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Digitale Revolution: Arbeitnehmer hadern mit der Strategie

Das muss besser werden, wenn die digitale Revolution ihren Namen verdienen will! Dieser Meinung sind viele Arbeitnehmer, wenn sie an ihre unternehmensinterne Vorbereitung auf die Industrie 4.0 denken. Künftig wollen sie dabei ein Wörtchen mitreden.
Digitale Revolution: Arbeitnehmer hadern mit der Strategie Viele Mitarbeiter fühlen sich nicht gut auf die digitale Revolution vorbereitet. (© 2016 Pressmaster/Shutterstock)

Arbeitnehmer: Digitale Revolution ist schlecht vorbereitet

Deutsche Arbeitnehmer gehen mit ihren Unternehmen hart ins Gericht und sehen sie auf die digitale Revolution nicht optimal vorbereitet. Und sich selbst damit auch nicht. Zwei Drittel von ihnen vergeben für die Skills- und Kompetenzstrategie ihrer Arbeitgeber lediglich die Schulnote drei. 88 Prozent sind sogar der Meinung, dass es mit dem digitalen Wandel nichts wird, wenn es bei den bestehenden Strukturen bleibt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Digitale Agenda 2020 – Human Resources" vom IT-Berater CSC.

Großer Nachholbedarf bei Schulungen

Der wollte von den 1.000 befragten vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer in Deutschland auch wissen, welche drei Themen für sie in Hinblick auf die digitale Revolution eine zentrale Rolle spielen. Die Antwort: Führung, Teamarbeit sowie Aus- und Weiterbildung sollten an die neue Arbeitswelt angepasst werden. Insbesondere bei den Schulungsstrategien sehen die Teilnehmer Nachholbedarf und wollen Inhalte künftig selbst aktiv gestalten. 66 Prozent können sich hier beispielsweise online-gestützte Lehrmittel-Tools mit praxiserprobten Lösungsangeboten vorstellen. Weitere Resultate der Erhebung unter den Arbeitnehmern:

  • 66 Prozent treten für eine Unternehmenskultur ein, die sich stärker auf Innovationen fokussiert.
  • 65 Prozent plädieren für Schulungsinhalte nach individuellem Bedarf.
  • Bei gut der Hälfte hat sich die Arbeitswelt durch die digitale Revolution bereits verändert. 80 Prozent erwarten das für die Zukunft.
  • Nur ein Zehntel fühlt sich mit dem bislang vermittelten Faktenwissen für seinen Arbeitsplatz sowie hinsichtlich Motivation, Strategie- und Methodenwissen gut auf die Industrie 4.0 vorbereitet.

Weiterführende Links:

  • Eine helfende Hand – die erwarten viele Beschäftigte von ihren Chefs. Konkret wünschen sie sich einen Führungsstil mit gezielter Förderung und sinnvollem Delegieren.
  • Welche Privilegien genießen Beamte im Vergleich zu Arbeitnehmern? Ein Wirtschaftsprüfer geht dieser Frage auf den Grund.
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Digitale Revolution: Arbeitnehmer hadern mit der Strategie Viele Mitarbeiter fühlen sich nicht gut auf die digitale Revolution vorbereitet. (© 2016 Pressmaster/Shutterstock)

Arbeitnehmer: Digitale Revolution ist schlecht vorbereitet

Deutsche Arbeitnehmer gehen mit ihren Unternehmen hart ins Gericht und sehen sie auf die digitale Revolution nicht optimal vorbereitet. Und sich selbst damit auch nicht. Zwei Drittel von ihnen vergeben für die Skills- und Kompetenzstrategie ihrer Arbeitgeber lediglich die Schulnote drei. 88 Prozent sind sogar der Meinung, dass es mit dem digitalen Wandel nichts wird, wenn es bei den bestehenden Strukturen bleibt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Digitale Agenda 2020 – Human Resources" vom IT-Berater CSC.

Großer Nachholbedarf bei Schulungen

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  • 66 Prozent treten für eine Unternehmenskultur ein, die sich stärker auf Innovationen fokussiert.
  • 65 Prozent plädieren für Schulungsinhalte nach individuellem Bedarf.
  • Bei gut der Hälfte hat sich die Arbeitswelt durch die digitale Revolution bereits verändert. 80 Prozent erwarten das für die Zukunft.
  • Nur ein Zehntel fühlt sich mit dem bislang vermittelten Faktenwissen für seinen Arbeitsplatz sowie hinsichtlich Motivation, Strategie- und Methodenwissen gut auf die Industrie 4.0 vorbereitet.

Weiterführende Links:

  • Eine helfende Hand – die erwarten viele Beschäftigte von ihren Chefs. Konkret wünschen sie sich einen Führungsstil mit gezielter Förderung und sinnvollem Delegieren.
  • Welche Privilegien genießen Beamte im Vergleich zu Arbeitnehmern? Ein Wirtschaftsprüfer geht dieser Frage auf den Grund.
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