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Innovationsmanagement: So wird Ihr Unternehmen innovativ

Wenn die Arbeit in Routine versinkt, sinkt auf Dauer auch die Innovationskraft Ihrer Mitarbeiter. Deshalb ist ein gutes Innovationsmanagement wichtig für Ihr Unternehmen. Wir erklären, wie Sie ein geeignetes Umfeld für die Ideenschmiede schaffen.
Innovationsmanagement: So wird Ihr Unternehmen innovativ Das Innovationsmanagemt regelt die Ideenmaschinerie im Unternehmen. (© 2016 Gajus/Shutterstock)

Gründe für das Innovationsmanagement

Die Gründer eines Start-ups sind engagiert, fleißig und strotzen nur so vor Ideen. Mit den Jahren kehrt jedoch Routine in das Geschäftsleben ein und damit sinkt für gewöhnlich auch die Innovationskraft – und nicht selten auch der Umsatz. Eine innovative Unternehmenskultur ist also gleich aus mehrer Hinsicht unerlässlich für Ihre Firma: Auf der einen Seite wirkt der Innovationsprozess belebend – er verlangt Ihrer Belegeschaft Mitdenken, Teamwork und Mitverantwortung ab. Auf der anderen Seite bringen neue Ideen im besten Fall auch mehr Umsatz.

Stellt sich nur noch eine Frage: Wie funktioniert ein gutes Innovationsmanagement?

Voraussetzungen für ein gelungenes Innovationsmanagement

Geniale Ideen fallen nicht vom Himmel. Eine innovative Unternehmenskultur hängt von bestimmten Faktoren ab.

  • Ausreichend Ressourcen schaffen. Innovationen benötigen nicht nur Leute, die auf die springenden Ideen kommen, sondern auch Zeit und finanzielle Mittel. Es ist die Aufgabe von Führungskräften diese zu gewährleisten.
  • Alle Mitarbeiter zum Mitdenken motivieren. Gute Ideen reifen meist erst im Teamwork zu außergewöhnlichen Ideen heran. Erst wenn mehrere Abteilungen hinzugezogen werden, ein Austausch stattfindet, entsteht ein rundum gutes Produkt. Damit das gelingt, müssen alle Mitarbeiter zum innovativen Denken motiviert werden. Auch hier sind wieder Sie als Führungskraft gefragt. Schätzen Sie die Kreativität Ihrer Mitarbeiter wert. Signalisieren Sie, dass kreatives Arbeiten in Ihrem Unternehmen erwünscht ist, indem Sie erfolgreiche Innovationen loben.
  • Planen und steuern Sie Innovationen. Verlassen Sie sich nicht nur auf zufällige Ideen. Die gibt es auch – erfolgversprechender ist es jedoch, wenn Sie konkrete Prozesse zur Ideenfindung und -umsetzung definieren. Bedenken Sie dabei: Jeder Mitarbeiter bringt unterschiedliche Stärken mit. Finden Sie heraus, in welcher Phase des Prozesses Sie einen Mitarbeiter am sinnvollsten einsetzen.

Kreativität ist nicht nur etwas für Kreative

Manche Menschen sind kreativer als andere – ohne Zweifel. Doch kein Mensch ist unkreativ. Die gute Nachricht: Sie können die Kreativität Ihrer Mitarbeiter fördern. Wie? Indem Sie bestimmte Techniken üben und so Blockaden überwinden. Methoden wie Brainstorming und die Mind Map sind längst bekannt und haben sich gemeinhin als hilfreich erwiesen. Es gibt aber noch viele weitere Techniken wie zum Beispiel die Walt-Disney-Methode. Mehr Informationen dazu, lesen Sie in unserem Beitrag "Kreativität fördern: 4 Tipps für Unternehmen".

Weitere Tipps für ein gutes Innovationsmanagement

Kreativität ist also ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für Innovationen. Die entspringt am besten aus einem kreativen Arbeitsumfeld. Einige generelle Hinweise, wie Sie dieses verbessern können, haben wir bereits gegeben. Weitere konkrete Tipps nachfolgend:

  •  Schaffen Sie Orte, wo Ideen entfacht werden. Die meisten Unternehmen verfügen bereits über Rückzugs- und Aufenthaltsräume. Sinnvoll ist auch ein Platz, der lediglich der Ideenschmiede dient – kreativitätfördernde Materialien inklusive.
  • Sparen Sie nicht an den falschen Ecken und Enden. In neue Ideen müssen Sie investieren – und zwar nicht nur Geld, sondern auch Zeit.
  • Abgucken ist erlaubt. Schauen Sie, wie große und kleine Unternehmen Innovationen umsetzen.
  • Lassen Sie Ihren Mitarbeitern mehr Entscheidungsfreiheiten. Menschen brauchen Freiräume, um Ihre Kreativität zu entfalten. Wenn Sie hingegen kontrolliert und bewertet werden, fühlen sich Viele in ihrem Kreativtätsfluss gehemmt.
  • Zu guter Letzt sollten auch Sie selbst offen für Ideen sein. "Das haben wir schon immer so gehandhabt", lässt Innovationen keinen Raum. Merke: Wenn Sie im Unternehmen etwas ändern möchten, müssen Sie für diese Veränderung auch bereit sein.

Weiterführende Links:

  •  Ein Beispiel für nachhaltige Innovation demonstriert das Start-up Tipa. Es hat Biofolien entwickelt, die sich selbst zersetzen.
  • Natürlich schütteln Unternehmer die besten Ideen nicht einfach aus dem Ärmel. Ganz im Gegenteil, eine disruptive Innovation, mit der Sie den ganzen Markt auf den Kopf stellen, ist nur mit viel Schweiß, Fehlschlägen und Durchhaltevermögen zu meistern. Und trotzdem lässt sie sich strategisch planen.
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Innovationsmanagement: So wird Ihr Unternehmen innovativ Das Innovationsmanagemt regelt die Ideenmaschinerie im Unternehmen. (© 2016 Gajus/Shutterstock)

Gründe für das Innovationsmanagement

Die Gründer eines Start-ups sind engagiert, fleißig und strotzen nur so vor Ideen. Mit den Jahren kehrt jedoch Routine in das Geschäftsleben ein und damit sinkt für gewöhnlich auch die Innovationskraft – und nicht selten auch der Umsatz. Eine innovative Unternehmenskultur ist also gleich aus mehrer Hinsicht unerlässlich für Ihre Firma: Auf der einen Seite wirkt der Innovationsprozess belebend – er verlangt Ihrer Belegeschaft Mitdenken, Teamwork und Mitverantwortung ab. Auf der anderen Seite bringen neue Ideen im besten Fall auch mehr Umsatz.

Stellt sich nur noch eine Frage: Wie funktioniert ein gutes Innovationsmanagement?

Voraussetzungen für ein gelungenes Innovationsmanagement

Geniale Ideen fallen nicht vom Himmel. Eine innovative Unternehmenskultur hängt von bestimmten Faktoren ab.

  • Ausreichend Ressourcen schaffen. Innovationen benötigen nicht nur Leute, die auf die springenden Ideen kommen, sondern auch Zeit und finanzielle Mittel. Es ist die Aufgabe von Führungskräften diese zu gewährleisten.
  • Alle Mitarbeiter zum Mitdenken motivieren. Gute Ideen reifen meist erst im Teamwork zu außergewöhnlichen Ideen heran. Erst wenn mehrere Abteilungen hinzugezogen werden, ein Austausch stattfindet, entsteht ein rundum gutes Produkt. Damit das gelingt, müssen alle Mitarbeiter zum innovativen Denken motiviert werden. Auch hier sind wieder Sie als Führungskraft gefragt. Schätzen Sie die Kreativität Ihrer Mitarbeiter wert. Signalisieren Sie, dass kreatives Arbeiten in Ihrem Unternehmen erwünscht ist, indem Sie erfolgreiche Innovationen loben.
  • Planen und steuern Sie Innovationen. Verlassen Sie sich nicht nur auf zufällige Ideen. Die gibt es auch – erfolgversprechender ist es jedoch, wenn Sie konkrete Prozesse zur Ideenfindung und -umsetzung definieren. Bedenken Sie dabei: Jeder Mitarbeiter bringt unterschiedliche Stärken mit. Finden Sie heraus, in welcher Phase des Prozesses Sie einen Mitarbeiter am sinnvollsten einsetzen.

Kreativität ist nicht nur etwas für Kreative

Manche Menschen sind kreativer als andere – ohne Zweifel. Doch kein Mensch ist unkreativ. Die gute Nachricht: Sie können die Kreativität Ihrer Mitarbeiter fördern. Wie? Indem Sie bestimmte Techniken üben und so Blockaden überwinden. Methoden wie Brainstorming und die Mind Map sind längst bekannt und haben sich gemeinhin als hilfreich erwiesen. Es gibt aber noch viele weitere Techniken wie zum Beispiel die Walt-Disney-Methode. Mehr Informationen dazu, lesen Sie in unserem Beitrag "Kreativität fördern: 4 Tipps für Unternehmen".

Weitere Tipps für ein gutes Innovationsmanagement

Kreativität ist also ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für Innovationen. Die entspringt am besten aus einem kreativen Arbeitsumfeld. Einige generelle Hinweise, wie Sie dieses verbessern können, haben wir bereits gegeben. Weitere konkrete Tipps nachfolgend:

  •  Schaffen Sie Orte, wo Ideen entfacht werden. Die meisten Unternehmen verfügen bereits über Rückzugs- und Aufenthaltsräume. Sinnvoll ist auch ein Platz, der lediglich der Ideenschmiede dient – kreativitätfördernde Materialien inklusive.
  • Sparen Sie nicht an den falschen Ecken und Enden. In neue Ideen müssen Sie investieren – und zwar nicht nur Geld, sondern auch Zeit.
  • Abgucken ist erlaubt. Schauen Sie, wie große und kleine Unternehmen Innovationen umsetzen.
  • Lassen Sie Ihren Mitarbeitern mehr Entscheidungsfreiheiten. Menschen brauchen Freiräume, um Ihre Kreativität zu entfalten. Wenn Sie hingegen kontrolliert und bewertet werden, fühlen sich Viele in ihrem Kreativtätsfluss gehemmt.
  • Zu guter Letzt sollten auch Sie selbst offen für Ideen sein. "Das haben wir schon immer so gehandhabt", lässt Innovationen keinen Raum. Merke: Wenn Sie im Unternehmen etwas ändern möchten, müssen Sie für diese Veränderung auch bereit sein.

Weiterführende Links:

  •  Ein Beispiel für nachhaltige Innovation demonstriert das Start-up Tipa. Es hat Biofolien entwickelt, die sich selbst zersetzen.
  • Natürlich schütteln Unternehmer die besten Ideen nicht einfach aus dem Ärmel. Ganz im Gegenteil, eine disruptive Innovation, mit der Sie den ganzen Markt auf den Kopf stellen, ist nur mit viel Schweiß, Fehlschlägen und Durchhaltevermögen zu meistern. Und trotzdem lässt sie sich strategisch planen.
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