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Jobmotor: Große Familienunternehmen stellen mehr ein

Nirgendwo gibt es soviel Beschäftigungszuwachs wie in großen Familienunternehmen. Gleichzeitig nimmt ihre Eigenkapitalquote beständig auf hohem Niveau zu. Aus Sicht vom Institut für Mittelstandsforschung unterstreicht das ihre Funktion als tragende Säule der deutschen Wirtschaft.
Jobmotor: Große Familienunternehmen stellen mehr ein Große Familienunternehmen schaffen besonders viele neue Arbeitsplätze. (© 2016 racorn/Shutterstock)

Starker Stellenzuwachs in großen Familienunternehmen

Die 4.500 größten Familienunternehmen in Deutschland haben 2013 drei Prozent mehr Stellen besetzt als im Vorjahr. Unterm Strich ist das ein mehr als doppelt so hoher Zuwachs, wie ihn alle Betriebe (1,3 Prozent) verzeichnen. Das belegen die aktuellen Daten vom Institut für Mittelstandsforschung (IfM).  Daraus geht auch hervor, dass im Erfassungszeitraum 17 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten bei einem großen Familienunternehmen untergekommen waren.

Eigenkapitalquote ist überdurchschnittlich hoch

Die Studie zeigt ebenso eine positive Entwicklung hinsichtlich der Eigenkapitalquoten, die insgesamt bei ungefähr 37 Prozent lagen. Andere Unternehmen vergleichbarer Größenordnung (siehe unten) kommen nur auf 31 Prozent.

Das kommentiert Professorin Friederike Welter vom IfM Bonn wie folgt:

"Die größten Familienunternehmen suchen weiterhin vor allem, ihre finanzielle Stabilität zu sichern und ihre Unabhängigkeit zu festigen. Beides trug dazu bei, dass sie auch 2013 rentabler wirtschaften konnten als Nicht-Familienunternehmen."

Klein an Zahl, groß im Umsatz

Dafür spreche auch, so das IfM, dass die 4.500 größten Familienunternehmen zwar nur 0,1 Prozent aller Unternehmen in Deutschland ausmachten. Zum Gesamtumsatz steuerten sie aber ein Fünftel bei.

Zu den großen Familienunternehmen gehört für die Forscher, wer mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz macht. Und das schafften im Untersuchungszeitraum genau 4.497 Firmen. Basis waren die Bilanzen und die GuV-Kennzahlen von 2012 und 2013 sowie 2014, sofern diese schon vorlagen.

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Jobmotor: Große Familienunternehmen stellen mehr ein Große Familienunternehmen schaffen besonders viele neue Arbeitsplätze. (© 2016 racorn/Shutterstock)

Starker Stellenzuwachs in großen Familienunternehmen

Die 4.500 größten Familienunternehmen in Deutschland haben 2013 drei Prozent mehr Stellen besetzt als im Vorjahr. Unterm Strich ist das ein mehr als doppelt so hoher Zuwachs, wie ihn alle Betriebe (1,3 Prozent) verzeichnen. Das belegen die aktuellen Daten vom Institut für Mittelstandsforschung (IfM).  Daraus geht auch hervor, dass im Erfassungszeitraum 17 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten bei einem großen Familienunternehmen untergekommen waren.

Eigenkapitalquote ist überdurchschnittlich hoch

Die Studie zeigt ebenso eine positive Entwicklung hinsichtlich der Eigenkapitalquoten, die insgesamt bei ungefähr 37 Prozent lagen. Andere Unternehmen vergleichbarer Größenordnung (siehe unten) kommen nur auf 31 Prozent.

Das kommentiert Professorin Friederike Welter vom IfM Bonn wie folgt:

"Die größten Familienunternehmen suchen weiterhin vor allem, ihre finanzielle Stabilität zu sichern und ihre Unabhängigkeit zu festigen. Beides trug dazu bei, dass sie auch 2013 rentabler wirtschaften konnten als Nicht-Familienunternehmen."

Klein an Zahl, groß im Umsatz

Dafür spreche auch, so das IfM, dass die 4.500 größten Familienunternehmen zwar nur 0,1 Prozent aller Unternehmen in Deutschland ausmachten. Zum Gesamtumsatz steuerten sie aber ein Fünftel bei.

Zu den großen Familienunternehmen gehört für die Forscher, wer mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz macht. Und das schafften im Untersuchungszeitraum genau 4.497 Firmen. Basis waren die Bilanzen und die GuV-Kennzahlen von 2012 und 2013 sowie 2014, sofern diese schon vorlagen.

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