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Crowdworking: Noch wenig genutzt, aber von Interesse

Crowdworking ist in der Unternehmensrealität noch nicht überall angekommen. Viele Entscheider sind aber durchaus gewillt, Aufgaben an emsige Helfer outzusourcen, wie eine Umfrage zeigt.
Crowdworking: Noch wenig genutzt, aber von Interesse Beim Crowdworking wird das Potenzial mehrerer Arbeitskräfte genutzt. (© 2016 Rawpixel.com/Shutterstock)

Crowdworking noch eher unbekannt bei Unternehmen

Beim Crowdworking werden Aufgaben über Plattformen an externe Personen verteilt, an sogenannte Crowdworker. Die Aufträge sind oftmals simpel, besondere Qualifikationen sind in der Regel nicht notwendig. Eine typische Aufgabe besteht beispielsweise darin, Preise in Einzelhandelsgeschäften in einer Region zu recherchieren und dann in einer Datenbank zu erfassen. Es ist aber auch möglich, auf diese Weise komplexere Aufgaben zu vergeben, heißt es in einer Pressemitteilung des Digitalverbands Bitkom.

Wie aus einer Umfrage der Organisation hervorgeht, machen bislang nur drei Prozent der mehr als 1.500 befragten Firmen ab drei Beschäftigten Gebrauch von der Schwarmarbeit. Vielen ist die Thematik sogar fremd: Nur jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) wusste mit dem Begriff etwas anzufangen. Allerdings ist auch Interesse für Crowdworking-Lösungen vorhanden: 18 Prozent der befragten Unternehmen können sich vorstellen, diese künftig zu nutzen.

Crowdworking ist bislang vor allem für größere Firmen interessant, wie ebenfalls aus der Bitkom-Umfrag hervorgeht.

  • Unter den Firmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern sammelten bereits elf Prozent damit Erfahrungen.
  • Bei den Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten sind es noch mehr – 21 Prozent.

Flexiblere Arbeitsgestaltung durch Corwdworking

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder erklärt, dass die Crowdworker keine Arbeitsplätze gefährden:

"Die Digitalisierung ermöglicht neue Formen der Arbeit, dazu gehört auch das Crowdworking. Dabei ersetzen Crowdworker in der Regel nicht klassische Arbeitsplätze in den Unternehmen oder Freelancer-Aufträge. Sie übernehmen vielmehr Aufgaben, die so bislang gar nicht erledigt oder von Aushilfen übernommen wurden."

Crowdworker und Unternehmen profitieren von der flexiblen Arbeitsgestaltung der besonderen Beschäftigung.  So können Crowdworker "sowohl was den Arbeitsumfang als auch was Arbeitszeit und Arbeitsort angeht", selbstbestimmter und flexibler arbeiten, sagt Rohleder.

Weiterführende Links:

  • Unternehmen können emsige Helfer über Crowdworking-Plattformen finden. Wir haben 4 Beispiele für Sie.
  • Heutzutage nutzen immer mehr Unternehmen Crowdtesting und lassen Software, wie zum Beispiel Apps,  vor der Veröffentlichung von der Masse prüfen. Wir zeigen Ihnen, worauf es beim Einsatz der geballten Schwarmintelligenz ankommt.
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Crowdworking: Noch wenig genutzt, aber von Interesse Beim Crowdworking wird das Potenzial mehrerer Arbeitskräfte genutzt. (© 2016 Rawpixel.com/Shutterstock)

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Beim Crowdworking werden Aufgaben über Plattformen an externe Personen verteilt, an sogenannte Crowdworker. Die Aufträge sind oftmals simpel, besondere Qualifikationen sind in der Regel nicht notwendig. Eine typische Aufgabe besteht beispielsweise darin, Preise in Einzelhandelsgeschäften in einer Region zu recherchieren und dann in einer Datenbank zu erfassen. Es ist aber auch möglich, auf diese Weise komplexere Aufgaben zu vergeben, heißt es in einer Pressemitteilung des Digitalverbands Bitkom.

Wie aus einer Umfrage der Organisation hervorgeht, machen bislang nur drei Prozent der mehr als 1.500 befragten Firmen ab drei Beschäftigten Gebrauch von der Schwarmarbeit. Vielen ist die Thematik sogar fremd: Nur jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) wusste mit dem Begriff etwas anzufangen. Allerdings ist auch Interesse für Crowdworking-Lösungen vorhanden: 18 Prozent der befragten Unternehmen können sich vorstellen, diese künftig zu nutzen.

Crowdworking ist bislang vor allem für größere Firmen interessant, wie ebenfalls aus der Bitkom-Umfrag hervorgeht.

  • Unter den Firmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern sammelten bereits elf Prozent damit Erfahrungen.
  • Bei den Unternehmen mit mindestens 250 Beschäftigten sind es noch mehr – 21 Prozent.

Flexiblere Arbeitsgestaltung durch Corwdworking

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder erklärt, dass die Crowdworker keine Arbeitsplätze gefährden:

"Die Digitalisierung ermöglicht neue Formen der Arbeit, dazu gehört auch das Crowdworking. Dabei ersetzen Crowdworker in der Regel nicht klassische Arbeitsplätze in den Unternehmen oder Freelancer-Aufträge. Sie übernehmen vielmehr Aufgaben, die so bislang gar nicht erledigt oder von Aushilfen übernommen wurden."

Crowdworker und Unternehmen profitieren von der flexiblen Arbeitsgestaltung der besonderen Beschäftigung.  So können Crowdworker "sowohl was den Arbeitsumfang als auch was Arbeitszeit und Arbeitsort angeht", selbstbestimmter und flexibler arbeiten, sagt Rohleder.

Weiterführende Links:

  • Unternehmen können emsige Helfer über Crowdworking-Plattformen finden. Wir haben 4 Beispiele für Sie.
  • Heutzutage nutzen immer mehr Unternehmen Crowdtesting und lassen Software, wie zum Beispiel Apps,  vor der Veröffentlichung von der Masse prüfen. Wir zeigen Ihnen, worauf es beim Einsatz der geballten Schwarmintelligenz ankommt.
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