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IDC-Studie: Mehr Aufgaben für Chief Information Officer

Auf Chief Information Officer kommt eine Flut neuer Aufgaben zu. Sie müssen das Potenzial der IT künftig verstärkt den Kollegen aus dem Business-Bereich näherbringen, meinen die Analysten von IDC. Und: Management und IT-Leiter bewerten ihre Zusammenarbeit jeweils sehr unterschiedlich.
IDC-Studie: Mehr Aufgaben für Chief Information Officer Chief Information Officer müssen künftig mehrere Rollen übernehmen. (© 2016 Ollyy/Shutterstock)

Mehrere Rollen für IT-Leiter

Für ihre Studie "The Changing Role of IT Leadership: CIO Perspectives for 2016" auf dem US-Markt befragten die IDC-Analysten nicht nur 150 Chief Information Officer (CIO), sondern auch rund 300 Mitglieder aus dem Linienmanagement. Dabei zeigte sich, dass beide Gruppen unterschiedliche Ansichten über die Aufgaben von IT-Leitern haben. Kernaussage der Untersuchung, über die "CIO.de" ausführlich berichtet: Chief Information Officer müssen auch Rollen als Business Service Manager, Chief Innovation Officer, Change Manager und Personaler übernehmen.

Warum das? Weil, so die IDC-Studie, IT-Leiter stärker in die digitale Transformation ihrer Unternehmen eingebunden werden sollten. Als Berater und Wegweiser brauche sie der Business-Bereich, um die Möglichkeiten der IT besser zu verstehen und effektiver zu nutzen. Im Sinne einer neuen Partnerschaft gehe es dafür unter anderem um den Aufbau von abteilungsübergreifenden Teams. Möglichst noch in diesem Jahr.

Kooperation von IT und Business: Unterschiedliche Ansichten

Soweit, so gut. Doch die IDC-Studie zeigt noch eine andere Entwicklung. Getrennt voneinander befragt, schätzen Chief Information Officer die bisherige Kooperation mit ihren Manager-Kollegen vom Business oft ganz anders ein. Beispiele:

  • Die Verbesserung der IT-Governance ist für 35 Prozent der CIO ihr vordringlicher Job. Linienmanager sehen das nur zu 25 Prozent so.
  • Den projektbezogenen Austausch zwischen der IT und den sonstigen Departments halten 35 Prozent der Manager für wichtig. Von den Chief Information Officer denken das nur 31 Prozent.
  • 25 Prozent der CIO sehen sich als Unterstützer, wenn technologische Hilfe von Dritten geordert werden muss. Diese Ansicht teilen aber lediglich 16 Prozent der Business Manager.
  • 24 Prozent der Entscheider im Linienmanagement vermissen ein gemeinsam abgestimmtes Vorgehen. Diese Meinung teilen acht Prozent der IT-Leiter.
  • Von einer Innovationspartnerschaft sprechen elf Prozent der Manager. Chief Information Officer tun das zu immerhin 26 Prozent.

Zusammenfassend kommen die IDC-Analysten zu dem Schluss, dass IT-Leiter künftig gleich drei Aufgaben erfüllen müssen. Zum einen ihren angestammten Job, dann als Business Service Manager zwischen ihrem Bereich und dem Prozessmanagement sowie als Chief Innovation Officer, die neue performance- und wertsteigernde Systeme für das Unternehmen (mit)entwickeln.

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IDC-Studie: Mehr Aufgaben für Chief Information Officer

Auf Chief Information Officer kommt eine Flut neuer Aufgaben zu. Sie müssen das Potenzial der IT künftig verstärkt den Kollegen aus dem Business-Bereich näherbringen, meinen die Analysten von IDC. Und: Management und IT-Leiter bewerten ihre Zusammenarbeit jeweils sehr unterschiedlich.
IDC-Studie: Mehr Aufgaben für Chief Information Officer Chief Information Officer müssen künftig mehrere Rollen übernehmen. (© 2016 Ollyy/Shutterstock)

Mehrere Rollen für IT-Leiter

Für ihre Studie "The Changing Role of IT Leadership: CIO Perspectives for 2016" auf dem US-Markt befragten die IDC-Analysten nicht nur 150 Chief Information Officer (CIO), sondern auch rund 300 Mitglieder aus dem Linienmanagement. Dabei zeigte sich, dass beide Gruppen unterschiedliche Ansichten über die Aufgaben von IT-Leitern haben. Kernaussage der Untersuchung, über die "CIO.de" ausführlich berichtet: Chief Information Officer müssen auch Rollen als Business Service Manager, Chief Innovation Officer, Change Manager und Personaler übernehmen.

Warum das? Weil, so die IDC-Studie, IT-Leiter stärker in die digitale Transformation ihrer Unternehmen eingebunden werden sollten. Als Berater und Wegweiser brauche sie der Business-Bereich, um die Möglichkeiten der IT besser zu verstehen und effektiver zu nutzen. Im Sinne einer neuen Partnerschaft gehe es dafür unter anderem um den Aufbau von abteilungsübergreifenden Teams. Möglichst noch in diesem Jahr.

Kooperation von IT und Business: Unterschiedliche Ansichten

Soweit, so gut. Doch die IDC-Studie zeigt noch eine andere Entwicklung. Getrennt voneinander befragt, schätzen Chief Information Officer die bisherige Kooperation mit ihren Manager-Kollegen vom Business oft ganz anders ein. Beispiele:

  • Die Verbesserung der IT-Governance ist für 35 Prozent der CIO ihr vordringlicher Job. Linienmanager sehen das nur zu 25 Prozent so.
  • Den projektbezogenen Austausch zwischen der IT und den sonstigen Departments halten 35 Prozent der Manager für wichtig. Von den Chief Information Officer denken das nur 31 Prozent.
  • 25 Prozent der CIO sehen sich als Unterstützer, wenn technologische Hilfe von Dritten geordert werden muss. Diese Ansicht teilen aber lediglich 16 Prozent der Business Manager.
  • 24 Prozent der Entscheider im Linienmanagement vermissen ein gemeinsam abgestimmtes Vorgehen. Diese Meinung teilen acht Prozent der IT-Leiter.
  • Von einer Innovationspartnerschaft sprechen elf Prozent der Manager. Chief Information Officer tun das zu immerhin 26 Prozent.

Zusammenfassend kommen die IDC-Analysten zu dem Schluss, dass IT-Leiter künftig gleich drei Aufgaben erfüllen müssen. Zum einen ihren angestammten Job, dann als Business Service Manager zwischen ihrem Bereich und dem Prozessmanagement sowie als Chief Innovation Officer, die neue performance- und wertsteigernde Systeme für das Unternehmen (mit)entwickeln.

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