Image for Mdm Logo

Führungskräfte wünschen sich flexible Arbeitszeitmodelle

Wunsch und Wirklichkeit klaffen im Unternehmen zuweilen weit auseinander. Das Thema "flexible Arbeitszeitmodelle" ist ein solches Exempel: Führungskräfte wünschen sich mehr Flexibilität. Doch an dieser mangelt es derzeit noch, wie eine Umfrage der ULA zeigt.
Führungskräfte wünschen sich flexible Arbeitszeitmodelle Flexible Arbeitszeitmodelle sind zu Zeiten von Wirtschaft 4.0 immer gefragter – auch unter Führungskräften. (© 2016 Aleksander Bartnikowski/Shutterstock)

Missverhältnis zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Auch Führungskräfte kriegen nicht immer das, was Sie wollen – zum Beispiel flexible Arbeitszeitmodelle. Momentan können sie noch nicht in dem Umfang genutzt werden, wie es sich Viele wünschen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Führungskräftevereinigung ULA, an der rund 1.000 Führungskräfte der deutschen Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes teilgenommen haben.

Wie weit Wunsch und Wirklichkeit auseinanderklaffen, wird in der Pressemitteilung der ULA  deutlich:

  • 95 Prozent der Befragten finden Vertrauensarbeitszeitmodelle geeignet für Chefs, doch nur 71 Prozent nutzen Sie.
  • 61 Prozent halten Home Office für ein geeignetes Arbeitszeitmodell, um mehr Flexibilität zu schaffen. Die Realität: Nur 39 Prozent arbeiten auch mal zu Hause.
  • 68 Prozent der befragten Führungskräfte sprechen sich für Arbeitszeitkürzungen im rentennahen Alter aus. Die Möglichkeit nehmen aber nur sechs Prozent der Umfrageteilnehmer über 60 wahr.

Flexible Arbeitszeitmodelle – Führungskräfte als Vorbilder

Dr. Leroux, ULA-Präsident, sieht aufgrund des auffälligen Missverhältnisses zwischen gewünschtem Freiraum und tatsächlich genutzter Flexibilität noch viel Handlungsbedarf:

" Unsere Umfrage macht deutlich: Noch fehlt es hierfür an der erforderlichen Unterstützung der Unternehmensleitungen. Nur so entstehen positive Rollenvorbilder und ein langfristig wirksamer Veränderungsprozess."

Weitere Ergebnisse der Umfrage werden am 17. März unter www.manager-monitor.de publiziert.

Weiterführende Links:

  • Nicht nur Führungskräfte, sondern auch Mitarbeiter wünschen sich flexible Arbeitsmodelle, wie eine DIW-Studie zeigt.
  • Wer richtig führen will, muss mit seinen Mitarbeitern regelmäßig kommunizieren. Eine Sodexo-Studie zeigt jedoch, dass viele Untergebene kaum Kontakt zu ihrem Chef haben.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu Arbeitszeit
alle ratgeber Alle Beiträge

Führungskräfte wünschen sich flexible Arbeitszeitmodelle

Wunsch und Wirklichkeit klaffen im Unternehmen zuweilen weit auseinander. Das Thema "flexible Arbeitszeitmodelle" ist ein solches Exempel: Führungskräfte wünschen sich mehr Flexibilität. Doch an dieser mangelt es derzeit noch, wie eine Umfrage der ULA zeigt.
Führungskräfte wünschen sich flexible Arbeitszeitmodelle Flexible Arbeitszeitmodelle sind zu Zeiten von Wirtschaft 4.0 immer gefragter – auch unter Führungskräften. (© 2016 Aleksander Bartnikowski/Shutterstock)

Missverhältnis zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Auch Führungskräfte kriegen nicht immer das, was Sie wollen – zum Beispiel flexible Arbeitszeitmodelle. Momentan können sie noch nicht in dem Umfang genutzt werden, wie es sich Viele wünschen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Führungskräftevereinigung ULA, an der rund 1.000 Führungskräfte der deutschen Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes teilgenommen haben.

Wie weit Wunsch und Wirklichkeit auseinanderklaffen, wird in der Pressemitteilung der ULA  deutlich:

  • 95 Prozent der Befragten finden Vertrauensarbeitszeitmodelle geeignet für Chefs, doch nur 71 Prozent nutzen Sie.
  • 61 Prozent halten Home Office für ein geeignetes Arbeitszeitmodell, um mehr Flexibilität zu schaffen. Die Realität: Nur 39 Prozent arbeiten auch mal zu Hause.
  • 68 Prozent der befragten Führungskräfte sprechen sich für Arbeitszeitkürzungen im rentennahen Alter aus. Die Möglichkeit nehmen aber nur sechs Prozent der Umfrageteilnehmer über 60 wahr.

Flexible Arbeitszeitmodelle – Führungskräfte als Vorbilder

Dr. Leroux, ULA-Präsident, sieht aufgrund des auffälligen Missverhältnisses zwischen gewünschtem Freiraum und tatsächlich genutzter Flexibilität noch viel Handlungsbedarf:

" Unsere Umfrage macht deutlich: Noch fehlt es hierfür an der erforderlichen Unterstützung der Unternehmensleitungen. Nur so entstehen positive Rollenvorbilder und ein langfristig wirksamer Veränderungsprozess."

Weitere Ergebnisse der Umfrage werden am 17. März unter www.manager-monitor.de publiziert.

Weiterführende Links:

  • Nicht nur Führungskräfte, sondern auch Mitarbeiter wünschen sich flexible Arbeitsmodelle, wie eine DIW-Studie zeigt.
  • Wer richtig führen will, muss mit seinen Mitarbeitern regelmäßig kommunizieren. Eine Sodexo-Studie zeigt jedoch, dass viele Untergebene kaum Kontakt zu ihrem Chef haben.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber