Image for Mdm Logo

Kaffeeküche: 5 Regeln gegen das Chaos

Tatort Kaffeeküche: Im Kühlschrank gammeln Lebensmittel, das Spülbecken ist randvoll mit dreckigem Geschirr und das Geschirrtuch hat seine besten Zeiten hinter sich. Von Teamspirit ist in der Büroküche nix mehr zu spüren. Ist ja schließlich der Dreck der anderen. So bringen Sie Ordnung ins Chaos.
Kaffeeküche: 5 Regeln gegen das Chaos Dreckige Tassen in der Kaffeeküche soweit das Auge reicht – leider keine Seltenheit. (© 2015 michelepautasso/Shutterstock)

Regel Nr. 1: Seien Sie ein Vorbild

In  Ihrer Kaffeeküche türmen sich Tag für Tag schmutzige Teller und Tassen? Da hilft nur: Bewahren Sie Ruhe und seien Sie ein Vorbild. Wenn Sie nämlich selbst ein Schmutzfink in der Kaffeeküche sind, machen es Ihre Mitarbeiter meist nicht besser.

So geht's richtig: Wenn Sie Kollegen dabei ertappen, wie sie schmutzige Teller achtlos in der Spüle deponieren, dann weisen Sie sie freundlich, aber bestimmend darauf hin. Und das ausnahmslos. Also ohne Ansehen der Person oder Position.

Regel Nr. 2: Lebensmittel beschriften

Vergessene Lebensmittel im Kühlschrank entwickeln nach einiger Zeit ein Eigenleben und sind dann das Streitthema schlechthin in der Büroküche. Schimmliges Essen in verschiedenen Aggregatzuständen sieht jedoch nicht nur übel aus und stinkt, es ist auch mit Keimen belastet. Damit der Kühlschrank nicht in kurzen Abständen grundgereinigt werden muss, ist darin täglich penible Sauberkeit vonnöten. Einen Mitarbeiter zum Gammelbekämpfer zu ernennen ist nicht Sinn der Sache. Jeder muss lernen, sich selbst um sein Essen zu kümmern. Das gilt auch für alle anderen Dinge in punkto Chaosbekämpfung. Was hilft: Jeder beschriftet die Verpackung seiner Lebensmittel mit seinem Namen. Das klärt nicht nur die Besitzverhältnisse. Es fördert auch das individuelle Verantwortungsbewusstsein, denn Eigentümer ranziger Kost sind damit schnell überführt.

Regel Nr. 3: Geschirr nicht stehen lassen

Wenn der Griff in den Geschirrschrank ins Leere geht, dann sorgt auch das für Ärger – vor allem wenn sich das ständig wiederholt. Da keiner Lust hat, dem anderen hinterher zu putzen und weder die Reinigungskraft noch Praktikanten für diesen Part verantwortlich sind, muss sich jeder selbst um saubere Tassen und Teller kümmern. Soll heißen: Dreckiges Geschirr gehört nicht auf die Spülmaschine, sondern in die Spülmaschine.

Regel Nr. 4: Geschirrtücher und Handtücher nicht verwechseln

Ebenfalls wichtig für die Hygiene: Weisen Sie Ihre Belegschaft darauf hin, dass  Handtücher nur für die Hände da sind und Geschirrtücher nur für Geschirr und Besteck. Wer das beim Abtrocknen verwechselt, fängt sich womöglich Bakterien und andere ungesunde Erreger ein. Nur regelmäßiges Waschen bei mindestens 60 Grad gebietet den Keimen Einhalt. Dafür ist in aller Regel der Reinigungsdienst verantwortlich. Verwenden Sie am besten auch je nach Zweck verschiedenfarbige Stoffe. So greift keiner mehr zum falschen Lappen. Übrigens: An Stangen sind Tücher besser aufgehoben als an Haken. Sie trocknen auf diese Weise schneller und fallen nicht so leicht auf den Boden.

Regel Nr. 5: Dreck in der Kaffeeküche mit Geldbußen bestrafen

Wenn in der Kaffeeküche weiterhin Anarchie herrscht, dann greifen Sie zu härteren Methoden: Bestrafen Sie Regelverstöße mit Geldbußen. Wer erwischt wird, muss einen festgelegten Betrag in die Kaffeekasse einzahlen. Auch möglich: Verdonnern Sie Querulanten zu einer Woche Küchendienst. So lernen sie vielleicht aus ihren Fehlern.

Weiterführende Links:

Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu Mitarbeiterführung
alle ratgeber Alle Beiträge

Kaffeeküche: 5 Regeln gegen das Chaos

Tatort Kaffeeküche: Im Kühlschrank gammeln Lebensmittel, das Spülbecken ist randvoll mit dreckigem Geschirr und das Geschirrtuch hat seine besten Zeiten hinter sich. Von Teamspirit ist in der Büroküche nix mehr zu spüren. Ist ja schließlich der Dreck der anderen. So bringen Sie Ordnung ins Chaos.
Kaffeeküche: 5 Regeln gegen das Chaos Dreckige Tassen in der Kaffeeküche soweit das Auge reicht – leider keine Seltenheit. (© 2015 michelepautasso/Shutterstock)

Regel Nr. 1: Seien Sie ein Vorbild

In  Ihrer Kaffeeküche türmen sich Tag für Tag schmutzige Teller und Tassen? Da hilft nur: Bewahren Sie Ruhe und seien Sie ein Vorbild. Wenn Sie nämlich selbst ein Schmutzfink in der Kaffeeküche sind, machen es Ihre Mitarbeiter meist nicht besser.

So geht's richtig: Wenn Sie Kollegen dabei ertappen, wie sie schmutzige Teller achtlos in der Spüle deponieren, dann weisen Sie sie freundlich, aber bestimmend darauf hin. Und das ausnahmslos. Also ohne Ansehen der Person oder Position.

Regel Nr. 2: Lebensmittel beschriften

Vergessene Lebensmittel im Kühlschrank entwickeln nach einiger Zeit ein Eigenleben und sind dann das Streitthema schlechthin in der Büroküche. Schimmliges Essen in verschiedenen Aggregatzuständen sieht jedoch nicht nur übel aus und stinkt, es ist auch mit Keimen belastet. Damit der Kühlschrank nicht in kurzen Abständen grundgereinigt werden muss, ist darin täglich penible Sauberkeit vonnöten. Einen Mitarbeiter zum Gammelbekämpfer zu ernennen ist nicht Sinn der Sache. Jeder muss lernen, sich selbst um sein Essen zu kümmern. Das gilt auch für alle anderen Dinge in punkto Chaosbekämpfung. Was hilft: Jeder beschriftet die Verpackung seiner Lebensmittel mit seinem Namen. Das klärt nicht nur die Besitzverhältnisse. Es fördert auch das individuelle Verantwortungsbewusstsein, denn Eigentümer ranziger Kost sind damit schnell überführt.

Regel Nr. 3: Geschirr nicht stehen lassen

Wenn der Griff in den Geschirrschrank ins Leere geht, dann sorgt auch das für Ärger – vor allem wenn sich das ständig wiederholt. Da keiner Lust hat, dem anderen hinterher zu putzen und weder die Reinigungskraft noch Praktikanten für diesen Part verantwortlich sind, muss sich jeder selbst um saubere Tassen und Teller kümmern. Soll heißen: Dreckiges Geschirr gehört nicht auf die Spülmaschine, sondern in die Spülmaschine.

Regel Nr. 4: Geschirrtücher und Handtücher nicht verwechseln

Ebenfalls wichtig für die Hygiene: Weisen Sie Ihre Belegschaft darauf hin, dass  Handtücher nur für die Hände da sind und Geschirrtücher nur für Geschirr und Besteck. Wer das beim Abtrocknen verwechselt, fängt sich womöglich Bakterien und andere ungesunde Erreger ein. Nur regelmäßiges Waschen bei mindestens 60 Grad gebietet den Keimen Einhalt. Dafür ist in aller Regel der Reinigungsdienst verantwortlich. Verwenden Sie am besten auch je nach Zweck verschiedenfarbige Stoffe. So greift keiner mehr zum falschen Lappen. Übrigens: An Stangen sind Tücher besser aufgehoben als an Haken. Sie trocknen auf diese Weise schneller und fallen nicht so leicht auf den Boden.

Regel Nr. 5: Dreck in der Kaffeeküche mit Geldbußen bestrafen

Wenn in der Kaffeeküche weiterhin Anarchie herrscht, dann greifen Sie zu härteren Methoden: Bestrafen Sie Regelverstöße mit Geldbußen. Wer erwischt wird, muss einen festgelegten Betrag in die Kaffeekasse einzahlen. Auch möglich: Verdonnern Sie Querulanten zu einer Woche Küchendienst. So lernen sie vielleicht aus ihren Fehlern.

Weiterführende Links:

Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber