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Brexit: 600.000 britische Fachkräfte planen Umzug in EU-Land

Laut einer aktuellen Studie hat der bevorstehende Brexit bei vielen britischen Fachkräften ein Interesse geweckt, in ein anderes EU-Land zu ziehen und dort zu arbeiten. Das könnte auch eine Chance für deutsche Personaler darstellen, die auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern sind.
Brexit: 600.000 britische Fachkräfte wollen gehen Deutschland ist besonders attraktiv für Fachkräfte, die durch den bevorstehenden Brexit nach Alternativen suchen. (© 2016 obs/StepStone Deutschland GmbH)

Britische Fachkräfte durch den Brexit pessimistisch

Eine Umfrage des Karriereportals "Stepstone" hat ergeben, dass gut 600.000 britische Fachkräfte als Folge des Brexit-Referendums planen, ihre Karriere in einem anderen EU-Land fortzusetzen. Lokale Portale aus der "StepStone"-Gruppe befragten hierzu 40.000 britische, irische und deutsche Fach- und Führungskräfte.

Mehr als die Hälfte der Expatriates aus Deutschland, die in den vergangenen Jahren in Großbritannien gearbeitet haben, sind demnach zum Wechsel in ein anderes Land bereit. Insgesamt blicken die britischen Fachkräfte eher skeptisch in die Zukunft:

  • 49 Prozent glauben, dass der EU-Austritt negative Folgen für die britische Wirtschaft haben wird.
  • 41 Prozent rechnen mit schlechteren Jobchancen.
  • 34 Prozent können sich negative Auswirkungen auf ihr Gehalt durch den Brexit vorstellen.
  • 33 Prozent erwarten, dass ihr Arbeitgeber dadurch in Zukunft weniger erfolgreich sein wird.

Deutschland als attraktivstes Zielland

Für die britischen Fachkräfte ist Deutschland mit 44 Prozent das attraktivste Land für einen neuen Job, gefolgt von Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Irland. Dr. Sebastian Dettmers, Geschäftsführer bei "Stepstone.de", sieht deshalb die Möglichkeit, dass der Brexit den Fachkräftemangel in Deutschland lindern könnte:

"Personalentscheider in Deutschland sollten die erhöhte Wechselbereitschaft britischer Fachkräfte für eine gezielte Kandidatenansprache nutzen. Jetzt ist mehr denn je die Zeit, um Stellenanzeigen auch in Englisch zu verfassen."

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Brexit: 600.000 britische Fachkräfte wollen gehen Deutschland ist besonders attraktiv für Fachkräfte, die durch den bevorstehenden Brexit nach Alternativen suchen. (© 2016 obs/StepStone Deutschland GmbH)

Britische Fachkräfte durch den Brexit pessimistisch

Eine Umfrage des Karriereportals "Stepstone" hat ergeben, dass gut 600.000 britische Fachkräfte als Folge des Brexit-Referendums planen, ihre Karriere in einem anderen EU-Land fortzusetzen. Lokale Portale aus der "StepStone"-Gruppe befragten hierzu 40.000 britische, irische und deutsche Fach- und Führungskräfte.

Mehr als die Hälfte der Expatriates aus Deutschland, die in den vergangenen Jahren in Großbritannien gearbeitet haben, sind demnach zum Wechsel in ein anderes Land bereit. Insgesamt blicken die britischen Fachkräfte eher skeptisch in die Zukunft:

  • 49 Prozent glauben, dass der EU-Austritt negative Folgen für die britische Wirtschaft haben wird.
  • 41 Prozent rechnen mit schlechteren Jobchancen.
  • 34 Prozent können sich negative Auswirkungen auf ihr Gehalt durch den Brexit vorstellen.
  • 33 Prozent erwarten, dass ihr Arbeitgeber dadurch in Zukunft weniger erfolgreich sein wird.

Deutschland als attraktivstes Zielland

Für die britischen Fachkräfte ist Deutschland mit 44 Prozent das attraktivste Land für einen neuen Job, gefolgt von Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Irland. Dr. Sebastian Dettmers, Geschäftsführer bei "Stepstone.de", sieht deshalb die Möglichkeit, dass der Brexit den Fachkräftemangel in Deutschland lindern könnte:

"Personalentscheider in Deutschland sollten die erhöhte Wechselbereitschaft britischer Fachkräfte für eine gezielte Kandidatenansprache nutzen. Jetzt ist mehr denn je die Zeit, um Stellenanzeigen auch in Englisch zu verfassen."

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