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Flexibilität: Deutscher Arbeitsmarkt nur unteres Mittelfeld

Laut einer aktuellen Analyse lässt die Flexibilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt im internationalen Vergleich zu wünschen übrig. Dabei machen aktuelle Entwicklungen flexible Arbeitsmodelle immer wichtiger, damit Unternehmen auch international qualifizierte Nachwuchs- und Fachkräfte finden können.
Flexibilität: Deutscher Arbeitsmarkt nur unteres Mittelfeld Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt wird international immer wichtiger. (© 2016 Milles Studio/Shutterstock)

Flexibilität: Andere Staaten bieten mehr

In ihrem Contingent Workforce Index (CWI) hat die ManpowerGroup bereits zum vierten Mal die Rahmenbedingungen von 75 Ländern weltweit miteinander verglichen, wenn es um das Finden, Beschäftigen und Halten flexibler Beschäftigter geht. In die Meta-Analyse flossen jeweils mehr als 50 länderspezifische Datenpunkte ein, anhand derer sich zeigt, wie gut die Bedingungen für flexible Arbeitsmodelle in dem jeweiligen Land sind. Das enttäuschende Ergebnis für Deutschland: Die Bundesrepublik landet global nur auf Rang 48, innerhalb Europas auf Rang 24. Auf den vordersten Plätzen finden sich Neuseeland, Singapur, die Philippinen und Indien. Die Nutzung externer Ressourcen und Flexibilität bei den Beschäftigungsmodellen gestalten sich für viele Unternehmen in Deutschland noch schwierig. Der CWI wird aus den Durchschnittswerten dieser vier Faktoren gebildet:

  • Verfügbarkeit von Arbeitskräften
  • regulatorische Beschränkungen
  • Arbeitskosten
  • Produktivität

Die Werte werden in jedem Jahr neu gewichtet, um aktuelle Bedürfnisse und Entwicklungen der weltweiten Arbeitsmärkte zu reflektieren.

Wie der deutsche Arbeitsmarkt sich verändern sollte

Die niedrigen Werte für den deutschen Arbeitsmarkt finden sich vor allem in den Bereichen Arbeitskosten und staatliche Regulierung. Die Bundesrepublik konnte ihre Position zwar bereits von Rang 65 im Jahr 2014 verbessern und bietet nun eine größere Zahl verfügbarer Arbeitskräfte – trotzdem reicht es in puncto Flexibilität nur für einen Platz im unteren Mittelfeld, weit hinter Staaten wie den USA, Großbritannien und China. Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland, warnt:

"Die Produktivität ist hoch, aber die starren gesetzlichen Bestimmungen und die vergleichsweise hohen Lohnkosten könnten die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich zunehmend bremsen."

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Flexibilität: Deutscher Arbeitsmarkt nur unteres Mittelfeld Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt wird international immer wichtiger. (© 2016 Milles Studio/Shutterstock)

Flexibilität: Andere Staaten bieten mehr

In ihrem Contingent Workforce Index (CWI) hat die ManpowerGroup bereits zum vierten Mal die Rahmenbedingungen von 75 Ländern weltweit miteinander verglichen, wenn es um das Finden, Beschäftigen und Halten flexibler Beschäftigter geht. In die Meta-Analyse flossen jeweils mehr als 50 länderspezifische Datenpunkte ein, anhand derer sich zeigt, wie gut die Bedingungen für flexible Arbeitsmodelle in dem jeweiligen Land sind. Das enttäuschende Ergebnis für Deutschland: Die Bundesrepublik landet global nur auf Rang 48, innerhalb Europas auf Rang 24. Auf den vordersten Plätzen finden sich Neuseeland, Singapur, die Philippinen und Indien. Die Nutzung externer Ressourcen und Flexibilität bei den Beschäftigungsmodellen gestalten sich für viele Unternehmen in Deutschland noch schwierig. Der CWI wird aus den Durchschnittswerten dieser vier Faktoren gebildet:

  • Verfügbarkeit von Arbeitskräften
  • regulatorische Beschränkungen
  • Arbeitskosten
  • Produktivität

Die Werte werden in jedem Jahr neu gewichtet, um aktuelle Bedürfnisse und Entwicklungen der weltweiten Arbeitsmärkte zu reflektieren.

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Die niedrigen Werte für den deutschen Arbeitsmarkt finden sich vor allem in den Bereichen Arbeitskosten und staatliche Regulierung. Die Bundesrepublik konnte ihre Position zwar bereits von Rang 65 im Jahr 2014 verbessern und bietet nun eine größere Zahl verfügbarer Arbeitskräfte – trotzdem reicht es in puncto Flexibilität nur für einen Platz im unteren Mittelfeld, weit hinter Staaten wie den USA, Großbritannien und China. Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland, warnt:

"Die Produktivität ist hoch, aber die starren gesetzlichen Bestimmungen und die vergleichsweise hohen Lohnkosten könnten die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich zunehmend bremsen."

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