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Gute Aussichten am Arbeitsmarkt: Viele Unternehmen planen Neueinstellungen

In den deutschen Arbeitsmarkt könnte im im aktuellen Quartal etwas Bewegung kommen. Nachdem das zweite Jahresviertel sich als eher schwach herausstellte, planen neun Prozent der deutschen Unternehmen, sich bis zum Oktober personell zu verstärken. Vor allem Großunternehmen planen zahlreiche Neueinstellungen.
Gute Aussichten am Arbeitsmarkt: Unternehmen planen Neueinstellunen Angesichts der geplanten Neueinstellungen könnte sich die Lage am Arbeitsmarkt entspannen. (© 2016 ManpowerGroup)

Neun Prozent der Unternehmen planen Neueinstellungen

Die deutschen Unternehmen blicken aktuell offenbar optimistisch in die Zukunft und sorgen damit für Erholung am Arbeitsmarkt. Wie das vierteljährlich erscheinende Arbeitsmarktbarometer des Personaldienstleisters Manpower zeigt, planen neun Prozent der Unternehmen im dritten Quartal Neueinstellungen. Im Vergleich zum eher schwachen Vorquartal ist dies ein Anstieg um drei Prozentpunkte. Der von Manpower errechnete saisonbereinigte Netto-Beschäftigungsausblick erreicht damit einen Wert von +5 Prozentpunkten.

Entspannung für den Arbeitsmarkt in fast allen Branchen

Die positive Entwicklung zieht sich durch alle Branchen – mit einer Ausnahme: Lediglich im Bergbau fällt der Netto-Beschäftigungsausblick negativ aus, in allen anderen Branchen planen Unternehmen eine Verstärkung der Personaldecke. Besonders hoch ist der Bedarf an zusätzlichem Personal im Bereich der Finanz- und unternehmensnahen Dienstleistungen. Hier erreicht der Netto-Beschäftigungsausblick einen Wert von zehn Prozentpunkten. Jedes sechste Unternehmen in der Branche plant, über die Sommermonate Neueinstellungen vorzunehmen. Ähnlich optimistisch sind die Aussichten bei Gas-, Wasser- und Elektrizitäts-Versorgungsunternehmen. Mit einem Netto-Beschäftigungsausblick von neun Prozentpunkten sind die der zweitstärkste Sektor.

Zahl der Neueinstellungen wächst mit Unternehmensgröße

Grundsätzlich gilt, dass die Zahl der geplanten Neueinstellungen mit der Unternehmensgröße wächst. Bei Großunternehmen ab 250 Mitarbeitern sind dreimal mehr Neueinstellungen geplant als im Durchschnitt. 28 Prozent der Großunternehmen gaben an, sich in diesem Quartal personell verstärken zu wollen. Diesen überdurchschnittlichen Wert erklärt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der ManpowerGroup Deutschland so:

"Großunternehmen und Dienstleister agieren bei der Personalplanung besonders weitsichtig. Engpässe bedeuten für sie schwerwiegende Wettbewerbsnachteile im dynamischen Markt."

Besonders gute Chancen am Arbeitsmarkt in München

Qualifizierte Kräfte haben in München derzeit die besten Chancen am Arbeitsmarkt. In der bayrischen Landeshauptstadt ist der Anteil der Unternehmen, die zusätzliches Personal einstellen wollen, mit 15 Prozent am höchsten. Der Netto-Beschäftigungsausblick liegt hier mit +14 Prozentpunkten fünf Punkte über dem Wert des vorherigen Jahresviertels. Ganz anders sieht es hingegen in Berlin aus. Bereits im zweiten Quartal stagnierte hier die Zahl der geplanten Neueinstellungen. Nun kommt zwar Bewegung in den Arbeitsmarkt, allerdings keine erfreuliche: Die Unternehmen in der Bundeshauptstadt planen mehr Entlassungen als Neueinstellungen. Dies führt zu einem Netto-Beschäftigungsausblick von minus sieben Prozentpunkten.

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Gute Aussichten am Arbeitsmarkt: Unternehmen planen Neueinstellunen Angesichts der geplanten Neueinstellungen könnte sich die Lage am Arbeitsmarkt entspannen. (© 2016 ManpowerGroup)

Neun Prozent der Unternehmen planen Neueinstellungen

Die deutschen Unternehmen blicken aktuell offenbar optimistisch in die Zukunft und sorgen damit für Erholung am Arbeitsmarkt. Wie das vierteljährlich erscheinende Arbeitsmarktbarometer des Personaldienstleisters Manpower zeigt, planen neun Prozent der Unternehmen im dritten Quartal Neueinstellungen. Im Vergleich zum eher schwachen Vorquartal ist dies ein Anstieg um drei Prozentpunkte. Der von Manpower errechnete saisonbereinigte Netto-Beschäftigungsausblick erreicht damit einen Wert von +5 Prozentpunkten.

Entspannung für den Arbeitsmarkt in fast allen Branchen

Die positive Entwicklung zieht sich durch alle Branchen – mit einer Ausnahme: Lediglich im Bergbau fällt der Netto-Beschäftigungsausblick negativ aus, in allen anderen Branchen planen Unternehmen eine Verstärkung der Personaldecke. Besonders hoch ist der Bedarf an zusätzlichem Personal im Bereich der Finanz- und unternehmensnahen Dienstleistungen. Hier erreicht der Netto-Beschäftigungsausblick einen Wert von zehn Prozentpunkten. Jedes sechste Unternehmen in der Branche plant, über die Sommermonate Neueinstellungen vorzunehmen. Ähnlich optimistisch sind die Aussichten bei Gas-, Wasser- und Elektrizitäts-Versorgungsunternehmen. Mit einem Netto-Beschäftigungsausblick von neun Prozentpunkten sind die der zweitstärkste Sektor.

Zahl der Neueinstellungen wächst mit Unternehmensgröße

Grundsätzlich gilt, dass die Zahl der geplanten Neueinstellungen mit der Unternehmensgröße wächst. Bei Großunternehmen ab 250 Mitarbeitern sind dreimal mehr Neueinstellungen geplant als im Durchschnitt. 28 Prozent der Großunternehmen gaben an, sich in diesem Quartal personell verstärken zu wollen. Diesen überdurchschnittlichen Wert erklärt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der ManpowerGroup Deutschland so:

"Großunternehmen und Dienstleister agieren bei der Personalplanung besonders weitsichtig. Engpässe bedeuten für sie schwerwiegende Wettbewerbsnachteile im dynamischen Markt."

Besonders gute Chancen am Arbeitsmarkt in München

Qualifizierte Kräfte haben in München derzeit die besten Chancen am Arbeitsmarkt. In der bayrischen Landeshauptstadt ist der Anteil der Unternehmen, die zusätzliches Personal einstellen wollen, mit 15 Prozent am höchsten. Der Netto-Beschäftigungsausblick liegt hier mit +14 Prozentpunkten fünf Punkte über dem Wert des vorherigen Jahresviertels. Ganz anders sieht es hingegen in Berlin aus. Bereits im zweiten Quartal stagnierte hier die Zahl der geplanten Neueinstellungen. Nun kommt zwar Bewegung in den Arbeitsmarkt, allerdings keine erfreuliche: Die Unternehmen in der Bundeshauptstadt planen mehr Entlassungen als Neueinstellungen. Dies führt zu einem Netto-Beschäftigungsausblick von minus sieben Prozentpunkten.

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