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Kritikfähigkeit verbessern: Profitieren Sie von Mitarbeiterkritik

Wie ist es um Ihre Kritikfähigkeit bestellt? Zugegeben, keiner mag negatives Feedback – auch Firmenoberhäupter nicht. Allerdings kann dieses äußerst hilfreich sein. Also rümpfen Sie nicht die Nase und reagieren Sie ebenso wenig mit Aggressivität. Lesen Sie hier, wie Sie trotz mäkelnder Mitarbeiter einen souveränen Auftritt aufs Parkett legen und sogar von der Kritik profitieren.
Kritikfähigkeit verbessern: Profitieren Sie von Mitarbeiterkritik Manchem Chef mangelt es an Kritikfähigkeit. Emotionale Entgleisungen sind in einigen Fällen die Folge. (© 2016 Maslowski Marcin/Shutterstock)

Kritikfähigkeit ist wichtig für den Unternehmenserfolg

Der autoritäre Chef ist ein Auslaufmodell. Dieser ließ Kritik an seinen Entscheidungen oder sogar an seinem Führungsstil erst gar nicht zu. Mit dieser Basta-Mentalität gefährden heutige Führungskräfte aber nur den Unternehmenserfolg. Denn Mitarbeiter wollen und sollen in Zeiten von Arbeiten 4.0 mehr Verantwortung übernehmen – dazu gehört unter anderem auch, den Chef zu kritisieren, wenn es Sinn ergibt. Werden sie zu scharf zurechtgewiesen, sind die wohlmeinenden Kritiker schnell demotiviert. Und Demotivation wirkt sich bekanntlich schlecht auf die Arbeitsleistung aus.

Die fehlende Kritikfähigkeit des Chefs signalisiert Mitarbeitern außerdem, dass ihr Vorgesetzter nicht immer als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Dabei ist Offenheit eine der zentralen Säulen, um beispielsweise Unternehmensprozesse zu optimieren.

Kritikfähigkeit verbessern: Praktische Tipps

Als Unternehmensspitze verfügen Sie in der Regel über den besten inhaltlichen Durchblick. Sie sorgen für mehr Transparenz zwischen den einzelnen Abteilungen. Die Mitarbeiter der verschiedenen Unternehmensbereiche haben jedoch oftmals ein detaillierteres Know-how. Tipp Nummer Eins lautet daher: Nehmen Sie fremde Gedanken an, statt diese einfach abzutun, weil Sie der Meinung sind, den besseren Überblick zu haben. Legen Sie also die Contra-Haltung ab und filtern Sie produktive Gedanken heraus.

Leichter gesagt als getan. Manche Menschen nehmen berufliche Kritik grundsätzlich zu persönlich. In solchen Fällen empfiehlt Konfliktmanagement-Experte Timo Müller im Management-Magazin "Impulse" den Besuch eines speziellen Coachings oder Trainings. Die Gründe, warum Personen mit Kritik nicht umgehen können, sind vielschichtig. Diese gilt es herauszuarbeiten, damit Führungskräfte stressfreier leben.

Kritik ist gut, aber mit Stil bitte

Kritikfähigkeit bedeutet allerdings nicht, jede Kritik annehmen zu müssen. Verbale Entgleisungen müssen Sie sich schließlich nicht bieten lassen. Weisen Sie den unverschämten Kritiker darauf hin, dass der Austausch nur unter der Voraussetzung des respektvollen Umgangs willkommen ist.

Wenn der kritische Angestellte Ihrer Meinung nach schlichtweg falsch liegt, dann geben Sie ihm genaue Rückmeldung, warum Sie das so sehen und nicht anders. Vielleicht fehlt es Ihrem Mitarbeiter an Wissen, um die Sachlage beurteilen zu können. Oftmals führen fehlende Erfahrungen oder Kenntnisse zu Kritik. Diese können Sie unter Umständen erst gar nicht aufkommen lassen, wenn Sie Ihre Entscheidungsschritte stets erläutern.

Weiterführende Links:

  • Kritikfähigkeit ist wichtig für den Austausch. Allerdings sollte auch die Kritik richtig geäußert werden. Tipps dazu lesen Sie in unserem Beitrag "Kritik üben: Wie Sie konstruktiv meckern".
  • Autoritär, kooperativ, laissez-faire – es gibt viele Führungsstile. Eine Übersicht erhalten Sie in unserem Beitrag.
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Kritikfähigkeit verbessern: Profitieren Sie von Mitarbeiterkritik Manchem Chef mangelt es an Kritikfähigkeit. Emotionale Entgleisungen sind in einigen Fällen die Folge. (© 2016 Maslowski Marcin/Shutterstock)

Kritikfähigkeit ist wichtig für den Unternehmenserfolg

Der autoritäre Chef ist ein Auslaufmodell. Dieser ließ Kritik an seinen Entscheidungen oder sogar an seinem Führungsstil erst gar nicht zu. Mit dieser Basta-Mentalität gefährden heutige Führungskräfte aber nur den Unternehmenserfolg. Denn Mitarbeiter wollen und sollen in Zeiten von Arbeiten 4.0 mehr Verantwortung übernehmen – dazu gehört unter anderem auch, den Chef zu kritisieren, wenn es Sinn ergibt. Werden sie zu scharf zurechtgewiesen, sind die wohlmeinenden Kritiker schnell demotiviert. Und Demotivation wirkt sich bekanntlich schlecht auf die Arbeitsleistung aus.

Die fehlende Kritikfähigkeit des Chefs signalisiert Mitarbeitern außerdem, dass ihr Vorgesetzter nicht immer als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Dabei ist Offenheit eine der zentralen Säulen, um beispielsweise Unternehmensprozesse zu optimieren.

Kritikfähigkeit verbessern: Praktische Tipps

Als Unternehmensspitze verfügen Sie in der Regel über den besten inhaltlichen Durchblick. Sie sorgen für mehr Transparenz zwischen den einzelnen Abteilungen. Die Mitarbeiter der verschiedenen Unternehmensbereiche haben jedoch oftmals ein detaillierteres Know-how. Tipp Nummer Eins lautet daher: Nehmen Sie fremde Gedanken an, statt diese einfach abzutun, weil Sie der Meinung sind, den besseren Überblick zu haben. Legen Sie also die Contra-Haltung ab und filtern Sie produktive Gedanken heraus.

Leichter gesagt als getan. Manche Menschen nehmen berufliche Kritik grundsätzlich zu persönlich. In solchen Fällen empfiehlt Konfliktmanagement-Experte Timo Müller im Management-Magazin "Impulse" den Besuch eines speziellen Coachings oder Trainings. Die Gründe, warum Personen mit Kritik nicht umgehen können, sind vielschichtig. Diese gilt es herauszuarbeiten, damit Führungskräfte stressfreier leben.

Kritik ist gut, aber mit Stil bitte

Kritikfähigkeit bedeutet allerdings nicht, jede Kritik annehmen zu müssen. Verbale Entgleisungen müssen Sie sich schließlich nicht bieten lassen. Weisen Sie den unverschämten Kritiker darauf hin, dass der Austausch nur unter der Voraussetzung des respektvollen Umgangs willkommen ist.

Wenn der kritische Angestellte Ihrer Meinung nach schlichtweg falsch liegt, dann geben Sie ihm genaue Rückmeldung, warum Sie das so sehen und nicht anders. Vielleicht fehlt es Ihrem Mitarbeiter an Wissen, um die Sachlage beurteilen zu können. Oftmals führen fehlende Erfahrungen oder Kenntnisse zu Kritik. Diese können Sie unter Umständen erst gar nicht aufkommen lassen, wenn Sie Ihre Entscheidungsschritte stets erläutern.

Weiterführende Links:

  • Kritikfähigkeit ist wichtig für den Austausch. Allerdings sollte auch die Kritik richtig geäußert werden. Tipps dazu lesen Sie in unserem Beitrag "Kritik üben: Wie Sie konstruktiv meckern".
  • Autoritär, kooperativ, laissez-faire – es gibt viele Führungsstile. Eine Übersicht erhalten Sie in unserem Beitrag.
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