Image for Mdm Logo

Jeder dritte Mitarbeiter identifiziert sich nicht mit Job

Keinen Bock auf den Job: 30 Prozent der Beschäftigten identifizieren sich nicht mit ihren Aufgaben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der Personalberatung Rochus Mummert.
Jeder dritte Mitarbeiter identifiziert sich nicht mit Job MItarbeiter, die sich nicht mit ihrem Job identifizieren, geben sich teilweise weniger Mühe. (© 2016 Stokkete/Shutterstock)

Fehlende Mitarbeiteridentifikation wegen diktatorischer Chefs

30 Prozent der Mitarbeiter in Deutschland erfüllen ihre Aufgaben – nicht mehr und nicht weniger. Das machen 23 Prozent trotz fehlender Begeisterung gut und gewissenhaft, der Rest jedoch gibt sich im Job weniger Mühe oder schiebt "Dienst nach Vorschrift", heißt es in der Presseinformation des Personalberaters.

Den Grund für die fehlende Mitarbeiteridentifikation liefert die Studie gleich mit: Zum Unwohlsein trägt insbesondere das imperative Verhalten der Chefs bei. Ständige Kritik gepaart mit fehlendem Lob und häufiger Kontrolle sind keine Attribute, die den Vorgesetzten sympathisch und die Stelle zum Top-Job machen.

Mitarbeiter wünschen sich coachenden Chef

Jeder Zweite wünscht sich stattdessen einen Vorgesetzten nach Art eines Trainers an seiner Seite. Von ihm erhoffen sich Mitarbeiter eine individuelle Förderung und ein sinnvolles Delegieren der Aufgaben. Laut der Studie haben lediglich 23 Prozent der Befragten einen derartigen Chef.

Für den langfristigen Unternehmenserfolg müssen auch uninspirierte Mitarbeiter motiviert werden, wie Carsten Vollrath, Managing Partner bei Innovative Management Partner (IMP) erklärt:

"Etliche Prozesse in Unternehmen scheitern an der unzureichenden Führungsfähigkeit des Managements. Wichtig  ist außerdem, dass die Spitzenkräfte alle Beteiligten in die Transformationsvorgänge integrieren – das gilt auch für diejenigen Mitarbeiter, die sich nicht mit ihrer Aufgabe identifizieren".

Für die Studie "Emotionale Führung am Arbeitsplatz" befragte Rochus Mummert 1.000 deutsche Arbeitnehmer.

Weiterführende Links:

  • Der Führungsstil beeinflusst die Mitarbeitermotivation maßgeblich: 5 Fehler, die Chefs vermeiden sollten sowie deren Gegenmaßnahmen.
  • Wie Sie richtig delegieren, um mehr Arbeitseffizienz zu schaffen.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu Mitarbeiterführung
alle ratgeber Alle Beiträge

Jeder dritte Mitarbeiter identifiziert sich nicht mit Job

Keinen Bock auf den Job: 30 Prozent der Beschäftigten identifizieren sich nicht mit ihren Aufgaben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der Personalberatung Rochus Mummert.
Jeder dritte Mitarbeiter identifiziert sich nicht mit Job MItarbeiter, die sich nicht mit ihrem Job identifizieren, geben sich teilweise weniger Mühe. (© 2016 Stokkete/Shutterstock)

Fehlende Mitarbeiteridentifikation wegen diktatorischer Chefs

30 Prozent der Mitarbeiter in Deutschland erfüllen ihre Aufgaben – nicht mehr und nicht weniger. Das machen 23 Prozent trotz fehlender Begeisterung gut und gewissenhaft, der Rest jedoch gibt sich im Job weniger Mühe oder schiebt "Dienst nach Vorschrift", heißt es in der Presseinformation des Personalberaters.

Den Grund für die fehlende Mitarbeiteridentifikation liefert die Studie gleich mit: Zum Unwohlsein trägt insbesondere das imperative Verhalten der Chefs bei. Ständige Kritik gepaart mit fehlendem Lob und häufiger Kontrolle sind keine Attribute, die den Vorgesetzten sympathisch und die Stelle zum Top-Job machen.

Mitarbeiter wünschen sich coachenden Chef

Jeder Zweite wünscht sich stattdessen einen Vorgesetzten nach Art eines Trainers an seiner Seite. Von ihm erhoffen sich Mitarbeiter eine individuelle Förderung und ein sinnvolles Delegieren der Aufgaben. Laut der Studie haben lediglich 23 Prozent der Befragten einen derartigen Chef.

Für den langfristigen Unternehmenserfolg müssen auch uninspirierte Mitarbeiter motiviert werden, wie Carsten Vollrath, Managing Partner bei Innovative Management Partner (IMP) erklärt:

"Etliche Prozesse in Unternehmen scheitern an der unzureichenden Führungsfähigkeit des Managements. Wichtig  ist außerdem, dass die Spitzenkräfte alle Beteiligten in die Transformationsvorgänge integrieren – das gilt auch für diejenigen Mitarbeiter, die sich nicht mit ihrer Aufgabe identifizieren".

Für die Studie "Emotionale Führung am Arbeitsplatz" befragte Rochus Mummert 1.000 deutsche Arbeitnehmer.

Weiterführende Links:

  • Der Führungsstil beeinflusst die Mitarbeitermotivation maßgeblich: 5 Fehler, die Chefs vermeiden sollten sowie deren Gegenmaßnahmen.
  • Wie Sie richtig delegieren, um mehr Arbeitseffizienz zu schaffen.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber