Image for Mdm Logo

HR-Report: Unternehmenskultur mit Licht und Schatten

Mit kritischen Themen offen umgehen! Das fordern viele Entscheider im HR-Report 2015/2016, wenn es um die eigene Unternehmenskultur geht. Doch umgesetzt haben sie es offenbar kaum. So jedenfalls legt es die Einschätzung ihrer Mitarbeiter nahe.
HR-Report: Unternehmenskultur mit Licht und Schatten Die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur ist das Hauptthema im aktuellen HR-Report. (© 2016 Rawpixel.com/Shutterstock)

HR-Report 2015/2016: Topthema Unternehmenskultur

Das wichtigste Thema im HR-Report 2015/2016 ist die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur. Das meinen 41 Prozent der 532 Entscheider und Mitarbeiter aus Unternehmen sowie Organisationen im deutschsprachigen Raum. Danach gefragt hat sie das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) im Auftrag des Personaldienstleisters Hays. Dabei kam auch heraus, dass Wunsch und Wirklichkeit oft weit auseinander klaffen.

Transparenz: Wichtig, aber kaum praktiziert

Beispiel Kommunikation: Sie ist ein integraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Das finden auch viele der Umfrage-Teilnehmer und halten intern einen offenen Umgang mit kritischen Themen, einen wertschätzenden Austausch untereinander sowie eine funktionierende Feedback-Kultur für besonders wichtig. An der Umsetzung der hehren Ziele hapert es allerdings noch vielerorts. Besonders klar wird das, wenn es um die Behandlung heikler Fragen geht. Auf der einen Seite ist sie für 81 Prozent der Befragten wesentlich, auf der anderen Seite sehen sie nur 23 Prozent der Belegschaften als umgesetzt an.

Weitere HR-Hauptthemen sind für ...

  • ... 38 Prozent der Führungskräfte die Mitarbeiterbindung.
  • ... 34 Prozent der Führungskräfte die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit.

Die Mitarbeiter auf die digitale Transformation
vorzubereiten (16 Prozent), rangiert bei den Chefs noch unter ferner liefen.

Auch Flexibilität schätzen die Entscheider

Ein weiteres Ergebnis vom HR-Report: Entscheider messen neben der Kommunikation (34 Prozent) auch den Eigenschaften Flexibilität und Veränderungsbereitschaft (jeweils 25 Prozent) große Bedeutung zu. Von Themen wie Transparenz (zehn Prozent), Partizipation (vier Prozent) und Vielfalt (zwei Prozent) halten sie hingegen nicht besonders viel.

Was sagt die Leiterin des IBE, Prof. Dr. Jutta Rump, dazu?

"Auf dem Weg in die neue digitale Welt müssen Unternehmen nicht nur technologische und prozessuale Themen vorantreiben, sondern gleichzeitig ihre Kultur verändern und neu gestalten. Denn ohne soziale Innovation gelingt der digitale Wandel nicht."

Weiterführende Links:

  • Welche beruflichen Vorsätze haben Ihre Untergebenen für das neue Jahr? Das sind die Karriereziele 2016 Ihrer Mitarbeiter.
  • Nach der Beförderung in den Chefsessel warten neue Aufgaben auf Sie. Wir zeigen Ihnen, wie Sie auf zeitgemäße Art Führungsverantwortung übernehmen.

 

Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu Mitarbeiterführung
alle ratgeber Alle Beiträge

HR-Report: Unternehmenskultur mit Licht und Schatten

Mit kritischen Themen offen umgehen! Das fordern viele Entscheider im HR-Report 2015/2016, wenn es um die eigene Unternehmenskultur geht. Doch umgesetzt haben sie es offenbar kaum. So jedenfalls legt es die Einschätzung ihrer Mitarbeiter nahe.
HR-Report: Unternehmenskultur mit Licht und Schatten Die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur ist das Hauptthema im aktuellen HR-Report. (© 2016 Rawpixel.com/Shutterstock)

HR-Report 2015/2016: Topthema Unternehmenskultur

Das wichtigste Thema im HR-Report 2015/2016 ist die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur. Das meinen 41 Prozent der 532 Entscheider und Mitarbeiter aus Unternehmen sowie Organisationen im deutschsprachigen Raum. Danach gefragt hat sie das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) im Auftrag des Personaldienstleisters Hays. Dabei kam auch heraus, dass Wunsch und Wirklichkeit oft weit auseinander klaffen.

Transparenz: Wichtig, aber kaum praktiziert

Beispiel Kommunikation: Sie ist ein integraler Bestandteil der Unternehmenskultur. Das finden auch viele der Umfrage-Teilnehmer und halten intern einen offenen Umgang mit kritischen Themen, einen wertschätzenden Austausch untereinander sowie eine funktionierende Feedback-Kultur für besonders wichtig. An der Umsetzung der hehren Ziele hapert es allerdings noch vielerorts. Besonders klar wird das, wenn es um die Behandlung heikler Fragen geht. Auf der einen Seite ist sie für 81 Prozent der Befragten wesentlich, auf der anderen Seite sehen sie nur 23 Prozent der Belegschaften als umgesetzt an.

Weitere HR-Hauptthemen sind für ...

  • ... 38 Prozent der Führungskräfte die Mitarbeiterbindung.
  • ... 34 Prozent der Führungskräfte die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit.

Die Mitarbeiter auf die digitale Transformation
vorzubereiten (16 Prozent), rangiert bei den Chefs noch unter ferner liefen.

Auch Flexibilität schätzen die Entscheider

Ein weiteres Ergebnis vom HR-Report: Entscheider messen neben der Kommunikation (34 Prozent) auch den Eigenschaften Flexibilität und Veränderungsbereitschaft (jeweils 25 Prozent) große Bedeutung zu. Von Themen wie Transparenz (zehn Prozent), Partizipation (vier Prozent) und Vielfalt (zwei Prozent) halten sie hingegen nicht besonders viel.

Was sagt die Leiterin des IBE, Prof. Dr. Jutta Rump, dazu?

"Auf dem Weg in die neue digitale Welt müssen Unternehmen nicht nur technologische und prozessuale Themen vorantreiben, sondern gleichzeitig ihre Kultur verändern und neu gestalten. Denn ohne soziale Innovation gelingt der digitale Wandel nicht."

Weiterführende Links:

  • Welche beruflichen Vorsätze haben Ihre Untergebenen für das neue Jahr? Das sind die Karriereziele 2016 Ihrer Mitarbeiter.
  • Nach der Beförderung in den Chefsessel warten neue Aufgaben auf Sie. Wir zeigen Ihnen, wie Sie auf zeitgemäße Art Führungsverantwortung übernehmen.

 

Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber