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Crowdworking-Plattformen: 4 Beispiele

Emsige Helfer gesucht? Dann klopfen Sie mal bei einer Crowdworking-Plattform an. Die setzt beim Recruiting auf einen Schwarm von Mitarbeitern. Solche Agenturen sind darauf ausgelegt, kleinere Aufträge von Ihnen zügig an externe Kräfte zu vergeben. Wir zeigen, wo Sie solche Microjobs vergeben.
Crowdworking-Plattformen: 4 Beispiele Fleißig wie Bienen sind im besten Fall Helfer, die Sie über eine Crowdworking-Plattform anheuern. (© 2016 Tischenko Irina/Shutterstock)

Der Pott-Job: Clickworker

Die Essener Crowdworking-Plattform gibt es seit 2005. Derzeit stehen bei ihr rund 700.000 sogenannte Clickworker zwischen 18 und 80 Jahren unter Vertrag. Die meisten von ihnen sind global verteilte Studenten und Selbstständige. Jeweils ein Viertel erledigt seine Microjobs von Deutschland, den USA, Europa und dem Rest der Welt aus. Nach eigenen Angaben lässt Clickworker die Netz-Mitarbeiter erst nach einem Test und gegebenenfalls bestimmten Trainings für Aufträge zu. Und das sind zum Beispiel:

  • Texte. Clickworker verspricht plagiatsfreie Arbeiten in zahlreichen Sprachen. Dazu gehören unter anderem SEO- oder Ratgebertexte, Produktbeschreibungen, Übersetzungen oder Blog-Artikel.
  • Web-Recherche.  Darunter fallen Adressenfindung, Wettbewerbsbeobachtung und Kundensuche.
  • Kategorisierung und Tagging größerer Datenmengen von Produkten, Bildern und Videos.
  • Produktdatenpflege. Diese umfasst das Digitalisieren und Extrahieren von Waren und Dienstleistungen für Online-Shops.
  • Umfragen, die Clickworker zielgruppenentsprechend unter seinen eigenen Microjobbern macht.

Die Preise: Ein einfacher Text beispielsweise kostet die Auftraggeber 1,4 Cent pro Wort, ein anspruchsvoller zwölf Cent pro Wort. Eine REST-basierte API bindet die Crowdworking-Plattform auf Wunsch in Ihre eigenen IT-Systeme ein. So haben Sie permanenten Zugriff auf den Auftragsstatus.

Der Platzhirsch: Freelancer

Der größte Player der Branche sitzt im australischen Sydney und hat 18 Millionen Nutzer sowie 8,2 Millionen Microjobs in 250 Ländern erledigt. Die Auftragsvergabe bei dieser Crowdworking-Plattform läuft ähnlich wie bei der Konkurrenz. Wer einen Job vergeben möchte, registriert sich, veröffentlicht seinen Auftrag über die Homepage, hier also Freelancer, wartet ab, wer sich meldet und wählt den passenden Kandidaten aus. Die Kommunikation mit den Bewerbern läuft jeweils per Echtzeit-Chat. Für Sie erledigt die Crowdworking-Plattform unter anderem folgende Jobs:

  • Software-Entwicklung. Die Microjobber erledigen Aufgaben aus den Bereichen PHP, HTML, Softwarearchitektu, Wordpress oder SEO.
  • Schreiben von Texten für Artikel, Übersetzungen oder Ghostwriting.
  • Dateneingabe. Erfassen und Verwalten von Informationen.
  • Gestaltung von Grafiken, Webdesign oder Bildern mittels Photoshop.
  • Marketing über das Internet, zum Beispiel bei Facebook, und Arbeit mit Kundenkontakten.

Die Preise: Der Bau von Webseiten kostet bei Freelancer mindestens 250 US-Dollar. Für Artikel werden wenigstens 25 Dollar fällig. Das komplette Leistungs- und Preisangebot finden Sie direkt bei Freelancer.

Der Mobile-Spezialist: AppJobber

Das wichtigste Arbeitsgerät der Microjobber ist bei dieser Crowdworking-Plattform das Smartphone. Damit erledigten die registrierten 300.000 Kräfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz bislang Aufträge für 400 Kunden. Das klappte vor allem mit der hauseigenen Crowdworking-App des Darmstädter Unternehmens. Die macht seine Mitarbeiter sehr mobil und so erledigen sie Projekte oft vor Ort. Heißt konkret, die AppJobber ziehen los und ...

  • ... überprüfen die Platzierung von Waren direkt im Laden.
  • ... kontrollieren, ob Promotion-Aktionen den Wünschen des Auftraggebers gemäß laufen.
  • ... checken Preise, auch die von Mitbewerbern.
  • ... beobachten Sortimente.
  • ... machen Testeinkäufe.
  • ... übernehmen Marktforschung direkt am POS.
  • ... schießen Belegfotos.

Die Preise (Details auch in §6 der AppJobber-AGBs) vereinbaren Sie mit den Bewerbern direkt und zahlen erst, wenn Ihre Order zufriedenstellend ausgeführt ist. Die Abrechnung läuft zentral über die Crowdworking-Plattform. Auch bei AppJobber erlaubt Ihnen die Software, den Fortgang der Arbeit zu überwachen.

Der Akademiker: My Little Job

Für die Hamburger arbeiten 110.000 Studenten aus 18 Fachrichtungen. Seit der Gründung 2011 haben sie gut 86.000 Jobs bewältigt. Dazu zählen:

  • Texte und Ratgeber
  • Abschriften von Interviews, Videos oder Mitschriften
  • Recherche von Kontaktadressen, Umsatzzahlen und Marktdaten
  • Übersetzungen in 63 mögliche Sprachen
  • Design von Online-Shops und -Seiten
  • Organisation von IT-Umzügen
  • Pflege von Datenbanken
  • CMS-Befüllung
  • spezielle Aufträge für kleine und mittlere Unternehmen

Auch bei dieser Crowdworking-Plattform beginnt die Auftragsvergabe mit einem sogenannten Projekt, dass Sie auf der Webseite veröffentlichen. My Little Job findet dann einen geeigneten Studenten, der Ihre Order ausführt. Ein Zweiter überprüft die Arbeit. Im letzten Schritt erhalten Sie das Ergebnis.

Die Preise handeln sie mit den Studenten aus. My Little Job empfiehlt, die Vergütung an drei Parametern festzumachen: Wie schnell muss der Auftrag erledigt sein? Wie anspruchsvoll ist er? Wie attraktiv sind andere Jobs im Vergleich? Wer mit einigen Jobbern gute Erfahrungen gemacht hat, kann sie für exklusive Vorhaben in ein eigenes Expertenteam berufen.

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Emsige Helfer gesucht? Dann klopfen Sie mal bei einer Crowdworking-Plattform an. Die setzt beim Recruiting auf einen Schwarm von Mitarbeitern. Solche Agenturen sind darauf ausgelegt, kleinere Aufträge von Ihnen zügig an externe Kräfte zu vergeben. Wir zeigen, wo Sie solche Microjobs vergeben.
Crowdworking-Plattformen: 4 Beispiele Fleißig wie Bienen sind im besten Fall Helfer, die Sie über eine Crowdworking-Plattform anheuern. (© 2016 Tischenko Irina/Shutterstock)

Der Pott-Job: Clickworker

Die Essener Crowdworking-Plattform gibt es seit 2005. Derzeit stehen bei ihr rund 700.000 sogenannte Clickworker zwischen 18 und 80 Jahren unter Vertrag. Die meisten von ihnen sind global verteilte Studenten und Selbstständige. Jeweils ein Viertel erledigt seine Microjobs von Deutschland, den USA, Europa und dem Rest der Welt aus. Nach eigenen Angaben lässt Clickworker die Netz-Mitarbeiter erst nach einem Test und gegebenenfalls bestimmten Trainings für Aufträge zu. Und das sind zum Beispiel:

  • Texte. Clickworker verspricht plagiatsfreie Arbeiten in zahlreichen Sprachen. Dazu gehören unter anderem SEO- oder Ratgebertexte, Produktbeschreibungen, Übersetzungen oder Blog-Artikel.
  • Web-Recherche.  Darunter fallen Adressenfindung, Wettbewerbsbeobachtung und Kundensuche.
  • Kategorisierung und Tagging größerer Datenmengen von Produkten, Bildern und Videos.
  • Produktdatenpflege. Diese umfasst das Digitalisieren und Extrahieren von Waren und Dienstleistungen für Online-Shops.
  • Umfragen, die Clickworker zielgruppenentsprechend unter seinen eigenen Microjobbern macht.

Die Preise: Ein einfacher Text beispielsweise kostet die Auftraggeber 1,4 Cent pro Wort, ein anspruchsvoller zwölf Cent pro Wort. Eine REST-basierte API bindet die Crowdworking-Plattform auf Wunsch in Ihre eigenen IT-Systeme ein. So haben Sie permanenten Zugriff auf den Auftragsstatus.

Der Platzhirsch: Freelancer

Der größte Player der Branche sitzt im australischen Sydney und hat 18 Millionen Nutzer sowie 8,2 Millionen Microjobs in 250 Ländern erledigt. Die Auftragsvergabe bei dieser Crowdworking-Plattform läuft ähnlich wie bei der Konkurrenz. Wer einen Job vergeben möchte, registriert sich, veröffentlicht seinen Auftrag über die Homepage, hier also Freelancer, wartet ab, wer sich meldet und wählt den passenden Kandidaten aus. Die Kommunikation mit den Bewerbern läuft jeweils per Echtzeit-Chat. Für Sie erledigt die Crowdworking-Plattform unter anderem folgende Jobs:

  • Software-Entwicklung. Die Microjobber erledigen Aufgaben aus den Bereichen PHP, HTML, Softwarearchitektu, Wordpress oder SEO.
  • Schreiben von Texten für Artikel, Übersetzungen oder Ghostwriting.
  • Dateneingabe. Erfassen und Verwalten von Informationen.
  • Gestaltung von Grafiken, Webdesign oder Bildern mittels Photoshop.
  • Marketing über das Internet, zum Beispiel bei Facebook, und Arbeit mit Kundenkontakten.

Die Preise: Der Bau von Webseiten kostet bei Freelancer mindestens 250 US-Dollar. Für Artikel werden wenigstens 25 Dollar fällig. Das komplette Leistungs- und Preisangebot finden Sie direkt bei Freelancer.

Der Mobile-Spezialist: AppJobber

Das wichtigste Arbeitsgerät der Microjobber ist bei dieser Crowdworking-Plattform das Smartphone. Damit erledigten die registrierten 300.000 Kräfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz bislang Aufträge für 400 Kunden. Das klappte vor allem mit der hauseigenen Crowdworking-App des Darmstädter Unternehmens. Die macht seine Mitarbeiter sehr mobil und so erledigen sie Projekte oft vor Ort. Heißt konkret, die AppJobber ziehen los und ...

  • ... überprüfen die Platzierung von Waren direkt im Laden.
  • ... kontrollieren, ob Promotion-Aktionen den Wünschen des Auftraggebers gemäß laufen.
  • ... checken Preise, auch die von Mitbewerbern.
  • ... beobachten Sortimente.
  • ... machen Testeinkäufe.
  • ... übernehmen Marktforschung direkt am POS.
  • ... schießen Belegfotos.

Die Preise (Details auch in §6 der AppJobber-AGBs) vereinbaren Sie mit den Bewerbern direkt und zahlen erst, wenn Ihre Order zufriedenstellend ausgeführt ist. Die Abrechnung läuft zentral über die Crowdworking-Plattform. Auch bei AppJobber erlaubt Ihnen die Software, den Fortgang der Arbeit zu überwachen.

Der Akademiker: My Little Job

Für die Hamburger arbeiten 110.000 Studenten aus 18 Fachrichtungen. Seit der Gründung 2011 haben sie gut 86.000 Jobs bewältigt. Dazu zählen:

  • Texte und Ratgeber
  • Abschriften von Interviews, Videos oder Mitschriften
  • Recherche von Kontaktadressen, Umsatzzahlen und Marktdaten
  • Übersetzungen in 63 mögliche Sprachen
  • Design von Online-Shops und -Seiten
  • Organisation von IT-Umzügen
  • Pflege von Datenbanken
  • CMS-Befüllung
  • spezielle Aufträge für kleine und mittlere Unternehmen

Auch bei dieser Crowdworking-Plattform beginnt die Auftragsvergabe mit einem sogenannten Projekt, dass Sie auf der Webseite veröffentlichen. My Little Job findet dann einen geeigneten Studenten, der Ihre Order ausführt. Ein Zweiter überprüft die Arbeit. Im letzten Schritt erhalten Sie das Ergebnis.

Die Preise handeln sie mit den Studenten aus. My Little Job empfiehlt, die Vergütung an drei Parametern festzumachen: Wie schnell muss der Auftrag erledigt sein? Wie anspruchsvoll ist er? Wie attraktiv sind andere Jobs im Vergleich? Wer mit einigen Jobbern gute Erfahrungen gemacht hat, kann sie für exklusive Vorhaben in ein eigenes Expertenteam berufen.

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