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CIO finden: 5 Tipps, woran Sie eine gute Bewerbung erkennen

In Zeiten des digitalen Wandels ist ein guter Chief Information Officer wichtiger denn je. Doch ein qualifizierter CIO muss erst einmal gefunden werden. Schließlich macht sich der Fachkräftemangel schon bei der Besetzung einfacher IT-Stellen bemerkbar, auf Führungsebene wird es nicht besser. Hier erfahren Sie, worauf Sei beim Sichten der Bewerbungen achten sollten.
CIO finden: 5 Tipps, woran Sie eine gute Bewerbung erkennen Den idealen CIO zu finden kann zu einer echten Herausforderung werden. (© 2017 Alexander Supertramp/Shutterstock)

1. Konsequenter Karriereweg

Häufige Jobwechsel gehören für einen Chief Information Officer schon fast zum guten Ton. Der Interessenvertretung CIO-Circle zufolge bleiben die IT-Entscheider im Schnitt nur knapp drei Jahre im Unternehmen, nur im Mittelstand sind es einige Jahre mehr. Zum Teil ist das dem Umstand geschuldet, dass CIOs im Rahmen von Digitalisierungsmaßnahmen als Change Manager nur für einen befristeten Zeitraum eingesetzt werden. Laut einer Umfrage des US-amerikanischen Fachmagazins "CIO" wird allerdings auch jeder vierte Chief Information Officer gekündigt, weil seine Arbeit nicht zufriedenstellend ist.

Daher sollten Sie bei den im Lebenslauf genannten Stationen darauf achten, dass eine konsequente Weiterentwicklung erkennbar ist. Eine solide, über Jahre entwickelte Karriere ist meist ein sicheres Indiz für einen qualifizierten Bewerber. Häufige Jobwechsel sind  nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium. Wichtiger ist, dass der Bewerber seinen Verantwortungsbereich kontinuierlich erweitert hat.

2. Klare Kommunikation statt Technologie-Listen

Als Chief Information Officer muss ein IT-Experte nicht nur fachlich gut sein, sondern auch zielgerichtet kommunizieren. Ob ein Bewerber diese wichtige CIO-Qualifikation mitbringt, lässt sich schon an der Gestaltung seiner Bewerbung erkennen. Bringt er seine bisherigen beruflichen Stationen kurz und knackig auf den Punkt und beschränkt er sich auf die für Sie relevanten Angaben? Sehr gut. Schwafelt er bei den Aufgabenbeschreibungen herum, versucht er womöglich, mehr aus dem bisher Erreichten zu machen, als es tatsächlich ist.

3. Führungsqualitäten vorhanden?

Klopfen Sie Bewerber schon bei der Vorauswahl auf Führungsqualitäten ab. Auch wer zuvor noch keine CIO-Position bekleidet hat, kann diese Fähigkeiten durchaus schon unter Beweis gestellt haben. Kommen im Lebenslauf Aufgaben wie Team Building, Change Management oder Zusammenarbeit mit Vorständen vor? Darauf lässt sich aufbauen. Auch ein Bewerber, der eine Führungsposition innerhalb eines größeren IT-Teams bekleidet oder ein größeres IT-Budget verwaltet hat, kann einen guten Chief Information Officer abgeben.

4. Mehr als Algorithmen im Kopf: Wirtschaftliches Denken

Schön, wenn Ihr CIO jede Menge Ideen und Lösungsansätze im Kopf hat. Allerdings sollte er dabei auch wirtschaftlich denken. Geht ein Bewerber in seinen Unterlagen darauf ein, wie sich seine Projekte auf den Unternehmenserfolg früherer Arbeitgeber ausgewirkt haben, zeigt das, dass er nicht nur in Einsen und Nullen denkt. Versucht ein Bewerber schon in seinen Unterlagen herauszustellen, welchen Mehrwert er Ihrem Unternehmen bieten kann, ist das ein gutes Zeichen.

5. Persönlicher Stil oder Standard-Bewerbungsfloskeln?

Damit es rund läuft, muss es auch auf persönlicher Ebene mit Ihrem neuen CIO und der Unternehmenskultur passen. Richtig ausloten lässt sich das natürlich erst im persönlichen Gespräch. Aber die Bewerbungsunterlagen können schon einen ersten Anhaltspunkt geben. Dies gilt natürlich nur, wenn der Bewerber nicht auf Standardfloskeln aus Bewerbungsratgebern zurückgreift, sondern eigene Worte findet.

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CIO finden: 5 Tipps, woran Sie eine gute Bewerbung erkennen Den idealen CIO zu finden kann zu einer echten Herausforderung werden. (© 2017 Alexander Supertramp/Shutterstock)

1. Konsequenter Karriereweg

Häufige Jobwechsel gehören für einen Chief Information Officer schon fast zum guten Ton. Der Interessenvertretung CIO-Circle zufolge bleiben die IT-Entscheider im Schnitt nur knapp drei Jahre im Unternehmen, nur im Mittelstand sind es einige Jahre mehr. Zum Teil ist das dem Umstand geschuldet, dass CIOs im Rahmen von Digitalisierungsmaßnahmen als Change Manager nur für einen befristeten Zeitraum eingesetzt werden. Laut einer Umfrage des US-amerikanischen Fachmagazins "CIO" wird allerdings auch jeder vierte Chief Information Officer gekündigt, weil seine Arbeit nicht zufriedenstellend ist.

Daher sollten Sie bei den im Lebenslauf genannten Stationen darauf achten, dass eine konsequente Weiterentwicklung erkennbar ist. Eine solide, über Jahre entwickelte Karriere ist meist ein sicheres Indiz für einen qualifizierten Bewerber. Häufige Jobwechsel sind  nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium. Wichtiger ist, dass der Bewerber seinen Verantwortungsbereich kontinuierlich erweitert hat.

2. Klare Kommunikation statt Technologie-Listen

Als Chief Information Officer muss ein IT-Experte nicht nur fachlich gut sein, sondern auch zielgerichtet kommunizieren. Ob ein Bewerber diese wichtige CIO-Qualifikation mitbringt, lässt sich schon an der Gestaltung seiner Bewerbung erkennen. Bringt er seine bisherigen beruflichen Stationen kurz und knackig auf den Punkt und beschränkt er sich auf die für Sie relevanten Angaben? Sehr gut. Schwafelt er bei den Aufgabenbeschreibungen herum, versucht er womöglich, mehr aus dem bisher Erreichten zu machen, als es tatsächlich ist.

3. Führungsqualitäten vorhanden?

Klopfen Sie Bewerber schon bei der Vorauswahl auf Führungsqualitäten ab. Auch wer zuvor noch keine CIO-Position bekleidet hat, kann diese Fähigkeiten durchaus schon unter Beweis gestellt haben. Kommen im Lebenslauf Aufgaben wie Team Building, Change Management oder Zusammenarbeit mit Vorständen vor? Darauf lässt sich aufbauen. Auch ein Bewerber, der eine Führungsposition innerhalb eines größeren IT-Teams bekleidet oder ein größeres IT-Budget verwaltet hat, kann einen guten Chief Information Officer abgeben.

4. Mehr als Algorithmen im Kopf: Wirtschaftliches Denken

Schön, wenn Ihr CIO jede Menge Ideen und Lösungsansätze im Kopf hat. Allerdings sollte er dabei auch wirtschaftlich denken. Geht ein Bewerber in seinen Unterlagen darauf ein, wie sich seine Projekte auf den Unternehmenserfolg früherer Arbeitgeber ausgewirkt haben, zeigt das, dass er nicht nur in Einsen und Nullen denkt. Versucht ein Bewerber schon in seinen Unterlagen herauszustellen, welchen Mehrwert er Ihrem Unternehmen bieten kann, ist das ein gutes Zeichen.

5. Persönlicher Stil oder Standard-Bewerbungsfloskeln?

Damit es rund läuft, muss es auch auf persönlicher Ebene mit Ihrem neuen CIO und der Unternehmenskultur passen. Richtig ausloten lässt sich das natürlich erst im persönlichen Gespräch. Aber die Bewerbungsunterlagen können schon einen ersten Anhaltspunkt geben. Dies gilt natürlich nur, wenn der Bewerber nicht auf Standardfloskeln aus Bewerbungsratgebern zurückgreift, sondern eigene Worte findet.

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