deutschland ein. Dabei zeigt sich, dass sich – unter Berücksichtigung materieller und immaterieller Aspekte ihrer Beschäftigung – immerhin rund 25 Prozent der Studienteilnehmer zu den "Sklaven" zählen. Demgegenüber steht knapp mehr als ein Drittel, das sich im Job als "Superstar" fühlt. Die zentrale Erkenntnis der Erhebung lautet, dass 63 Prozent der Befragten nicht glücklich im Beruf sind.

Rundum zufrieden sind 37 Prozent

Die Ergebnisse im Detail:

  • 37 Prozent sind "Superstars". Wer in diese Kategorie fällt, der ist mit seinem Beruf, dessen Umfeld, der Unternehmenskultur und seinem Verdienst rundum glücklich und zufrieden.
  • 25 Prozent sind "Sklaven". Dazu zählen sich Angestellte mit schlechter Bezahlung, langen Arbeitszeiten, viel Stress, öden Aufgaben, ungerechten Chefs und langweiligen Kollegen.
  • 18 Prozent sind "Söldner". Für sie gehen zwar Gehalt, Anzahl der Urlaubstage und sonstige Annehmlichkeiten wie Firmenwagen in Ordnung. Doch hadern sie mit langweiligen Pflichten und unqualifizierten Chefs. Außerdem sind sie sowohl von Boreout als auch Burnout bedroht.
  • 13 Prozent sind "Surflehrer". Diese Gruppe hat einerseits sehr gute immaterielle Arbeitsbedingungen (nette Kollegen, Kunden und Chefs sowie eine sie erfüllende Aufgabe), leidet aber andererseits unter miesen materiellen Begleitumständen (schlechtes Gehalt, fehlende Sozialleistungen).

Arbeitszufriedenheit: 40 Prozent fühlen sich nicht richtig gefordert

Über die genannten Kategorien hinweg, ergibt die Umfrage von Martin-Niels Däfler, Professor für Kommunikation an der Hochschule für Ökonomie & Management (FOM) in Frankfurt, und dem Social-Media-Recruiting-Experten Ralph Dannhäuser, auch:

  • 31 Prozent der Angestellten fühlen sich unterfordert.
  • Acht Prozent fühlen sich überfordert.
  • Die Zufriedenheit nimmt mit dem Alter zu.
  • Mit dem Bildungsgrad legt auch die materielle Zufriedenheit zu.
  • Am zufriedensten sind Berufstätige, die länger als fünf Jahre in Ihrem Job arbeiten.

Weiterführende Links:

  • Mangelnde Arbeitszufriedenheit: Zwei von drei Arbeitnehmern zweifeln die fachlichen Kompetenzen ihres Bosses an.
  • Bitte recht freundlich: Damit Sie auch in der virtuellen Welt den richtigen Ton treffen, sollten Sie sogenannte Netiquette-Regeln beherzigen.
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Arbeitszufriedenheit: Jeder Vierte fühlt sich versklavt

Fühlen Sie sich als Sklave in Ihrem Job? Ja, sagten 25 Prozent der Befragten einer Studie zur Arbeitszufriedenheit. Zwar empfindet nicht jeder seine Arbeitsbedingungen als so schlecht, doch ergibt die Erhebung auch: Die Meisten fühlen sich in und mit ihrem Beruf nicht wohl.
Arbeitszufriedenheit: Jeder Vierte fühlt sich versklavt Bei den meisten Angestellten ist es mit der Arbeitszufriedenheit nicht weit her. Manche fühlen sich gar als Sklaven. (© 2016 KieferPix)

Arbeitszufriedenheit: Die meisten sind nicht glücklich im Beruf

Söldner, Surflehrer, Sklave und Superstar – in diese vier Kategorien teilen die Autoren der Online-Umfrage "Glücklicher im Beruf" die Angestellten in Deutschland ein. Dabei zeigt sich, dass sich – unter Berücksichtigung materieller und immaterieller Aspekte ihrer Beschäftigung – immerhin rund 25 Prozent der Studienteilnehmer zu den "Sklaven" zählen. Demgegenüber steht knapp mehr als ein Drittel, das sich im Job als "Superstar" fühlt. Die zentrale Erkenntnis der Erhebung lautet, dass 63 Prozent der Befragten nicht glücklich im Beruf sind.

Rundum zufrieden sind 37 Prozent

Die Ergebnisse im Detail:

  • 37 Prozent sind "Superstars". Wer in diese Kategorie fällt, der ist mit seinem Beruf, dessen Umfeld, der Unternehmenskultur und seinem Verdienst rundum glücklich und zufrieden.
  • 25 Prozent sind "Sklaven". Dazu zählen sich Angestellte mit schlechter Bezahlung, langen Arbeitszeiten, viel Stress, öden Aufgaben, ungerechten Chefs und langweiligen Kollegen.
  • 18 Prozent sind "Söldner". Für sie gehen zwar Gehalt, Anzahl der Urlaubstage und sonstige Annehmlichkeiten wie Firmenwagen in Ordnung. Doch hadern sie mit langweiligen Pflichten und unqualifizierten Chefs. Außerdem sind sie sowohl von Boreout als auch Burnout bedroht.
  • 13 Prozent sind "Surflehrer". Diese Gruppe hat einerseits sehr gute immaterielle Arbeitsbedingungen (nette Kollegen, Kunden und Chefs sowie eine sie erfüllende Aufgabe), leidet aber andererseits unter miesen materiellen Begleitumständen (schlechtes Gehalt, fehlende Sozialleistungen).

Arbeitszufriedenheit: 40 Prozent fühlen sich nicht richtig gefordert

Über die genannten Kategorien hinweg, ergibt die Umfrage von Martin-Niels Däfler, Professor für Kommunikation an der Hochschule für Ökonomie & Management (FOM) in Frankfurt, und dem Social-Media-Recruiting-Experten Ralph Dannhäuser, auch:

  • 31 Prozent der Angestellten fühlen sich unterfordert.
  • Acht Prozent fühlen sich überfordert.
  • Die Zufriedenheit nimmt mit dem Alter zu.
  • Mit dem Bildungsgrad legt auch die materielle Zufriedenheit zu.
  • Am zufriedensten sind Berufstätige, die länger als fünf Jahre in Ihrem Job arbeiten.

Weiterführende Links:

  • Mangelnde Arbeitszufriedenheit: Zwei von drei Arbeitnehmern zweifeln die fachlichen Kompetenzen ihres Bosses an.
  • Bitte recht freundlich: Damit Sie auch in der virtuellen Welt den richtigen Ton treffen, sollten Sie sogenannte Netiquette-Regeln beherzigen.
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